SIZZLA SITZT AUF DER STRASSE
blue.fm berichtet
Was für ein Tag in Berlin. Nach umfangreichen Protesten durch Medien, Verbände und Privatpersonen hatte sich das Kesselhaus in der Kulturbrauerei doch noch entschieden, das Konzert mit dem jamaikanischen Hasssänger Sizzla abzusagen. Der versuchte es kurzum in Huxleys Neuer Welt.
Wohl gemerkt ohne die Inhaber des Huxleys, die Trinity Concerts GmbH, über den genauen Sinn und Zweck der kurzfristigen Saalmiete aufzuklären. So wollten die Veranstalter um Sizzla wohl den angekündigten Protest des Aktionsbündnisses „Smash Homophobia“ umgehen und munter weiter gegen Schwule hetzen.
Einmal mehr zeigte sich aber, wozu die neuen Webanwendungen Twitter und Facebook im Stande sind. Nicht nur, dass der organisierte Protest vom Treffpunkt S-Bhf. Schönhauser Allee kurzum Richtung Neukölln umgeleitet werden konnte (zuletzt wurden ca. 200 Teilnehmer gemeldet), nein: auch zahllose Anrufe und Emails an das Huxley sorgten dort für Aufruhr und schlussendlich für eine Stellungnahme auf der Website:
Achtung !!!
Der für heute im Berliner Huxleys angekündigte Auftritt des jamaikanischen Künstlers Sizzla findet nicht statt. Der Betreiber des Huxleys stellt dem Künstler die Räumlichkeiten für ein Konzert nicht zur Verfügung und distanziert sich ausdrücklich vom Inhalt dieser Veranstaltung.
Jetzt sitzt Sizzla also auf der Straße. Ich liebe Berlin!
Hallo Herr Blockwart: Webseite will Priester outen
via queer.de
Unter churchouting.org sollen homosexuelle Priester anonym gemeldet werden. Die Webseite will damit gegen Heuchelei ankämpfen, die Leben kostet.
Mit dem Slogan "wir bringen das Licht der Wahrheit in die Dunkelheit der Heuchelei" wirbt eine neue Internet-Seite für sich, die für Debatten in der amerikanischen Gesellschaft und in der schwulen Szene führen wird. Denn "ChurchOuting.org" will katholische Priester aus der Erzdiözese der US-Bundeshauptstadt Washington outen.
Die Seite setzt auf anonyme Hinweisgeber, die über die Homosexualität eines Priesters berichten, auch Hinweise auf Affären mit einer Frau sind erwünscht. Ein Outing sei der letzte Schritt, verspricht die Webseite. Wenn eine Geschichte über einen Priester verifiziert sei, werde man sich mit diesem in Verbindung setzen, um ihm zu helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Doch wie diese aussehen, wird im Unklaren gelassen. Allerdings werden allgemein Priester gelobt, die sich gegen die schwulenfeindliche Haltung des Vatikans stellen.
Ich finde das Anliegen zwar begrüßenswert, die Methode jedoch sehr gefährlich! Wie generell jede Form von Denunziation oder Blockwart-Mentalität.
Man sollte der bekannten Heuchelei und Verlogenheit der "größten transnationalen Schwulenorganisation der Welt" nicht mit Mitteln begegnen die genauso widerwärtig sind...
Katholische Kirche erpresst Stadtrat von Washington
WASHINGTON, D.C., USA. Die katholische Kirche setzt D.C. ein Ultimatum und nennt die Gesetzesvorlage für gleichgeschlechtliche Ehe eine Bedrohung für Verträge über soziale Dienste.

Donald W. Wuerl Erzbischof von Washington.
Die katholische Erzdiözese in Washington sagte am Mittwoch, sie sei nicht in der Lage, die sozialen Dienstleistungsprogramme fortzuführen, die sie für den Distrikt betreibt, wenn die Stadt nicht ein geplantes Gesetz zur gleichgeschlechtlichen Ehe ändere – eine Drohung, die Zehntausende Menschen betreffen könnte, denen die Kirche mit Adoption, Obdachlosigkeit und Gesundheitsversorgung hilft.
Nach der Gesetzesvorlage, über die im kommenden Monat im Stadtrat von D.C. abgestimmt werden soll, würde von religiösen Organisationen nicht verlangt, dass sie gleichgeschlechtliche Ehen durchführen oder dafür Raum zur Verfügung stellen. Aber sie müssten die kommunalen Gesetze befolgen, die die Diskriminierung gegenüber schwulen Männern und lesbischen Frauen verbieten. (...)
