]]>Ein Gastkommentar von +Marc Jacobs von www.ramoth.de
So als Neu-Socialnetworker mit dem sehr begrenzten Horizont g+ möchte ich hier mal ein paar womöglich verquere Gedanken zu Papier bzw. zu Pixel bringen…
Unsere Politiker, allen voran Frank-Walter Steinmeier, haben offenbar zum Teil erkannt, dass man über soziale Netzwerke wie g+ Bürger erreichen kann. So weit, so gut. Problematisch ist nur der ungewohnte Ansatz, dass diese neuen Plattformen doch tatsächlich auf bi-direktionale Kommunikation ausgelegt sind. Das kann doch von einem Politiker niemand wirklich erwarten… wenn man schon 99% des Tages mit Reisen und Reden verbringt, dann bleibt ja auch nur noch 1% um entweder mal zuzuhören oder eben aufs Klo zu gehen… und da ist letzteres verständlicherweise wichtiger..Das größte Problem wird wohl sein, dass die Profile der Politiker auf diesen Plattformen prinzipiell nicht selbst, sondern durch dritte betreut werden… und so kann prinzipiell unter dem Namen des Politikers keine Diskussion geführt werden, da unter dem ehrenwerten Namen natürlich nur streng kontrolliertes Material veröffentlicht werden darf… also Pressemitteilungen… ausgelegt auf Simplexkommunikation… die daraus entstehenden Diskussionen unter den Lesern sind nett, aber kein Muß, im Falle von Kontroversität gar unerwünscht und störend…
Schön, dass auf g+, fb und Co da vorgesorgt wurde und gleich Lösch- und Blockierfunktionen für das eigene Profil integriert sind… so mag manch ein Betreuer solcher Politikerprofile wohl denken… und kurzerhand unschöne Kommentare löschen oder permanent kritische Profilgäste komplett blocken… beim Fernsehen kann man sich ja auch aussuchen, welches Programm man schaut und im Zweifelsfall auf Stumm schalten oder wegzappen.
Was die Damen und Herren aber leider übersehen, ist die soziale Komponente… beim Fernsehen bekommt der Sender kein direktes Feedback, wenn ich bei Barbara Salesch wegzappe, merkt Frau Salesch davon exakt: nix! Schalte ich Herrn Gottschalk stumm… ist ihm das völlig egal… er redet weiter, hören ja genug andere zu…
Anders bei g+ & Co…hier müssen manche Leute den Umgang noch lernen… schalte ich bei g+ jemanden stumm, dann gilt das einem Individuum, womöglich einem aufrichtig interessierten Individuum. Blocke ich jemanden, so beziehe ich das gezielt auf eine Person, nicht auf eine Nachricht oder eine Meinung… blocke ich gar ohne vorherige Kontaktaufnahme, Warnung o.ä., lasse ich dem geblockten also nicht mal die Möglichkeit zur Stellungnahme, dann verkehre ich den Sinn des sozialen Netzwerks ins Asoziale, unterbinde die Entwicklung guter Kommunikation und schädige mein Gegenüber…
Wer von uns würde im realen Leben zur öffentlichen Diskussionsrunde einladen, und dann nach 10 Minuten den ersten Gästen mit Tape den Mund zukleben bzw. andere einfach aus der Diskussion entfernen?
Machts Euch klar… im Sozialen Netz schalten wir mit dem Block-Button nicht ein Teil eines Computerprogramms stumm, sondern einen realen, existierenden Menschen. Einen Menschen mit Gefühlen, mit Gestaltungswillen, mit einer Botschaft… und – wenn unbedacht eingesetzt – verletzen wir diesen Menschen nachhaltig, vergrößern mit dem Block-Button die Traurigkeit und Frustration in dieser Welt….
siehe auch www.waschtrommler.org
just my 2 cents…
]]>Die etablierten oder sollte ich besser sagen arrivierten Parteien sind genauso verstört wie die etablierten oder arrivierten Medien? Den Vogel schießt jedoch die SPD mit unserem “Bürgermeister” aka “Problembär” ab:
Wer gestern den Einzug von “Klaus” zu ’80 Trash-Techno auf der Wahlkampfparty der SPD live mitverfolgen durfte bekommt eine Idee davon wo die SPD in Berlin steht – oder wofür. Den eigenen Wahlkreis verloren, Teddybären ins Publikum schmeißent gewonnen. Sigmar Gabriel kann froh sein nicht selbst durch die Halle geflogen zu sein.
Und die SPD ergehet sich in vollkommenen unzulänglichen Äußerungen:
Die etablierten Parteien mahnen bereits. Der Berliner SPD-Chef Michael Müller hält den großen Zuspruch für die neuen Kollegen im Parlament für eine “bedenkliche Entwicklung”. Er nannte die Piraten im RBB eine “inhaltsleere Partei”. Junge Leute sähen in ihr offenbar eine “schicke, hippe Alternative und eine Form der Protestwahl”.
