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Netz | palisadesberlin

Beiträge mit tag "Netz

Frank Walter Steinmeier

Politiker im Social-Network

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Gerade macht sich +Frank Walter Steinmeier bzw. dessen Redaktion bzw. Agentur auf Google+ richtig Freunde. Da werden User geblockt, Kommentare gelöscht und weich gespülte Agenturmeldungen in den Stream geschüttet.

Ein Gastkommentar von +Marc Jacobs von www.ramoth.de

So als Neu-Socialnetworker mit dem sehr begrenzten Horizont g+ möchte ich hier mal ein paar womöglich verquere Gedanken zu Papier bzw. zu Pixel bringen…

Unsere Politiker, allen voran Frank-Walter Steinmeier, haben offenbar zum Teil erkannt, dass man über soziale Netzwerke wie g+ Bürger erreichen kann. So weit, so gut. Problematisch ist nur der ungewohnte Ansatz, dass diese neuen Plattformen doch tatsächlich auf bi-direktionale Kommunikation ausgelegt sind. Das kann doch von einem Politiker niemand wirklich erwarten… wenn man schon 99% des Tages mit Reisen und Reden verbringt, dann bleibt ja auch nur noch 1% um entweder mal zuzuhören oder eben aufs Klo zu gehen… und da ist letzteres verständlicherweise wichtiger..Das größte Problem wird wohl sein, dass die Profile der Politiker auf diesen Plattformen prinzipiell nicht selbst, sondern durch dritte betreut werden… und so kann prinzipiell unter dem Namen des Politikers keine Diskussion geführt werden, da unter dem ehrenwerten Namen natürlich nur streng kontrolliertes Material veröffentlicht werden darf… also Pressemitteilungen… ausgelegt auf Simplexkommunikation… die daraus entstehenden Diskussionen unter den Lesern sind nett, aber kein Muß, im Falle von Kontroversität gar unerwünscht und störend…

Schön, dass auf g+, fb und Co da vorgesorgt wurde und gleich Lösch- und Blockierfunktionen für das eigene Profil integriert sind… so mag manch ein Betreuer solcher Politikerprofile wohl denken… und kurzerhand unschöne Kommentare löschen oder permanent kritische Profilgäste komplett blocken… beim Fernsehen kann man sich ja auch aussuchen, welches Programm man schaut und im Zweifelsfall auf Stumm schalten oder wegzappen.

Was die Damen und Herren aber leider übersehen, ist die soziale Komponente… beim Fernsehen bekommt der Sender kein direktes Feedback, wenn ich bei Barbara Salesch wegzappe, merkt Frau Salesch davon exakt: nix! Schalte ich Herrn Gottschalk stumm… ist ihm das völlig egal… er redet weiter, hören ja genug andere zu…

Anders bei g+ & Co…hier müssen manche Leute den Umgang noch lernen… schalte ich bei g+ jemanden stumm, dann gilt das einem Individuum, womöglich einem aufrichtig interessierten Individuum. Blocke ich jemanden, so beziehe ich das gezielt auf eine Person, nicht auf eine Nachricht oder eine Meinung… blocke ich gar ohne vorherige Kontaktaufnahme, Warnung o.ä., lasse ich dem geblockten also nicht mal die Möglichkeit zur Stellungnahme, dann verkehre ich den Sinn des sozialen Netzwerks ins Asoziale, unterbinde die Entwicklung guter Kommunikation und schädige mein Gegenüber…

Wer von uns würde im realen Leben zur öffentlichen Diskussionsrunde einladen, und dann nach 10 Minuten den ersten Gästen mit Tape den Mund zukleben bzw. andere einfach aus der Diskussion entfernen?

Machts Euch klar… im Sozialen Netz schalten wir mit dem Block-Button nicht ein Teil eines Computerprogramms stumm, sondern einen realen, existierenden Menschen. Einen Menschen mit Gefühlen, mit Gestaltungswillen, mit einer Botschaft… und – wenn unbedacht eingesetzt – verletzen wir diesen Menschen nachhaltig, vergrößern mit dem Block-Button die Traurigkeit und Frustration in dieser Welt….

siehe auch www.waschtrommler.org

just my 2 cents…

GOOGLE /SEO / Optimierung

Betrachtungen zu SEO – MY ASS!