„Wenn die Stadt das verlangt, können wir das nicht tun“, sagte Susan Gibbs, Sprecherin der Erzdiözese am Mittwoch. „Die Stadt sagt, um soziale Dienste anzubieten, müsst ihr säkular sein. Für uns ist das wirklich ein Problem.“
Mehrere Stadtratsmitglieder von D.C. meinten, die katholische Kirche versuche, die schon lange bestehenden kommunalen Gesetze auszuhöhlen, die homosexuelle Männer und Frauen vor Diskriminierung schützen. (...)
Der Einfluss der Kirche scheint begrenzt. In getrennten Interviews gaben verschiedene Stadtratsmitglieder an, die Kirche verhalte sich „ein wenig kindisch“ oder ein anderer sagte, er würde eher die Beziehung zwischen der Stadt und der Kirche beenden als deren Forderungen nachzugeben. (...)
via hpd
“Gott wird sie richten”
queer.de berichtet
Eine Welle des Protests hat ein 27-jähriger Taxifahrer in New York City ausgelöst, weil er ein schwules Paar wegen einer Umarmung aus dem Wagen warf – sogar Bürgermeister Michael Bloomberg zeigt sich entrüstet über den Mann. Er hat inzwischen seinen Job verloren.
Taxifahrer Medhat Mohamed hatte vor gut einer Woche den Geschäftsmann Paul Bruno und dessen Partner im Manhattaner Szeneviertel East Village mitgenommen. Weil sich beide auf dem Rücksitz umarmten, stoppte er wenige hundert Meter später den Wagen und forderte das schwule Paar auf auszusteigen. "Ich wollte mich darauf konzentrieren, sie an ihr Ziel zu bringen. Statt dessen musste ich mir Sorgen machen, ob sie nicht Sex auf der Rückbank haben", so Mohamed gegenüber der Boulevardzeitung "New York Post"
Mohamed erklärte, er habe das Paar nicht aus Schwulenhass die Taxifahrt verweigert. Allerdings sagte er, dass er aufgrund seines muslimischen Glaubens nicht viel von Schwulen halte: "Gott wird sie richten", so der 27-Jährige. "In unserer Religion können wir mit diesen Sachen nicht umgehen. Küssen ist im Taxi nicht erlaubt. Ein Mann muss ein Mann sein."... weiter bei queer.de
Islamisten lauern auf schwule Chatter im Irak
Der "Observer" berichtet von islamistischen Gangs, die in Flirt-Chatrooms Jagd auf irakische Schwule (ACHTUNG! der Bericht enthält drastische Bilder) machen, sie kidnappen, foltern und ermorden. Die Online-Chatrooms "seien die einfachste Möglichkeit, Leute zu finden, die den Islam zerstören und die das über Jahrhunderte aufgebaute Ansehen beschmutzen wollen", sagt einer der Täter dem "Guardian"-Autor. Er sei Mitglied einer von vielen Gruppen, die seit Anfang des Jahres über 130 schwule Iraker umgebracht haben sollen.
"It is the easiest way to find those people who are destroying Islam and who want to dirty the reputation we took centuries to build up," he said. When he finds them, Hamizi arranges for them to be attacked and sometimes killed.
Ein zu den Fällen befragter Polizeibeamter dementiert einen homophoben Hintergrund der Morde.
Sitting on the floor, wearing traditional Islamic clothes and holding an old notebook, Abu Hamizi, 22, spends at least six hours a day searching internet chatrooms linked to gay websites. He is not looking for new friends, but for victims.
- Jagd auf irakische Schwule (ACHTUNG! der Bericht enthält drastische Bilder)
- Auch im Iran ist es nicht besser: Schwul im Gottesstaat
Dazu dann noch folgende Information: New study claims 16% of Iranian men have had gay relationships
Woran merken Sie, dass Sie zu viel bei GayRomeo waren….
1.) Sie können sich keine Vornamen mehr merken und sprechen Ihre Freunde nur noch mit "WilligeStute27", "DeckHengst XXL" und "SpermaSilo35" an.
2.) Wenn sie ein Motorradfahrer mit Helm nach dem Weg fragt, wollen Sie zuerst von ihm wissen, ob er auch ein Facepic hat.
