Die Illusion vom paid content – Exklusivgeschichten aus der Stadtverordnetensitzung
Seit vielen Jahren kann man im Internet umsonst Zeitung lesen. Jetzt aber möchten die Verleger gerne Geld verdienen im Netz. Leider nur bieten sie kaum etwas an, wofür der User bereit ist zu zahlen.
Gestern gab es bei ZAPP eine bemerkenswerte Reportage zum Thema paid content. Dazu kann ich auch das Interview mit Stefan Niggemeier empfehlen.
Hier kann man sich den Beitrag von ZAPP noch mal ansehen, ganz umsonst!
Stefan Niggemeier – Zwischen Papier und Netz
Charmant wie immer sitzt Medien-Blogger Stefan Niggemeier auf dem schwarzen Sofa und beantwortet galant und klug Fragen über Journalismus, mangelnde Qualität und die sich – auch durch Blogs – verändernden Verhältnisse.
Weiterhören und -sehen auf der Website von dctp.tv
Google EPIC 2015
Der erste Kurzfilm stellt einen fiktiven Rückblick durch das „Museum of Media History“ aus dem Jahr 2014 dar. Es wird die Entstehung des Internets und der Firmen Amazon, Google und MSN beschrieben.
Darüber hinaus zeigt der Film eine mögliche Weiterentwicklung der Konzerne über „Googlezon“ als Fusion von Google und Amazon bis hin zu „Google EPIC“ und die damit verbundenen Möglichkeiten der Mitwirkung von jedermann an aktuellen Geschehen, aber auch der Einschränkung der Privatsphäre und des geistigen Eigentums. Der Film entstand im Jahr 2004 und wurde im November desselben Jahres veröffentlicht
Kurz nach der Fertigstellung von Google EPIC 2014 ist den Machern noch einiges ein- und aufgefallen, das fehlte. Somit entschloss man sich noch einmal ein überarbeitetes Werk herauszubringen. Google EPIC 2015 ist nicht ganz so düster wie sein Vorgänger und beschreibt die fiktiven Möglichkeiten weniger kritisch als der erste Teil.
Coming-out-Roman kostenlos im Netz
Der Kölner Autor und Lektor Stephan Martin Meyer hat seinen Jugendkrimi "Der Erdrutsch" als PDF veröffentlicht.
Es ist ein ungewöhnliches Vorgehen für einen Autor: Der gesamte Jugendroman "Der Erdrutsch" von Stephan Martin Meyer liegt ab sofort komplett als Onlinedokument vor. Erzählt wird die Geschichte von Paul (15) und Johan (14), die sich während eines Urlaubs kennen lernen und Zeugen eines dramatischen Unfalls werden. Dabei wird eine Journalistin getötet. Als sie beginnen, die Hintergründe des Geschehens zu erforschen, stoßen sie auf die geheimnisvolle Vergangenheit der Journalistin, die Entführung eines Kindes und das völlig neue Gefühl der gegenseitigen Zuneigung.
Auf seiner Website hat der Kölner Autor Stephan Martin Meyer diesen Roman nun für die Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.
via queer.de
Heute schon gekifft?
Farbenfrohe Reizüberflutung für zwischendurch:
http://mitchtrale.com/panodios/2009/11/new-stripes/
via Siegessäule
Aus für die Netzeitung
In einer Pressemitteilung des Presse- und Medienhauses Berlin, zu dem die Netzeitung als Teil der Mediengruppe M. DuMont Schauberg gehört, heißt es:
«Aus wirtschaftlichen Gründen wird das bisherige Konzept einer Internetzeitung mit eigener Redaktion zum 31. Dezember 2009 aufgegeben. Aus diesem Grund wird sämtlichen Mitarbeitern in Kürze betriebsbedingt gekündigt werden. Bestehende vertragliche Verpflichtungen der Internetzeitung werden noch im 1. Quartal 2010 erfüllt. Es wird geplant, zukünftig die Netzeitung als automatisiertes Nachrichtenportal zu nutzen. Die NZ-Teletextaktivitäten sind davon unberührt und sollen in Zukunft eine stärkere Rolle in der Gruppe spielen.
Wir bedauern die für die Mitarbeiter mit der Entscheidung verbundenen Härten. In der derzeitigen Form ist die Internetzeitung wirtschaftlich aber nicht zu betreiben.»
LOST: Besuch von Bruce Darnell
Essen ohne Hände
New Wearable Feedbags Let Americans Eat More, Move Less
Für diejenigen, denen beim Fast Food selbst das Kauen noch zu anstrengend ist, berichtet die Satire-Seite 'The Onion' über eine wahrhaft Appetit anregende Neuerung: Die 'Feedbag'. Also, kippt Euch die Burger rein! Und wer das nicht verträgt, kann die Tüte bestimmt auch in umgekehrter Richtung benutzen.
Zielgruppenorientierte Werbung

Na da haben sich die Autobauer aus München ja mal was nettes einfallen lassen.
Die Tätowieranstalt
Vergesst die ganze Miami-Ink Scheisse auf DMAX. So macht man das!
Na, nach dem Video freut man sich doch auf seinen Termin dort.
Wobei die Jungs wirklich gut sind!
Woran merken Sie, dass Sie zu viel bei GayRomeo waren….
1.) Sie können sich keine Vornamen mehr merken und sprechen Ihre Freunde nur noch mit "WilligeStute27", "DeckHengst XXL" und "SpermaSilo35" an.
2.) Wenn sie ein Motorradfahrer mit Helm nach dem Weg fragt, wollen Sie zuerst von ihm wissen, ob er auch ein Facepic hat.
3.) Sie rasen wie ein Irrer durch die Stadt, weil Sie glauben, nur weil sie Plus-User sind, können sie im Modus "Unsichtbar" nicht mehr geblitzt werden.
4.) Sie schmeißen Ihren besten Freund aus der Wohnung, weil er einen Satz unter 50 Zeichen von sich gegeben hat.
5.) Als der GayRomeo Server für eine Stunde nicht erreichbar ist, hatten Sie schon fast den Entschluss gefasst, Ihrem Leben ein Ende zu setzen.
6.) Weil Sie ohne Profil gar nicht mehr leben können, verteilen Sie Ausdrucke davon natürlich auch auf der Party Ihrer Hetero-Freunde am Samstag Abend an die geschockten Gäste.
7.) Sie stoppen den Wagen mit dem amtlichen Kennzeichen MA-FF 456 und fragen den irritierten Fahrer, ob er aktiv oder passiv beim Fisten ist.
8.) Als Sie abends "Titanic" auf DVD anschauen wollen, wühlen Sie sich stundenlang durch das Menü, weil Sie den verdammten Pornotext als Untertitel nicht finden können.
9.) Sie haben Ihren Lebenspartner natürlich verlinkt, aber seit sie bei GayRomeo sind, sehen Sie eh nicht mehr von ihm als das kleine Vorschaubild in Ihrem Profil.
10.) In der Szene-Disse kommen Sie gar nicht mehr klar und verlangen den Geschäftsführer, der Ihnen erklären soll wie man hier ne Detail-Suchabfrage starten kann: Ihr Wunschdate ist aktiv, 28-36 Jahre alt, hat schwarze Haare und blaue Augen, xxl Schwanz, kommt aus ihrem Heimatdorf und mags auch gern versaut in derben Leder . Anschließend verlangen Sie Ihr Geld zurück.
(aus einem Userprofil bei GayRomeo)
Schwule Profiltexte und was sie wirklich bedeuten!

