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Betrachtungen zu SEO   MY ASS! Suchmaschinen SEO Spezialisten SEO Presse Netz Macht Google Daniel Glass Content

Der gepflegte Rant am Abend von Daniel Glass

Artikel optimal aufbereiten – Bilder optimal bereitstellen, meinen Arsch in Googleoptimierte Form pressen.

SEO-Spezialisten: Ihr ärgert mich.
Suchmaschinene suchen Content. Diese zu finden ist Aufgabe der Suchmaschinen. Ich mache Content. Und zwar wie ich will. Die Suchnmaschine soll meinem Content folgen. Nicht umgekehrt.

Substanz wird gefunden. Stumpfsinn auch.
Ich will aber, dass es die Substanz ist die zählt, und nicht die hohle gescheiterte BWLer Birne, die mit irgendwelchen Techniktricks Müll populärer macht.

Diese Weltsicht, nach der das ganze Netz ein Wettbewerb ist, was bei Google oben steht, und am Rande des Beckens stehen die SEO-Schwachmaten und ejakulieren inhaltlseere Phrasen und gestohlene Algorithmen in unser Becken, weil sie sonst nichts substanzielles hervorbringen können, kotzt mich an.

Genau wie die Banker, die eine Idee von nichts teuer verkaufen, sind SEO-Spezialisten Phrasendrescher, und Blasenverkäufer, die dir versprechen, auch Minderwertiges gut aussehen zu lassen, weil sie dafür die richtigen Tricks drauf haben. Das ist unredlich, unkreativ, und übelkeitserregend.

Haltet die Fresse, ihr unkreativen unproduktiven, unoriginellen Nichtskönner.
Ihr seid Randnotizen einer technischen Entwicklung, aufgeblähte Zwirnvorführer mit Durchblicker-Allüren aber ohne jede substanzielle Deckung eures geistesschwachen Werkes.

So viel dazu.

Und wer sich jetzt übel beschimpft fühlt – Nichts für ungut. Lerne einen schönen Beruf. Texte. Produziere etwas. Gestalte. Programmiere Dinge. Forme Substanz – und bald kommst du von diesem fiesen SEO Zeug als Selbstzweck los. Ganz bestimmt.

*

( Fiel mir gerade ein, weil einer ganz begeistert berichtete, wie man Bilder suchmaschinenfreundlich aufbereitet…)

2-klick-logo

+2 Für Eueren Datenschutz

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Auch wir binden die Gefällt-Mir-Buttons von Facebook, Google+ und Twitter ein.

Allerdings werden durch diese Buttons schon beim Laden der Seite – also ganz ohne dass der User etwas dazu tut – Daten an die Betreiber der Netzwerkplattformen übertragen.

Die enthalten neben der URL der aktuellen Seite unter anderem eine Kennung, die zumindest bei dort angemeldeten Nutzern direkt mit einer Person verknüpft ist. Facebook & Co können also komplette Surfprofile ihrer Nutzer erstellen.

Da wir eine andere Vorstellungen von Datenschutz und Privatsphäre haben benutzen wir ab heute eine zweistufige Lösung , die nur mit Zustimmung der Anwender Daten übermittelt. Auch die bei uns eingesetzte Webanalyse-Software basiert auf der datenschutzfreundlichen Lösung PIWIK

+2 Für Eueren Datenschutz Twitter PlugIn Piwik Netz Kommunikation Google Facebook Datenschutz Standardmäßig überträgt dieser Button keine Daten an Dritte. Das Konzept ist einfach. Standardmäßig betten wir deaktivierte Buttons ein, die keinen Kontakt mit den Servern von Facebook & Co herstellen.

Erst wenn der User diese aktiviert und damit seine Zustimmung zur Kommunikation mit Facebook, Google oder Twitter erklärt, werden die Buttons aktiv und stellen die Verbindung her.

Dann kann der User mit einem zweiten Klick seine Empfehlung übermitteln. Ist er beim sozialen Netz seiner Wahl bereits angemeldet, erfolgt das bei Facebook und Google+ ohne ein weiteres Fenster. Bei Twitter erscheint ein Popup-Fenster, in dem man den Text des Tweets noch bearbeiten kann.

Alle Buttons lassen sich auch dauerhaft aktivieren.

Wem die Übertragung der Daten egal und die Bequemlichkeit wichtiger ist, der kann den Button des von ihm regelmäßig genutzten sozialen Netzwerks dauerhaft aktivieren. [Quelle: heise, c't]

Das WordPress-Plugin von H.-Peter Pfeufer das zu Einsatz kommt, benutzt die original Lösung von heise

ebay

Verkaufskanonen

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Der freundliche Rant von Daniel Glass zum Wochenanfang.