Soso, dann sind die PIRATEN also bedrohlicher als die NPD und das restliche rechte Pack, die zusammen mehr Stimmen als die FDP erreicht haben ?
Das nennt man “Arroganz der Macht” liebe SPD. Da hat euch Larry Hagman (WTF!) auf euren Kundgebungen auch nichts mehr genutzt?
Liebe SPD wäre ich nicht schon vor Jahren ausgetreten, jetzt würde ich es tun. Die späte Mutter und Mediale-Stalin-Orgel-Nahles hat mir in der Berliner Runde gestern Abend den Rest gegeben!
Die Sozialarbeiterin der Nation – Renate - verkündet einen Absturz der Umfragewerte von 30% auf 17% als großen Erfolg für die Grünen. Natürlich ist es das beste Ergebnis der Grünen in Berlin. Ich bezweifle aber das der Personality-Wahlkampf der Grünen mit Homestorys bei BILD und Superillu dafür verantwortlich ist? Außerdem sind die Grünen inzwischen so etabliert…wollen sie Ströbele noch im Rollstuhl mit Magensonde durch Kreuzberg schieben ? Und eine Spitzenkandidatin die sich nach dem Wahlverlust von der Landes in die Bundespolitik zurückzieht. Na das nenne ich doch mal konsequent…ihr habt sie doch nicht mehr alle ?
Die Piraten. Wir denken das Andreas Baum und Christopher Lauer ein gutes Team werden.
Macht was draus! Das war ein ungeheurer Vertrauensvorschuss!
Die “Hauptstadtjournalisten”
Wir erinnern uns noch lachenden Auges an die Bundespressekonferenz mit Herrn Wonka von der Leipziger Volkszeitung zum Thema twitternder Pressesprecher.
Was mach die ganze “Journallie” jetzt mit einer Partei deren Kommunikationswege überwiegend digital sind? Wobei wir nicht hoffen das die Piraten dieses unnötig anpassen.
Auch die absurde Erklärung der “Leitmedien” alles seinen Protestwähler lassen wir nicht gelten! Die Erklärungen sind armselig und unbeholfen.
Wir wünschen allen viel Spaß, den Piraten Lernfähigkeit, Wowereit Elan, den Grünen Einsicht den Medien und Ihren “Experten”etwas mehr Hirn!
www.youtube.com/watch?v=vEG5wN4rNBI
Zur FDP folgendes:
www.youtube.com/watch?v=6HGc-StIDgs
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Auslöser war der “Artikel” der, von mir hoch geschätzten Tissy Bruns im Tagesspiegel Und das ist auch Klaus so. Der entweder unter Drogeneinfluss oder aus einem Parallel-Universum geschrieben wurde.
Auch hier versuchen wir eine psychologische Annäherung an das Werk:
Interpretieren wir mit “Halt die Fresse Klaus”
Klaus ist gerne vor jeder Kamera
Klaus liebt Mutti
Geh ins Licht Klaus
]]>Pseudonym
–Substantiv ein fingierter Name, besonders von Künstlern und Schriftstellern genutzt, um eine wahre Identität zu verbergen
Es gibt tausende von Gründen, warum jemand einen anderen Namen benutzen möchte, als seinen Geburtsnamen. Manche Leute haben Sorge, dass ihr Leben oder ihre Existenzgrundlage bedroht werden oder dass ihnen politisch oder ökonomisch Nachteile entstehen. Andere wollen Diskriminierung vermeiden oder einfach einen Namen nehmen, der leichter zu merken oder buchstabieren ist.
Online vervielfachen sich die Gründe für Pseudonymität. Die Kultur des Netzes hat die Menschen lange Zeit ermutigt, sich Nicknames oder Nutzernamen zuzulegen. Das sind Pseudonyme, die manchmal einen Bezug und manchmal keinen Bezug zur echten Person und der Offline-Identität hatten. Langjährige Internetnutzer haben teilweise dieselben Nicknames seit 20 Jahren.
Pseudonyme haben außerdem in der Geschichte eine wichtige Rolle gespielt. Nicht nur in der Literatur von George Eliot und Mark Twain. Explizit politisch wurde zum Beispiel das Pseudonym „Publius“ genutzt, um in den Federalist Papers (einer Artikelserie in New Yorker Zeitungen), die Bevölkerung von der amerikanischen Verfassung zu überzeugen. Und auch im England des 18. Jahrhunderts griff ein „Junius“ im Public Advertiser in die politische Debatte ein. Die Menschen haben also schon immer unter Pseudonymen stark zum politischen Diskurs beigetragen – und sie tun es heute noch.