3.) Sie rasen wie ein Irrer durch die Stadt, weil Sie glauben, nur weil sie Plus-User sind, können sie im Modus "Unsichtbar" nicht mehr geblitzt werden.
4.) Sie schmeißen Ihren besten Freund aus der Wohnung, weil er einen Satz unter 50 Zeichen von sich gegeben hat.
5.) Als der GayRomeo Server für eine Stunde nicht erreichbar ist, hatten Sie schon fast den Entschluss gefasst, Ihrem Leben ein Ende zu setzen.
6.) Weil Sie ohne Profil gar nicht mehr leben können, verteilen Sie Ausdrucke davon natürlich auch auf der Party Ihrer Hetero-Freunde am Samstag Abend an die geschockten Gäste.
7.) Sie stoppen den Wagen mit dem amtlichen Kennzeichen MA-FF 456 und fragen den irritierten Fahrer, ob er aktiv oder passiv beim Fisten ist.
8.) Als Sie abends "Titanic" auf DVD anschauen wollen, wühlen Sie sich stundenlang durch das Menü, weil Sie den verdammten Pornotext als Untertitel nicht finden können.
9.) Sie haben Ihren Lebenspartner natürlich verlinkt, aber seit sie bei GayRomeo sind, sehen Sie eh nicht mehr von ihm als das kleine Vorschaubild in Ihrem Profil.
10.) In der Szene-Disse kommen Sie gar nicht mehr klar und verlangen den Geschäftsführer, der Ihnen erklären soll wie man hier ne Detail-Suchabfrage starten kann: Ihr Wunschdate ist aktiv, 28-36 Jahre alt, hat schwarze Haare und blaue Augen, xxl Schwanz, kommt aus ihrem Heimatdorf und mags auch gern versaut in derben Leder . Anschließend verlangen Sie Ihr Geld zurück.
(aus einem Userprofil bei GayRomeo)
Schwule Profiltexte und was sie wirklich bedeuten!
Okay, wie krank ist das bitte ? Gayromeo for Dummies
Und nochmal, weil's so schön war...
"Willkommen lieber Internetter, hier findest Du nach und nach alles rund über das Online Daten anhand der größten, deutschen, schwulen Kontaktbörse - GayRomeo. Tipp's zur Userverwaltung, Profilaufbau, zum Chatten und vieles mehr."
So lautet das Willkommen auf einem Blog das sich ausschließlich mit der optimalen Präsentation auf GayRomeo beschäftigt.

Anleitungen zum perfekten Foto: "Von zu "schrägen" Aufnahmen ist abzuraten (das heißt, wenn das Motiv zu schief abgebildet wird). Dreh Fotos somit nicht um 45° oder ähnliches. Das wirkt stark irritierend.
Ferner gilt dies auch für Schrift im Bild. Ich unterhielt mich vor ein paar Monaten mit einem Grafikdesigner, der mir erzählte, dass er für seine Plakate die Schrift maximal um einen Winkel von 5° dreht." (ich dreh mir auch gleich was um 5°)
"Der Mensch ist das einzige Lebewesen auf der Erde, das die Zähne bei Freude zeigt. Ohne das näher zu bedenken, möchte ich erwähnen, dass man nicht immer die Zähne zeigen sollte auf Fotos.
Dem ist so, wenn Du starker Raucher bist."
Und:
"GayRomeo kenne ich seit ca. zweieinhalb Jahren. In dieser Zeit habe ich für mich Strategien entwickelt, um dieses Medium effizient zu nutzen. Autodidaktisch las ich ziemlich alle Ratgeber hier im Netz (wärste mal besser vor die Tür gegangen), die man finden konnte und studierte erfolgreiche Profile und ausgefallene Chat-"Techniken" (besser wäre es gewesen, Du hättest andere ausgefallene Techniken studiert, dann würdest Dich nicht so einen Stuss schreiben)anderer."
Ultimativer Tip meinerseits: sei nicht effizient, studier nicht die Chat-Techniken anderer, sondern sei Du selbst!
"Da ich mich nun von GayRomeo zurückgezogen habe, kam es mir so vor, als wenn dieses Wissen (wird häufig unscharf als wahre, gerechtfertigte Meinung bestimmt) brach liegt. Und da mir Ideen keine Ruhe lassen, wenn ich sie nicht festhalte, habe ich das Wissen stichpunktartig notiert." (Dazu erspare ich mir jetzt jeglichen Kommentar!)
