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palisadesberlin » Schwulenfeindlichkeit http://palisades-berlin.de Der tägliche Wahnsinn. Oder, Sie haben jetzt Angst dass ich sage was Sie denken. Fri, 16 Dec 2011 08:59:21 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.3.1 Offener-Grünen-Brief an Oliver Bierhoff http://palisades-berlin.de/2011/04/05/offener-gruenen-brief-oliver-bierhoff/ http://palisades-berlin.de/2011/04/05/offener-gruenen-brief-oliver-bierhoff/#comments Tue, 05 Apr 2011 13:33:45 +0000 pb http://palisades-berlin.de/?p=5649 read more ...]]]> Offener Grünen Brief an Oliver Bierhoff Viola von Cramon Toleranz Theo Zwanziger Tatort Sven Lehmann Schwulenfeindlichkeit Oliver Bierhoff Nationalmannschaft Kai Gehring Homophobie Grüne Fußball DFB Bettina Herlitzius ARD

Irritiert über die Aussagen des Managers der Deutschen Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff, im Nachklapp der Ausstrahlung des ARD-Tatorts “Mord in der ersten Liga”, der Homosexualität im Profifußball zum Thema gemacht hat.

Bierhoff drückte in der BILD seine Verärgerung aus und verwehrte sich dagegen, dass die Prominenz der Nationalelf “missbraucht wird, um ein Thema zu entwickeln.” Zudem kündigte er “Grundsätzliches” an, um die Nationalmannschaft zukünftig vor derartigen Gerüchten zu schützen.

In einem Offenen Brief an Oliver Bierhoff hat Katja Dörner gemeinsam mit sieben weiteren grünen Bundestags- und Landtagsabgeordneten sowie dem Landesvorsitzenden der Grünen NRW darauf hingewiesen, dass ein offener Umgang mit Homosexualität im Fußball auf allen Ebenen überfällig ist und der DFB gefragt ist, seinen Beitrag hierzu zu leisten. [Quelle: Homepage von Katja Dörner]

Da der Brief auf der Homepage von Katja Dörner nur als PDF zu haben ist hier also die Textversion. Das Original PDF gibt es hier

 

Homosexualität im Profifußball und in der Nationalmannschaft – (K)ein Problem?

Offener Brief an Oliver Bierhoff

Sehr geehrter Herr Bierhoff,

am 20. März 2011 wurde der Tatort „Mord in der ersten Liga“ in der ARD ausgestrahlt. Diese Tatortfolge behandelte unter anderem das Thema „Homosexualität im Profifußball“. Auch das deutsche Nationalteam wurde in diesem Zusammenhang erwähnt. Nun werden Sie als Manager der deutschen Nationalmannschaft in den Medien zurzeit mit folgender Aussage zitiert:

“Ich finde es schade und ärgerlich, dass die Prominenz der Nationalelf missbraucht wird, um irgendein Thema zu entwickeln oder einen Scherz zu machen. Dieser Satz im Tatort hatte ja keine inhaltliche Relevanz. Das sehe ich immer auch als einen Angriff auf meine Familie – die Familie der Nationalelf. Und das ärgert mich.”

Laut Bildzeitung haben Sie zudem „Grundsätzliches“ angekündigt, um die Nationalmannschaften zukünftig vor solchen Gerüchten zu schützen.

Wenn wir davon ausgehen können, dass Sie in den Medien richtig zitiert wurden, möchten wir Sie gerne auf einige Facetten des Themas hinweisen, die Ihnen vielleicht auf den ersten Blick nicht aufgefallen sind:

Homosexualität ist kein Thema, das entwickelt werden muss. Vielmehr handelt es sich dabei um einen ganz normalen Aspekt des gesellschaftlichen Zusammenlebens:

Fünf bis zehn Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung sind homosexuell. Fährt die deutsche Nationalmannschaft mit 23 Akteuren zu einer WM, ist es also statistisch wahrscheinlich, dass ein bis zwei der mitreisenden Spieler schwul sind. Ein Problem sollte das nicht sein. Ob es zurzeit wirklich einen oder mehrere homosexuelle Spieler in der Nationalmannschaft gibt, wissen wir nicht. Wir halten es auch nicht für sinnvoll, darüber Mutmaßungen anzustellen.