Eine neue Debatte rund um Pseudonymität auf Online-Plattformen ist nun durch Googles Namens-Policy bei Google+ entstanden, die den User verpflichtet sich mit dem Namen zu identifizieren, den „deine Freunde, deine Familie und Arbeitskollegen“ für dich verwenden. Diese Praxis ist ähnlich zu der von Facebook, den den Nutzer verpflichtet „Echtnamen und echte Informationen“ zu benutzen.
Googles Policy hat in kurzer Zeit sowohl innerhalb der Community wie auch außerhalb für rege Diskussionen gesorgt, ob ein Social Network die Möglichkeiten der Identitätswahl begrenzen solle. Einer großen Anzahl von Google+ Nutzern wurde aufgrund dieser Policy bislang der Account deaktiviert. Diese sind von Kirrily „Skud“ Robert, einem früheren Google-Mitarbeiter, dessen Account betroffen ist, weil er sich als „Skud“ anmeldete, detailliert dokumentiert.
Diejenigen, die für Realnamen in Social Networks plädieren, haben eine Reihe von Argumenten hervorgebracht: Echtnamen würden das Nutzerverhalten verbessern und ein zivileres Netz fördern, Klarnamen würden gegen Stalking und Belästigung helfen und die Täter einfacher greifbar machen, außerdem würde die Nutzung derselben davor schützen, dass Strafverfolger oder Behörden unter falschem Namen schnüffeln könnten; und überhaupt mache der echte Name die Menschen verantwortlich für ihre Aktionen im Netz.
Diese Argumente sind nicht ganz von der Hand zu weisen, aber sie treffen nicht den Kern des Problems. Denn die strikten Klarnamen-Verfechter müssen nicht zeigen, dass das Bestehen auf der Nutzung von Realnamen, einen Vorteil hat. Im Gegenteil: Sie müssen zeigen, dass diese Vorteile gegenüber den ernsten und großen Nachteilen überwiegen.
Denken wir zum Beispiel an Wael Ghonim, den nun bekannten Ägypter, dessenFacebookseite „We are all Khaled Said“, tausende Menschen inspiriert hat, die Revolte im Januar zu unterstützen. Obwohl die Seite erst im Sommer 2010 ins Netz gestellte wurde – kurz nach dem Tod von Khaled Said durch die Hände der Polizei – entwickelte sie richtig Schwung Ende des Jahres 2010. Doch genau im November 2010 wurde die Seite von Facebook offline genommen, nachdem jemand dort gemeldet hatte, dass der Administrator der Seite ein Pseudonym benutze. Nur durch die guten Beziehungen des Google-Mitarbeiters Wael Ghonim und die Möglichkeit, Kontakt zu Facebookmitarbeiter aufzunehmen, gelang es, die Seite wieder online zu bekommen. Der Trick war, dass jemand anderes mit seinem Echtnamen als Administrator der Seite eingetragen wurde.
Dieser Fall ist eher außergewöhnlich: nicht jeder hat so gute Beziehungen wie Wael Ghonom und kann diese nutzen. Wir wissen nicht, wie viele Leute und ihre Seiten durch die Facebook-Policy in Vergessenheit geraten sind, weil sie nicht wussten, wie sie mit einer Account-Deaktivierung umgehen sollten. In Ghonims Fall hätte die Nutzung seines echten Namens ihn in ernsthafte Schwierigkeiten bringen können. Zwar bringt Pseudonymität keine Garantien mit sich, aber es macht es für Behörden deutlich schwieriger, Aktivisten zu identifizieren.
Es gibt also unzählige Gründe, warum ein Mensch sich sicherer fühlt, wenn er sich unter unter einem anderen Namen als dem Geburtsnamen anmeldet. Teenager, die Mitglieder der LGBT Community sind, werden zum Beispiel regelmäßig Ziel von Belästigungen und Schikanen. Sie ziehen es deshalb vor, unter einem Pseudonym online zu sein. Ähnlich geht es Menschen, deren (Ehe-)Partner z.B. bei der Regierung arbeiten oder Personen des öffentlichen Lebens sind. Sie möchten ihr Leben und ihren Lebensstil weiterleben und fühlen sich wohler, wenn sie das mit einem anderen Namen online tun können ohne direkt identifiziert zu werden. Ein weiteres Beispiel sind Opfer von häuslicher Gewalt und Vergewaltigung, die nicht vom Täter wiedergefunden werden wollen. Sie können sich mit einem alternativen Namen, einem Pseudonym, besser schützen. Und alle Menschen mit unpopulären, abweichenden und dissenten politischen Haltungen haben die Möglichkeit, ihr Leben und ihre Existenzgrundlage zu schützen, indem sie sich eben mit einem Pseudonym anmelden.