Dieses und noch viel mehr unsagbare Weisheiten (z.B. das einer der Gründer von GayRomeo Skinhead ist, HUCH! - GayRomeo mit den Escort Seiten Geld verdient, SOWAS! und das Cam-Wix-Portal X-Visit unterhält, PFUI!) hier:
Fossil Norbert Geis lästert bei Maischberger
Dennis Klein schreibt bei queer.de
Der CSU-Politiker Norbert Geis wollte in der ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger" den Vormarsch von Homo-Rechten stoppen – dabei wirkte er wie Kapitän Ahab auf der Jagd nach Moby Dick.

- Norbert Geis
Der Aschaffenburger Politiker Norbert Geis ist in Deutschland der lautstärkste Bundestagsabgeordnete im Kampf gegen Homo-Rechte. Homosexualität bezeichnet er als "Fehlentwicklung", die nicht staatlicherseits sanktioniert werden darf. So war er lautstärkster Gegner des Lebenspartnerschaftsgesetzes. Volker Beck warf Geis sogar "totalitäre Anwandlungen" vor, weil der grüne Fraktionsgeschäftsführer einen Kongress in Marburg kritisiert hatte, der die "Heilung" von Schwulen propagiert (queer.de berichtete). Dieser Mann war nun am Dienstagabend zu Gast in Sandra Maischbergers Talkshow, die unter dem Titel stand: "Schwule und Lesben an die Macht".
Geis hatte hier die Rolle des kränkelnden Mahners, der die anderen Teilnehmer von seinem Lebensmodell – es lautet: Heirate eine Frau und kriege Kinder – überzeugen wollte. Dass er damit bei Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit und der Kabarettistin Maren Kroymann auf taube Ohren stößt, stört ihn nicht. Auch die Erfahrungen von zwei Homo-Paaren, die ebenfalls in der Sendung zu Gast waren, weist er zurück – und spricht den Gästen sogar das Recht ab, eine Familie zu sein...weiterlesen bei queer.de
Spanien: Zoff wegen Kalender mit homosexuellen Jungfrauen-Ikonographien
Natürlich muss sich die katholische Kirche über das maßlos aufregen, was eine Vereinigung von Schwulen und Transsexuellen in der spanischen Hauptstadt Madrid nun auf den Markt bringen – einen Kalender mit stilisierten homosexuellen Jungfrauen-Ikonographien. Zu sehen sind z.B. eine schwarze, lesbische Madonna mit Diskokugel, nackte Transsexuelle mit Heiligenschein und vieles mehr.
In höchstem Maße säkular soll der neue Kalender der Schwulenszene daherkommen. Die katholische Kirche findet ihn in höchstem Maße beleidigend und spricht gar von einer "pinken Inquisition". Nicht unbedingt zu verwundern sind solche Reaktionen von einer in höchstem Maße konservativen Organisation wie der katholischen Kirche natürlich.
Wenn muskulöse Hirten mit Tätowierungen halbnackt und in homosexueller Pose dargestellt werden, barbusige Marien und mit Kreuzen behangene Heilige von entblößten Männern angebetet werden, dann kann das einem strengen Katholiken schon einmal mächtig aufstoßen... Dabei verfolgen die Macher des Kalenders auch eine klare politische Botschaft mit dem anstößigen Bildmaterial.
«Ich hasse Schwule, das tue ich wirklich»
die netzzeitung schreibt:
Fußball-Torwart wegen Schwulenhetze entlassen:
Am Montag stellte Arkadiusz Onyszko seine Biografie «Fucking Polak» vor. Wenige Stunden später setzte ihn ein dänische Erstligist vor die Tür. Die letzten Schlagzeilen machte der polnische Torwart, nachdem er seine Frau schwer misshandelt ahtte.
Schwulenfeindliche Sprüche in einem Buch haben den polnischen Profi-Torhüter Arkadiusz Onyszko (35) seinen Job in Dänemark gekostet. Wie der Erstliga-Klub FC Midtjylland am Montag in Herning mitteilte, wurde dem Keeper fristlos gekündigt.