Ich will nicht, dass Ebay mir schreibt “Daniel Glass, das passt zu Ihnen

Ja, ihr Neunmalklugen, die sich jetzt den Hinweis nicht verkneifen können: “Dann bestell doch die E-Mail-Benachrichtigung ab” – Hab ich gerade gemacht.

Trotzdem empfinde ich es als Affront gegen meine Integrität als frei denkendes Individuum, wenn irgendein Krämerladen die Stirn hat, mir gegenüber ungefragt irgendwelche Ladenhüter als “zu mir passend” zu attributieren.

Es wird nicht gefragt: “Könnte das zu Ihnen passen?”, es wird nicht gefragt “gefällt Ihnen das?” – nein, es wird einfach festgestellt und unterstellt, ohne mich irgendwas zu fragen, oder als Option an zu bieten.

Die Haltung des Käufers ist irrelevant – es reicht die halbgare Analyse meiner Netzbewegungen um Tatsachen zu schaffen, die mir mitgeteilt werden.

Dass Werbung jegliches Feingefühl , Respekt und Anstand vermissen lässt, weil Gebrauchswerber im allgemeinen selbstzufriedene, hohlköpfige Honks sind, ist ja nicht neu.
Dass die Zielsetzung eines Analyse-Algorithmus ist, aus meinen Käufen und Klicks ein Interessenprofil zu generieren, ist auch nicht neu – und bestenfalls nützlich für alle Beteiligten.

Dass diese Zielsetzung aber dann 1:1 von irgendeiner stumpfsinnigen Verkaufskanone völlig unreflektiert in eine anmaßende, aufdringliche Unterstellung getextet und als Spam in den Mailverteiler gedrückt wird, empfinde ich als ärgerlichen Tiefpunkt netzbewegungsrelevanter Marketingkonzepte.

Und um die Woche gleich fröhlich zu beginnen,
lautet mein herzlicher Apell an Ebay daher:
“Fickt euch, ihr Ärsche!”

Klar, es gibt Wichtigeres. Trotzdem ärgerlich.
Macht mich diese Haltung schon zu einem Sonderling?

Zitat des Tages / Logo

Zitat des Tages 22.08.11

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So also fassen wir zusammen: Jeder muss die Grenzen seiner Privacy selbst definieren. Ein Gemeinwesen muss sich Grenzen geben, um seine Struktur zu schützen. Unsere Struktur basiert auf dem Ich, also muss das geschützt werden. Die selbst definierte Privacy ist jedoch kein Selbstzweck und findet ihre Grenzen in der Sittlichkeit, also der sozialen Freiheit.

Julia Schramm in Ihrem Artikel Datenschutz und Privatsphäre

Stefan Baumgartl

Wer hat’s erfunden?…Die Schwulen warn’s

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Am Anfag des Artikels möchte ich Jeroen Lagerweij, Communications Assistant PlanetRomeo B.V. für die Kooperation danken.

Google+ plagt sich jetzt seit Wochen mit der Klarnamen/Pseudonym/Anonoymitäts (das mir keiner die Begriffe hier verwechselst) Debatte herum. Dabei könnte es so einfach sein! (weiterlesen …)

firstGen

Wir wollen VIELE sein – Einladungen zu Google+

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Seit gestern erlaubt Google Einladungen von 150 Menschen per Link, also ohne die Angabe einer EMail-Adresse an den Einladenden. Und wir habe jetzt über 1000 Einladungen zu vergeben.

Also, wer möchte: Hier ist unser Link http://palibe.de/p6Hhtj

Und hier sind noch mehr Links von noch mehr netten G+ Usern – DANKE! Ihr seid Großartig!

(weiterlesen …)

Vicki Lieks / Autor

Gute Gründe für Pseudonyme

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Dieser Artikel ist eine Übersetzung von „A Case for Pseudonyms“ von Jillan York. Er steht unter einer CC-BY Lizenz. Übersetzung metronaut.de

Pseudonym
–Substantiv ein fingierter Name, besonders von Künstlern und Schriftstellern genutzt, um eine wahre Identität zu verbergen

Es gibt tausende von Gründen, warum jemand einen anderen Namen benutzen möchte, als seinen Geburtsnamen. Manche Leute haben Sorge, dass ihr Leben oder ihre Existenzgrundlage bedroht werden oder dass ihnen politisch oder ökonomisch Nachteile entstehen. Andere wollen Diskriminierung vermeiden oder einfach einen Namen nehmen, der leichter zu merken oder buchstabieren ist.