Der Supreme Court der USA drückte es im Fall McIntyre v. Ohio Elections Comm’n 514 U.S. 334, 357 (1995) so aus:
Anomymität ist ein Schutzschild gegen die Tyrannei der Mehrheit. Sie veranschaulicht den Sinn des Bill of Rights, und das erste Amendment im Speziellen: unpopuläre/unbeliebte Personen vor Vergeltung zu schützen, ihre Ideen vor Unterdrückung zu schützen und vor der Hand einer intoleranten Gesellschaft. Das Recht anonym zu bleiben, darf nur dann verletzt werden, wenn es betrügerisches Verhalten schützt. Aber die politische Rede hat von ihrer Natur her manchmal unangenehme Konsequenzen, und im Allgemeinen räumt unsere Gesellschaft dem Wert der freien Rede größeres Gewicht als der Gefahr ihres Missbrauchs ein.
So wie der Gebrauch von echten Namen echte Konsequenzen haben kann, so kann die verpflichtende Nutzung derselben, jeden von der Kommunikation ausschließen, der Vergeltung oder Nachteile für seine (abweichenden) Ansichten fürchten muss. Während ein Vorteil der Klarnamenpflicht vielleicht ein zivileres Verhalten im Netz sein könnte, so ist sicher, dass die Klarnamenpflicht auf Kosten der Meinungsvielfalt geht.
Die Blogger/innen von Geek Feminism haben in einem Wiki eine lange Liste von Menschen und Gruppen und potenziellen Gefahren für diese durch eine Klarnamenpflicht erstellt. Viele der Gründe auf dieser Liste plädieren für die Nutzung eines Pseudonyms aus Sicherheitsgründen, aber es gibt auch andere wichtige Gründe, warum jemand ein Pseudonym nutzen will.
Nehmen wir das Beispiel von Michael Anti, dem chinesischen Journalisten, der eigentlich Jing Zhao heißt. Anti wurde im Januar 2011 von Facebook geworfen, vermutlich weil jemand dort meldete, dass er einen anderen Namen als seinen Geburtsnamen nutzte. Obwohl er unter dem Pseudonym „Michael Anti“ schon seit zehn Jahren unter anderem in der New York Times publizierte, bestand Facebook auf der strikten Einhaltung seiner Realname-Policy.
Auf Google+ gibt es mittlerweile ähnliche Beispiele; und „False Positives“ haben mittlerweile Google+ dazu bewegt, den Prozess der Deaktivierung geringfügig zu überarbeiten: statt direkt zu deaktivieren, werden die User nun gewarnt und aufgefordert ihren echten Namen einzutragen.
Trotzdem sind diese Strategien, die Echtnamen erfordern, fast unmöglich komplett umzusetzen, und wie verschiedene Beispiele gezeigt haben, führt die Durchsetzung dazu, dass gerade Menschen, die bekannt sind oder viele Feinde haben – das ist im Übrigen ein Ergebnis des Community Reportings – in den Fokus solcher Maßnahmen geraten.
Es ist natürlich das Recht von Firmen wie Google, Facebook oder wem auch immer, Strategien und Grundsätze zu entwickeln, von denen sie denken, dass sie besser zu ihren Services passen. Aber es ist kurzsichtig von diesen Firmen, zu sagen, dass die Echtnamen-Pflicht zu einem zivileren Netz führe, wenn der Preis dafür Vielfalt und Meinungsfreiheit sind. Denn in der Tat hat die Echtnamen-Pflicht nur eine ernüchternde Wirkung (chilling effect) auf die freie Rede und die Meinungsfreiheit im Netz.
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Vor meinem geistigen Auge sehe ich gerade verzweifelt argumentierende RedaktionsleiterInnen des wöchentlichen Talkshow-Marathons – auf Knien die Programmverantwortlichen um einen Sondersendeplatz trotz Sommerpause betteln. Neben und hinter Ihnen die Leumundszeugen der öffentlichen Meinung Studiobewohner von Will/Illner/Plasberg u.a.
Nun hat sich ein österreichischer TV-Sender an dieses Thema gewagt und im „Weltjournal“ vom 11.05.2011 die Hintermänner dieser Revolutionen befragt. Der große Revolutionsberater schlechthin ist Sridja Popovic von der serbischen Organisation Canvas (vormals Otpor, die das Milosevic-Regime 2000 zu Fall brachte). Der Demokratie-Aktivist verkauft heute weltweit sein Know How, wie man mit zivilem Ungehorsam Diktaturen stürzt. Als Revolutionsberater schult er Menschen in Staaten, deren totalitäre und diktatorische Regime zu Fall gebracht werden sollen. Popovic hatte im Jahr 2000 über eine Million Menschen in Serbien mobilisiert. Die Strategie dieser Revolutionäre ist, die Regime lächerlich zu machen und damit zu Fall zu bringen. Die finanzielle Rückendeckung dazu kommt aus den USA. Das Symbol ist die geballte Otpor-Faust, die in Ländern wie Venezuela, dem Iran und Russland, in Georgien und Ägypten von den Oppositionsgruppen übernommen wurde.