Onyszko hatte in dem am selben Tag über sein Leben erschienenen Buch «Fucking Polak» geschrieben: «Ich hasse Schwule, das tue ich wirklich.» Er nannte Homosexuelle auch «zum Kotzen». Das sei mit den Grundwerten des Vereins unvereinbar, hieß es in der Mitteilung von Midtjylland.
Sehr schön, das nenne ich mal konsequent reagiert!
Verhöhnung von Österreichs Lesben und Schwulen

Justizministerin Claudia Bandion-Ortner (ÖVP)
Das von der konservativen Volkspartei geführte österreichische Justizministerium hat einen Gesetzentwurf für die Eingetragenen Partnerschaften festgelegt, der weit hinter den Erwartungen zurückbliebt.
Justizministerin Claudia Bandion-Ortner (ÖVP) will Homo-Paaren demnach das Standesamt verwehrt; Verpartnerungen sollen stattdessen bei Verwaltungen wie Bezirkshauptmannschaften geschlossen werden, in denen sich auch das Sozialamt oder die Forstverwaltung befindet. Die ÖVP, der Juniorpartner in einer Großen Koalition mit der SPÖ, will damit den Abstand der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft vor der (heterosexuellen) Ehe zementieren. Die Sozialdemokraten befürworten dagegen eine weitergehende Gleichstellung.
Die oppositionellen Grünen kritisieren den Gesetzentwurf als "weitere Verhöhnung von Österreichs Lesben und Schwulen". Die ÖVP sei offenbar weiter auf "Apartheid-Kurs", kritisiert Ulrike Lunacek, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Ökopartei im Nationalrat. "ÖVP-Chef Pröll betreibt ein böses Spiel mit Österreichs gleichgeschlechtlich liebenden Menschen: Zuerst versprach er vor zwei Jahren als Vorsitzender der parteiinternen Perspektivengruppe das Schweizer Modell und machte damit der lesbischwulen Bevölkerung Hoffnungen: Das Schweizer Gesetz entspricht in so gut wie allen Passagen - mit Ausnahme der Adoption - der Ehe", so Lunacek.
Komplett abgelehnt wird jegliche Form der Homo-Ehe von der größten Oppositionspartei, der rechtspopulistischen FPÖ. Oppositionsführer Heinz-Christian Strache erklärte, Sonderstellung der Ehe zwischen Mann und Frau resultiere daraus, dass daraus Kinder hervorgehen könnten. Der Entwurf beweise, dass die ÖVP "keine Familienpartei" mehr sei.
der ganze Artikel bei queer.de
Guido Westerwelle, Bundesminister des Auswärtigen
Steven Milverton schreibt in seinem Blog TheGayDissenter:
Man muss Guido Westerwelle nicht mögen, man muss die FDP nicht mögen. Die FDP ist in meinen Augen nach wie vor eine opportunistische Umfallerpartei, in der sich Straftäter wie Graf Lamsdorff und Möllemann nur allzu wohl fühl(t)en. Die Flick-Affäre ist viel zu schnell in Vergessenheit geraten. Dass die FDP neuerdings auf schwulenfreundlich macht, ändert nichts daran, dass sie mit Thomas Dehler einen der größten Schwulenhasser der Nachkriegszeit, dessen bürokratischer Schwulenverfolgungsperfektionismus dem der Nazis nicht nachstand und der sogar eine Verschärfung der Antischwulengesetze aus der Nazi-Zeit betrieb, in ihren Mitgliederlisten verzeichnet hatte und ihm als Bundesminster der Justiz die Möglichkeit bot, unzählige schwule Männer vor Gericht und ins Gefängnis zu bringen.
Guido Westerwelle ist nicht nur nicht ‘mein Typ’, ich mag sein hysterisch-schrilles Lautes nicht, ich teile auch seine politischen Ansichten zu einem erheblichen Teil nicht. Ob er ein guter Außenminister sein wird, weiß ich nicht. Ein Blick in die Liste der bisherigen Minister des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland zeigt allerdings, dass er sich schon mächtig anstrengen muss, um es schlechter zu machen als Steinmeier, Kinkel, Adenauer oder Fischer.
Es gibt aber auch einen anderen Gesichtspunkt, der bei aller Vorschusskritik nicht unbedacht bleiben sollte:
...weiterlesen bei TheGayDissenter
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Sandwich: Westerwelles Stellung zwischen Merkel und Guttenberg via soziolot.de
Als Muslim habe ich das Recht, nicht gegen Homosexuelle zu spielen…
In Frankreich sorgt die Weigerung eines muslimischen Amateurteams, gegen eine schwule Mannschaft zu spielen, für Aufregung.
