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Verkaufskanonen
2Der freundliche Rant von Daniel Glass zum Wochenanfang.
Ich will nicht, dass Ebay mir schreibt “Daniel Glass, das passt zu Ihnen
Ja, ihr Neunmalklugen, die sich jetzt den Hinweis nicht verkneifen können: “Dann bestell doch die E-Mail-Benachrichtigung ab” – Hab ich gerade gemacht.
Trotzdem empfinde ich es als Affront gegen meine Integrität als frei denkendes Individuum, wenn irgendein Krämerladen die Stirn hat, mir gegenüber ungefragt irgendwelche Ladenhüter als “zu mir passend” zu attributieren.
Es wird nicht gefragt: “Könnte das zu Ihnen passen?”, es wird nicht gefragt “gefällt Ihnen das?” – nein, es wird einfach festgestellt und unterstellt, ohne mich irgendwas zu fragen, oder als Option an zu bieten.
Die Haltung des Käufers ist irrelevant – es reicht die halbgare Analyse meiner Netzbewegungen um Tatsachen zu schaffen, die mir mitgeteilt werden.
Dass Werbung jegliches Feingefühl , Respekt und Anstand vermissen lässt, weil Gebrauchswerber im allgemeinen selbstzufriedene, hohlköpfige Honks sind, ist ja nicht neu.
Dass die Zielsetzung eines Analyse-Algorithmus ist, aus meinen Käufen und Klicks ein Interessenprofil zu generieren, ist auch nicht neu – und bestenfalls nützlich für alle Beteiligten.
Dass diese Zielsetzung aber dann 1:1 von irgendeiner stumpfsinnigen Verkaufskanone völlig unreflektiert in eine anmaßende, aufdringliche Unterstellung getextet und als Spam in den Mailverteiler gedrückt wird, empfinde ich als ärgerlichen Tiefpunkt netzbewegungsrelevanter Marketingkonzepte.
Und um die Woche gleich fröhlich zu beginnen,
lautet mein herzlicher Apell an Ebay daher:
“Fickt euch, ihr Ärsche!”
Klar, es gibt Wichtigeres. Trotzdem ärgerlich.
Macht mich diese Haltung schon zu einem Sonderling?
Zur Realnamendiskussion auf Google+ von Sascha Lobo
3WIR WERDEN ALLE STERBEN! Ich Crossposte einen Beitrag mit freundlicher Genehmigung von+Sascha Lobo (Übrigens lieber Sascha Lobo, dieses Blog bzw. Ich haben nichts gegen dich wie du leider annimmst) . So nervtötend er manchmal sein kann, so brilliant kann er sein – Er hat Recht! Außerdem hätte ich da noch den Post “Mein Beitrag zur Diskussion um Klarnamenpflicht” von xsized
1) Die großen sozialen Netzwerke – und dazu gehört G+ mitmehr als 10 Millionen Nutzern (und immerhin inzwischen 17 Frauen, angeblich) definitiv – finden zwar auf den Servern von Privatunternehmen statt, stellen aber die digitale Öffentlichkeit dar. Es gelten dort nicht nur die Regeln des Unternehmens, sondern auch die des Anstands und der Gesellschaft. Was wohl loswäre, wenn zB hotmail beschliessen würde, keine Mails mehr zuzustellen, die das Wort “Revolution” enthalten? Kann man ja in die AGB schreiben, kein Problem, gibt sinnvolle Gründe dafür, sind doch Firmenserver, muss man akzeptieren, ne. (weiterlesen …)
Wir wundern uns über…
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Hier veröffentlichen wir, in willkürlicher Folge (Stand 30.09.11), Suchbegriffe mit denen dieses Blog gefunden wurde.
Die “Rechtschreibung” der Suchbegriffe wird von uns 1:1 übernommen. Auch schön wenn man sich manche der Suchbegriffe in Kombination vorstellt.
Wir wunderen uns, dank PIWIK, über:
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