weiterlesen bei TheIntelligence
Außerdem Interessant: Aufstand der Kopftuchmädchen
]]>Wenn man ganz kurzfristig ein Ticket für eine Veranstaltung bekommt, von der man so im Großen und Ganzen eher noch gar nichts mitbekommen hat, außer der Berichterstattung der latent überforderten Endzeitmedien, dass es sich um das Treffen einer Gruppe Verrückter handele, die einmal im Jahr gen Berlin pilgern – so sie denn nicht ohnehin zur Digital Bohème zählen, die dort ja exklusiv ansässig ist – um ihrem Guru zu huldigen, dann sollte man sich besser informieren und sich medial auf ein nicht allzu peinliches Niveau hieven.
Was gehen da bloß für Leute hin und wer ist dieser eigenartige Mann mit der Oberlippenmatte und der befremdlichen Anbiederungsfrisur, den man für den Anführer dieser Leute hält und über den der SPIEGEL so gerne schreibt? Dass der Sascha Lobo genannt werden möchte, habe ich schon mitbekommen, auch, dass er ständig von den Endzeitmedien zu allen möglichen das Internet betreffenden Dingen verhört wird, wohl weil die Medienfröschlein ihn sich wegen seiner markanten Frisur besonders gut merken können. Ich habe einmal ein Interview mit ihm auf Funkhaus Europa gehört, wo er irgendwas über Facebook erzählt hat, im Sinne von, dass es da auch Fake gebe, weswegen das aber trotzdem ein Marketing-Instrument sein könnte, oder so ähnlich. Vielleicht ging’s auch um Ägypten – ich hab nicht richtig zugehört. Aber ich mochte seine Stimme. Die hatte ein recht angenehmes Timbre.
Insgesamt wirkte die Vorstellung, es handle sich bei der re:publica um eine an eine Messe gemahnende religiöse Veranstaltung, nicht plausibel, also begab ich mich auf Recherche und studierte das Programm und die Listen der Redner dieses und vergangener Jahre. Ich war schockiert!
Nicht nur würde es hunderte von Veranstaltungen und noch mehr Redner geben, nein, auch das Feld der Vortragenden und ihrer Themen hatte in Breite wie Tiefe Panikpotential. Wie sollte ich eine Schneise der Erkenntnis in dieses Informationsdickicht schlagen? Wie würde es den Veranstaltern gelingen, einen Bogen von Design Thinking über klitoralen Aktivismus im Netz bis hin zu Pony-Pornos zu spannen? Wie passte dies in eine Reihe mit Vorträgen zur Beschaffenheit der Heavy User (Internet) von Peter Kruse aus dem letzten Jahr? Und wo war der spirituelle rote Faden, der derartigen Synoden üblicherweise innewohnt?
Um diesem Geheimnis auf den Grund gehen zu können, würde ich um keinen Preis als Nicht-Initiierter auffallen dürfen. Erster Schritt war für mich also, meinen Twitter-Account zu reaktivieren, der dann doch schon seit zweieinhalb Jahren darauf wartete, dass ich meinen dritten Tweet verfasse, und dann vielleicht noch einen vierten usw. Umso erstaunter war ich, dass es den überhaut noch gab und ich mich sogar noch an das Kennwort erinnerte. Womöglich eine Fügung des Schicksals? Natürlich würde mich meine magere Statistik sofort als nicht Tweet-affines Gesindel entlarven, aber vielleicht würde einfach niemand draufschauen.
Zweiter Schritt: Wecker auf 4:00 Uhr stellen, zweiten Wecker daneben legen und darauf hoffen, dass ich den Zug um 5:06 Uhr gen Berlin erwischen würde.
Dritter Schritt: Augen zu!
Im Nordwesten der Republik dämmert ein wunderschöner Tag heran, in Berlin begrüßt mich grauer Regen, der den Schmutz auf den Straßen gerechter zu verteilen sucht, wie es sich für eine Hauptstadt gehört. Gewaltige Schlangen bei der Akkreditierung im Friedrichsstadtpalast, das WLAN ebenso hoffnungslos überbucht wie UMTS, Namensschilder müssen noch per Stift (!) um das Twitter-Pseudonym ergänzt werden – die digitale Gesellschaft schwelgt in Nostalgie und leidet fröhlich unter der technologischen Unterversorgung durch die Kommunikationsgiganten (wie viel Geld haben die noch gleich für die UMTS-Frequenzen rausgeworfen? Nur damit gerade mal das Einchecken über foursquare funktioniert?).