Das hauptsächlich aus Einwanderern bestehende Team Créteil Bébel hat ein für letzten Sonntag angesetztes Spiel gegen Paris Foot Gay aus religiösen Gründen abgesagt: "Bitte entschuldigt, aber wegen eures Team-Namens können wir aufgrund der Prinzipien unserer Mannschaft, die aus gläubigen Muslimen besteht, nicht gegen euch spielen", teilte Créteil Bébel dem schwulen Team in einer eMail mit. "Unsere Überzeugungen sind uns wichtiger als ein simples Fußballspiel. Tut mir Leid, dass wir euch so spät darüber informiert haben." Das Spiel sollte im Rahmen eines Amateur-Turnieres stattfinden.
weiterlesen bei queer.de
Die Schwulen-Radarfalle
Ehemalige MIT-Studenten behaupten, sie könnten mit einer Software die Freunde in Facebook-Profilen in einer Weise analysieren, die zuverlässige Rückschlüsse auf die sexuelle Neigung des Account-Inhabers zulässt
Der Begriff "Gaydar" setzt sich aus "Gay" und dem Suffix aus "Radar" zusammen, gemeint ist damit ein Wahrnehmungssystem, das den Anspruch hat, mit mehr oder weniger feinen Antennen die gleichgeschlechtliche sexuelle Orientierung einer Person zu erkennen.
Die Antennen speisen sich vorwiegend aus Gerüchten, "Intuition" und unterschiedlichen Klischees und Annahmen. Eigentlich Bestandteil von Gossip-Gesprächen, Partytalk oder anderem Tratsch; manchmal lustig, abhängig davon, wer seinen Gaydar-Spürsinn zum Besten gibt und mit welchem Hintersinn.Auf peinliche Weise ernst, heikel und böse wird die "Gaydar-Fahndung" dann, wenn sie den privaten, spielerischen Rahmen verläßt und in die öffentlich Sphäre wechselt; dann zeigt das subjektive Gemisch aus Gerücht, Vorurteilen und Intuition seine fiese Fratze.
Die Diffamierung ist nicht weit. Von diesen Fettnäpfen umgeben ist eine Meldung, die mit dem Namen des gut beleumdeten Massachusetts Institute of Technology (MIT) renommiert und ein Software-Programm namens "Gaydar" vorstellt, das auf eine Informationsquelle von Facebook-Accounts hinweisen soll, an die man nicht sofort denkt: die Liste der friends.
via telepolis.de
Ich hoffe die Herren werden von den Inhabern einer der älteste und größten (GAYDAR.co.uk) schwulen Datingseiten wg. der Namensbenutzung ordentlich verklagt.
Einen gesegneten Sonntag.
Katholische Kirche: Schwule schuld an Pädo-Skandalen
Man habe kein Problem mit Pädophilen, sondern mit Schwulen, die auf minderjährige Jungs stehen, erklärte ein hoher Vertreter der katholischen Kirche – währenddessen ist in Kanada ein Bischof wegen Besitzes von Kinderpornografie verhaftet worden....weiter bei queer.de
Gay West meint in seinemArtikel Von Schafen und Schäfchen dazu:
Vielleicht wäre es für die Zukunft hilfreich, Tomasi würde sich, bevor er sich äußert, über den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Debatte informieren. Eine ephebophile sexuelle Orientierung kennt man dort nämlich nicht.
Vielleicht handelt es sich bei den Opfern auch allein deshalb um Jungen , weil im Rahmen der katholischen Liturgie vorwiegend diese verfügbar sind. Würde der Vatikan als Ministranten nicht Schäfchen, sondern sprichwörtlich echte Schafe zulassen, dann hätte Rom vermutlich ein Problem mit Zoophilie.
Hier wird wieder mal der Bock zum Gärtner gemacht
Mit dem Slogan "wir bringen das Licht der Wahrheit in die Dunkelheit der Heuchelei" wirbt eine neue Internet-Seite für sich, die für Debatten in der amerikanischen Gesellschaft und in der schwulen Szene führen wird. Denn "
Am Montag stellte 