Online vervielfachen sich die Gründe für Pseudonymität. Die Kultur des Netzes hat die Menschen lange Zeit ermutigt, sich Nicknames oder Nutzernamen zuzulegen. Das sind Pseudonyme, die manchmal einen Bezug und manchmal keinen Bezug zur echten Person und der Offline-Identität hatten. Langjährige Internetnutzer haben teilweise dieselben Nicknames seit 20 Jahren.

Pseudonyme haben außerdem in der Geschichte eine wichtige Rolle gespielt. Nicht nur in der Literatur von George Eliot und Mark Twain. Explizit politisch wurde zum Beispiel das Pseudonym „Publius“ genutzt, um in den Federalist Papers (einer Artikelserie in New Yorker Zeitungen), die Bevölkerung von der amerikanischen Verfassung zu überzeugen. Und auch im England des 18. Jahrhunderts griff ein „Junius“ im Public Advertiser in die politische Debatte ein. Die Menschen haben also schon immer unter Pseudonymen stark zum politischen Diskurs beigetragen – und sie tun es heute noch. (weiterlesen …)

iKim.at

Wenn Drittseiten G+ Profil-Daten verarbeiten von iKim

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Einen ganz anderen Aspekt zur aktuellen Klarnamendebatte liefert iKim.

Die aktuelle Diskussion um echte Namen auf Google+ polarisiert: Während die einen sich zu tiefst besorgt zeigen, sparen andere für die Befürworter von Pseudonymen nicht mit Spott und Hohn. Wer hat denn schon was zu verbergen?

Während sich die Fronten zwischen Anhängern von Klarnamen und Befürwortern von Pseudonymen in mitunter polemisch geprägten Diskussionen verhärten, scheinen Dritt-Seiten bereits jetzt mit Hilfe von Bots nach persönlichen Daten zu wühlen, um sich ihre eigenen Datenbanken aufzubauen…

[weiterlesen bei iKim.at]

GOOGLE EPIC 2015

Die Fakten zum Pseudonym-Verbot auf Google+ von Markus Breuer

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Ein Crosspost zum Thema der Tage mit freundlicher Genehmigung von Markus Breuer bzw. notizen.steingrau.de

Nach einigen Tagen ist die Diskussion um die Klarnamen-Pflicht bei Google-Plus aus den USA auch nach Deutschland herübergeschwappt und es hat auch hier einige recht harte Diskussionen gegeben. Vor allem auf Google+ (Siehe hier und hier, sowie den provokanten Post von plomlomplom. Das englische Original steht hier.) In diesen Diskussionen gibt es stets eine mehr oder weniger große Mehrheit von Befürwortern des Pseudonym-Verbots und einige Gegner. Gestern hat zudem der Google-Mitarbeiter Andrew Bunner zu einer regelrechten Hexenjagd auf “Fake Accounts aufgerufen - und dafür teil euphorische Zustimmung in den Kommentaren geerntet.

Ich bin der Ansicht, dass die Befürworter des Verbots zum Einen aufgrund verständlicher Emotionen ihre Ansicht entwickelt haben, das dem aber auch eine Reihe von Falschinformationen und Missverständnissen zugrunde liegen.

Deshalb hier einmal die wichtigsten Fakten, die meines Erachtens gegen ein Verbot von Pseudonymen auf den allermeisten Online-Plattformen sprechen:

  • Das Verbot von Pseudonymen verhindert weder Trolling noch Stalking
  • Online Pseudonyme behindern den Sinn und Zweck eines sozialen Netzwerks nicht 
  • Es gibt legitime Gründe für den Wunsch öffentlich unter einem Pseudonym auftreten zu wollen
  • Das Recht auf die Verwendung von Pseudonymen ist nichts online-spezifisches
  • Online-Pseudonyme sind kein Verstoß gegen die Impressums-Pflicht
  • Online-Pseudonyme verhindern nicht die Verfolgung strafbarer Handlungen/Äußerungen

Zusätzlich kann ich nur den sehr guten Post von Twitter-Gründer Evan Williams, Five Easy Pieces of Online Identity, empfehlen, sowie Googles eigene (ad absurdum geführte) Policy: The freedom to be who you want to be

Zu den Punkten im Einzelnen:

(weiterlesen …)

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