So nimmt es nicht Wunder, dass der Netizen in mir eine bissige Anamnese der Inkongruenz zwischen den Wahnvorstellungen des Marketing und der tristen Wahrheit des mobilen Zeitalters erwartet. Was stattdessen kommt, lässt mich ratlos zurück: ein Vortrag zu Design Thinking! „Design ist zu wichtig, um es Designern zu überlassen“, sagt der vortragende Designer. Das hat die Wucht und Präzision, als würde Sigmar Gabriel sagen, Politik sei zu wichtig, um sie Politikern zu überlassen. Oder unser Sonnensystem sei zu wichtig, um es der Sonne zu überlassen. Das könnte George W. Bush gesagt haben. Weiß ich aber nicht genau. Ist auch egal.
Inwiefern kann das aber Motto einer Veranstaltung wie dieser sein? Ach so – der kluge Designer holt sich Meinungen von Leuten ein, die sein Designtes später verwenden müssen. So wie ein Möbeltischler des 16. Jahrhunderts. Zeit wird’s. Später wird das Ganze noch im Quatsch Comedy Club vertieft, in einem Workshop, der keinen würdigeren Ausrichtungsort hätte wählen können. Dort erfährt man dann, dass man durch gezielte Datenerhebung sogar gleich noch herausbekommt, was man wem als nächstes designen könnte. Dabei geht es weniger darum, was jemand braucht, sondern wie man ihm dabei helfen könnte, die Bedeutungslosigkeit seiner Existenz mangels Zeit nicht reflektieren zu müssen. Leider kommt niemand auf die Idee, mir ein Fliwatüt oder einen Materietransporter zu designen (#fail).
Zwischendurch ist dann noch ein Interessantes Phänomen zu beobachten: da hat sich doch tatsächlich ein Unternehmer eingeschlichen, in Person des Chefs eines alternativen Energieversorgers (#lichtblick), der es wagt, das Publikum mit Berichten aus seinem Unternehmen und wie es versucht, die von der Bohème vor Jahren entwickelte und seitdem verinnerlichte 2.0-Kultur zu leben, zu belästigen. Vielleicht ist es einfach keine gute Idee, einer Community ganz selbstbewusst ihre Philosophie erklären zu wollen, vielleicht glaubt man auf dieser Veranstaltung dem Unternehmer aus Prinzip nix, schon gar nichts Innovatives, aber dennoch beschleicht auch mich ein eigenartiges Gefühl der Dissonanz zwischen „er hat ja Recht“ und „warum erzählt er das… hier“, obwohl ich das Konzept vom (schwarm-)intelligenten Powergrid nicht nur interessant, sondern für unsere Gesellschaft überlebensnotwendig finde.
Wahrscheinlich rührt das Unbehagen daher, dass man hier Chamäleon-haft mit der einen umgebenden Masse verschmilzt und die Schwarmattidüde übernimmt. Wenn jetzt noch jeder das eine oder andere Implantat bekommt werden wir wie die Borg, nur cooler, weil wir keine Queen haben.
Dafür haben wir, wie bereits angedeutet, einen König. Den erkennt man daran, dass er eine Krone trägt (eine rote) und seine Kutsche direkt vor dem Palast abstellen darf. Und dass ganz viele Leute um ihn herumstehen. König Sascha ist gut zu seinen Untertanen und interessiert sich ganz in der Tradition anderer aufgeklärter Potentaten für die Wissenschaft. Sein Gebiet der Expertise ist dabei die Trollforschung und er lässt es sich nicht nehmen, das Auditorium mit den neuesten Erkenntnissen zu unterhalten. Mühelos schlägt er die Brücke zwischen scheinbar unaufgeklärtem Forschungsgebiet und Anwendbarkeit auf den Lebenshorizont seiner Untertanen. Doch leider schließt sich auch hier der Kreis nicht, von dem bereits morgens unklar war, wo er beginnt. Keine Perspektive, keine Vision, keine Relevanz für die öffentliche Sache (res publica, meine sehr verehrten Damen und Herren). Der Prince of Wales versucht wenigstens, seine Aufmerksamkeit einem gesellschaftlich relevanten Thema zu widmen, um die Zeit bis zu seiner Regentschaft sinnvoll zu überbrücken, aber vielleicht klappt’s bei ihm deswegen auch nicht.
Nach einem leckeren Falafel auf die Hand und etwas geselligen Beisammensein im Keller der Kalkscheune, endet der Tag wo er begonnen hat: im Bett, wiewohl in einem fremden, von freundlichen Spaniern, die in Berlin 5*-Hotel üben, bereitgestellten. Während das überreizte Bewusstsein allmählich gen Schlummerland dämmert, rekapitulieren die Medienfröschlein im Nachtmagazin den ersten Tag dieser Veranstaltung und bleiben ihrer Linie treu: König Sascha hält Hof und sein Gefolge schart sich bereitwillig um ihn.