Wenn Sie aber das deutsche Team vor Gerüchten und Vermutungen schützen wollen, gibt es einen einfachen Weg: Toleranz. Sinnvoll wäre daher ein offener Umgang mit dem Thema: Wenn es kein Problem mehr darstellt, sich auch als Fußballer zu outen, werden die Gerüchte aufhören.

Bisher sind wir davon ausgegangen, dass der Deutsche Fußballbund diese Zusammenhänge bereits erkannt hat. Schließlich hat DFB-Präsident Theo Zwanziger in der Vergangenheit öffentlichkeitswirksam erklärt, dass er jedem Fußballer, der sich zu seiner Homosexualität bekennen möchte, größtmögliche Unterstützung zukommen lassen wird. Auch wurden bei Länderspielen in der Vergangenheit bereits
Broschüren zu diesem Thema verteilt.

Vielleicht hatten ja auch Sie etwas Ähnliches im Sinn, als Sie grundsätzliche Schritte angekündigt haben. Wir würden uns darüber freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Josefine Paul MdL
Im Namen von:
Verena Schäffer MdL Volker Beck MdB Maria Klein-Schmeink MdB
Arndt Klocke MdL Viola von Cramon MdB Kai Gehring MdB
Bettina Herlitzius MdB Katja Dörner MdB Sven Lehmann,
Landesvorsitzender
Bündnis 90/ Die Grünen NRW

Ich empfehle dazu auch Zärtliche Fußballer: Komm kuscheln!

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McDonalds knickt bei Homo-Gegnern ein ? http://palisades-berlin.de/2008/10/13/mcdonalds-knickt-bei-homo-gegnern-ein/ http://palisades-berlin.de/2008/10/13/mcdonalds-knickt-bei-homo-gegnern-ein/#comments Mon, 13 Oct 2008 10:07:40 +0000 pb http://palisadesberlin.wordpress.com/2008/10/13/mcdonalds-knickt-bei-homo-gegnern-ein/ read more ...]]]> McDonalds knickt bei Homo Gegnern ein ? Schwulenfeindlichkeit Schwul McDonalds Kinder Internet Glaube Deutschland Christen Etwas gutes hätte es ja! Die wahrscheinlich, eh viel zu fetten Kinder,  der AFA-Mom’s dürften kein Fast-Food in sich reinstopfen…hätte Ihnen sicher nicht schlecht getan, den Kleinen.

Das deswegen ein multinationaler Konzern in die Knie gehen soll ist McDonalds knickt bei Homo Gegnern ein ? Schwulenfeindlichkeit Schwul McDonalds Kinder Internet Glaube Deutschland Christen bedauerlich – aber in den USA doch nicht wirklich überraschend, oder?

Queer.de berichtete: McDonald‘s beugt sich dem Druck homophober Christen in den USA: Nach einem mehrmonatigen Boykott durch die konservative “American Family Assoziation” (AFA) hat der Hamburger-Multi angekündigt, sich künftig nicht mehr für die Homo-Ehe stark zu machen…

Vielleicht sollte man der AFA gar nichts glauben. Ein offizielles Statement von McDonalds gibt es allerdings (noch) nicht

mehr dazu auch bei http://gaywest.wordpress.com/

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Berlin: Hetero wurde Opfer von Schwulenfeindlichkeit http://palisades-berlin.de/2008/07/21/berlin-hetero-wurde-opfer-von/ http://palisades-berlin.de/2008/07/21/berlin-hetero-wurde-opfer-von/#comments Mon, 21 Jul 2008 10:00:12 +0000 pb http://palisadesberlin.de/blog/?p=232 Ein auf dem Fahrrad heim-fahrender Familienvater wurde im Berliner Volkspark Friedrichshain für schwul gehalten und krankenhausreif geschlagen.

Weil er sich zu weit von seinen Mitfahrern entfernt hatte, blieb er stehen, um auf sie zu warten. Im nächsten Moment sei er von einer Gruppe von sechs bis acht Jugendlichen umringt worden, die ihn vom Fahrrad zerrten und brutal…
weiter bei www.queer.de

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