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Die 1 entspricht ungefähr “Super – Ich will ein Kind von Markus Beckedahl”. Die 6 “MY ASS!!”
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Hier veröffentlichen wir, in willkürlicher Folge (Stand 30.09.11), Suchbegriffe mit denen dieses Blog gefunden wurde.
Die “Rechtschreibung” der Suchbegriffe wird von uns 1:1 übernommen. Auch schön wenn man sich manche der Suchbegriffe in Kombination vorstellt.
Wir wunderen uns, dank PIWIK, über:
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Das Internetangebot ist in der römisch-katholischen Kirche und darüber hinaus starkumstritten. Radio Vatikan sowie die deutsche und die österreichische Bischofskonferenz haben sich von kreuz.net distanziert. Die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung bezeichnet die Seite als Angebot von rechtsextremen Katholiken im Internet. ]Die im Aufbau einem Blog ähnelnde Internetplattform ist seit Oktober 2004 in Betrieb und erlaubt anonym eingereichte Beiträge.
Thematik
kreuz.net behandelt verschiedene Themenkomplexe und vertritt in Bezug auf diese meist eindeutige Positionen. So unter anderem: Ablehnung der Abtreibung und der Euthanasie, Ablehnung der Homosexualität, Ablehnung des Zweiten Vatikanischen Konzils, Befürwortung des katholischen Traditionalismus, teilweise kritische Berichte über Privatoffenbarungen und neue geistliche Gemeinschaften, Verbreitung von Antisemitismus und Holocaustleugnung (insbesondere unter Berufung auf Richard Williamson) sowie des Kreationismus. Die dabei verwendete Ausdrucksweise wird von Polemik beherrscht.
Anonymität
Ein großer Kritikpunkt ist die faktische Anonymität des Portals. Das Impressum verweist auf eine Adresse in den USA: „Sodalicium for ‘Religion and Information’, 1018 E. Mariposa Ave, El Segundo, CA 90245-3114 U.S.A.“ Die Betreiber von kreuz.net sind anonym und verstehen sich selber als „Initiative einer internationalen privaten Gruppe von Katholiken in Europa und Übersee, die hauptberuflich im kirchlichen Dienst tätig sind. ‘kreuz.net’ akzeptiert ohne Namen eingereichte Informationen und betrachtet es als Ehrensache, die strikte Anonymität seiner Informanten zu wahren. “Diese Anonymität wird von Befürwortern als Schutz vor einer ihrer Ansicht nach in Deutschland bestehenden Einschränkung der Meinungsfreiheit begrüßt; Kritiker sehen darin den Versuch, sich juristischen Konsequenzen zu entziehen (siehe unter Rechtliche Aspekte).
Bis Dezember 2004 wurde im Impressum noch „Prof. P. G. Ferocior“ als Verantwortlicher genannt; ob es sich dabei um ein Pseudonym handelte, ist unbekannt. In jüngeren Aufzeichnungen der Seite (seit Februar 2005) war dieser Name nicht mehr enthalten.
Wegen Verwendung des Hitlergrußes in einem kreuz.net-Artikel von Martin Humer zum Film Popetown hat Google Deutschland diesen Einzelartikel am 10. Januar 2007 aus den Suchergebnissen entfernt.
Im Januar 2008 musste ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung gegen kreuz.net eingestellt werden. Wegen des Hostings in Arizona und des damit verbundenen abschlägig beschiedenen Rechtshilfeersuchens äußerte die Staatsanwaltschaft Berlin: „Im Zuge der Ermittlungen ist es nicht gelungen, einen Tatverdächtigen namhaft zu machen“.
Teile der Website wurden wegen Holocaustleugnung durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert und dürfen damit in Deutschland weder offen beworben noch Kindern oder Jugendlichen zugänglich gemacht werden, sind aber weiter frei abrufbar.
[Quelle: wikipedia.de]
]]>Dazu muss man dem einen oder anderen Leser vielleicht erst mal den Begriff “Trolle” erklären:
Der Begriff Troll wird in der Netzkultur für eine Person verwendet, die mit ihren Beiträgen in Diskussionen oder Foren unter Umständen stark provoziert. Mutmaßliches Ziel des Trolls ist das Stören der ursprünglich an einem Sachthema orientierten Kommunikation und das Erlangen von Aufmerksamkeit. [Quelle: Wikipedia.de]
Nun zu hatr.org (Quelle: hatr.org)
Hatr.org ist eine Plattform, auf der Trollkommentare gesammelt werden, die sich Tag für Tag auf denjenigen Blogs finden, die sich kritisch mit (den) gesellschaftlichen Verhältnissen auseinandersetzen. Die Trollkommentare sollen durch Hatr sichtbar werden – ohne das Gesprächsklima auf den Blogs zu stören. Indem wir Werbung auf hatr.org schalten drehen wir den Spieß um und machen aus Hass Geld.
Was passiert mit dem Geld?
Auf hatr.org soll Werbung geschaltet werden. Wir wollen die Trolle schließlich nicht einfach nur vorführen, sondern eiskalt monetarisieren. Das eingenommene Geld wollen wir coolen Projekten zur Verfügung stellen bzw. an sie Spenden. Wir werden uns, wenn es soweit ist, an die hatr.org Community wenden und um Vorschläge bitten.
Entstanden ist die Idee auf dem GenderCamp 2010, inspiriert vom einem US-amerikanischen Projekt. Einige Leute haben beschlossen, die Idee weiterzuverfolgen und arbeiten seitdem an der Plattform hatr.org.
Was wird auf hatr.org veröffentlicht?
Kommentare, die auf öffentlichen Blogs gepostet werden, sind für die Öffentlichkeit bestimmt und werden von hatr.org im Rahmen eines journalistischen Angebotes dokumentiert. Das können zum Beispiel Beleidigungen sein oder platte, immer gleiche Argumentationen über die wahren Opfer der Emanzipation.
Die Blogs im hatr.org Netzwerk entscheiden, welche Kommentare auf hatr.org veröffentlicht werden. In einer zweiten Stufe schauen wir die Einsendungen noch einmal durch. Wir nehmen (Klar-)Namen raus und veröffentlichen auch keine IP-Adressen oder ähnliches.
Wie funktioniert hatr.org?
Es gibt mehrere Möglichkeiten, Kommentare direkt aus der Moderationsoberfläche des Blogs bei hatr.org abzuliefern.
Für alle, deren Blog auf WordPress (Version 2.9 oder höher) läuft, bieten wir ein WordPress-Plugin an. Für alle Blogs, die auf Blogsport.de gehostet sind, haben wir uns ein Bookmarklet ausgedacht. Ein allgemeines, seitenunabhängiges Bookmarklet wird noch entwickelt.
Des Weiteren gibt es auch die Möglichkeit, Kommentare direkt über die Webseite zu übermitteln.
Wer kann mitmachen?
hatr.org ist zurzeit “closed beta”. Ihr braucht einen Invite Code um mitzumachen. Mit diesem Invite Code könnt ihr einen Account und somit einen API key erzeugen. Den braucht ihr, um per Plugin oder Bookmarklet Content an hatr.org zu liefern.
Die öffentliche Meinung ist nichts anderes als der aus dem hohlen Bauche der Unwissenheit oder der vollen Blase der Bosheit hervorgurgelnde Klatsch.
Johannes Scherr, “Gestalten und Geschichten”, 1887
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Es breitet sich im Umfeld der Wikileaks Enthüllungen, zu denem man durchaus geteilter Meinung sein kann, inzwischen ein unerträglicher Teppich des vorrauseilenden Gehorsams, der Verlogenheit, der Doppelmoral und ja, der direkten Zensur aus.
Zentrum sind vornehmlich Unternehmen die ihren Firmensitz in den USA haben, leider aber nicht nur diese.
Wie Jeff Jarvis heute in einem Tweet bemerkte:
I can use Visa, Mastercard, Paypal to buy porn but not support Wikileaks & transparency. http://bit.ly/ezVhl0
PayPal says the State Department declared Wikileaks illegal. Judge Hillary? http://tcrn.ch/h6LpvM
oder jilliancyork:
The KKK (KuKluxKlan Anm. d. Autors) can accept payments via Visa and PayPal, but #WikiLeaks cannot. What a just world we live in.
Pressestimmen:
US-Senator Mitch McConnell aus Kentucky, Fraktionschef der Republikaner im US-Senat, nannte den Wikileaks-Sprecher am Wochenende im US-Fernsehen einen “High-Tech-Terroristen”, der möglichst schnell hinter Schloss und Riegel gebracht werden müsse. Die frühere republikanische Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin und ihr Parteifreund Peter King wollen Assange als Terroristen verfolgen lassen. Palin bezeichnete Assange als “anti-amerikanischen Agenten, der Blut an den Händen hat”. King forderte vom US-Außenministerium gar, Wikileaks zur “ausländischen Terrororganisation” zu erklären.
Zu den Vergewaltigungsvorwürfen aus Schweden kann man durchaus geteilter Meinung sein sobald man die Reportage von SPIEGEL TV gesehen hat. Ich würde gerne wissen wann ein deutscher Verdächtiger im Zusammenhang mit einem Vergewaltigungsvorwurf auf “RED” bei Interpol gesetzt wurde ?
Zum Verhalten der Schweizer PostFinance habe ich mich hier schon geäußert.
Auch ist es seltsam das #wikileaks kein “trending topic” bei Twitter ist.
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Die Meinungsfreiheit ist eine Farce, wenn die Information über Tatsachen nicht garantiert ist.
Hannah Arendt
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