palisadesberlin der tägliche wahnsinn

18Dec/0930

Ein Geschenk für den Mann, der alles hat, möglicherweise ?

thongmodeldude

Diskussion über die Gleichstellung. Wenn sich Frauen einen Perlen G-String kaufen können, dann, warum Männer nicht auch?

Die Schöpfer des ursprünglichen Perle G-String kommen nun mit der männlichen Version.

Der 60 Dollar Thong hat einen Perlenstrang führenden von hinten nach vorne mit Spitzen-Hößchen. Es ist in schwarz, weiß und Immergrün - ja, Immergrün erhältlich.

via The Truth

3Dec/091

Anal Bleaching – Licht ins Dunkel für die Schönheit.

UPDATE 03.12.09: Nachdem dieser Post der populärste aller Zeiten ist, gibt es heute ein Update mit neuen Video.

Ein paar Härchen weg, da die Falten aufgespritzt und dort ein paar Pfunde weg gesogen. Längst nichts Außergewöhnliches mehr, alles mittlerweile Standard.

Doch immer wenn ich denke ich habe alles gesehen (Selbstbeschneidungs-Set’s, Deocreme gegen Schwanzgeruch) kommt wieder was oben drauf…

UPDATE 14.10.08 : Obwohl The Gay Dissenter schon im März einen wunderbaren Artikel darüber veröffentlicht hat (siehe Kommentar)

Tuning-Trend für den Po: Manche Männer lassen sich sogar ihre Rosette aufhellen.

Bitte sagt mir Einer, das es ein Scherz ist! Wozu macht man das? Leuchtet die Rosette dann im Darkroom? Was soll “Mann” sich noch alles bleichen, glätten und auf polstern lassen.

600px-Anus_2 Bei hellhäutigen Menschen sorgen Pigmente im Analbereich dafür, dass diese Haut etwas dunkler ist als am Rest des Körpers. Und das gefällt nicht jedem. "Anal Bleaching" heißt das Zauberwort, mit der man die Haut im Analbereich aufhellen kann. weiter bei [www.queer.de]


11Nov/090

20 Jahre – “Schon beim Kartoffel schälen Lieder gelernt”

jacobJacob-Sisters - das ist ein Familienunternehmen.

Die Eltern besaßen einen Gasthof in Sachsen. Da gab es auch für die Schwestern immer genug zu tun. Gesungen wurde dabei natürlich auch immer. Ob beim Kartoffel schälen mit der Mutter, oder untereinander: Ein Liedchen hatten sie immer auf den Lippen.

Im zarten Durchschnittsalter von sechs Jahren starteten die Schwestern dann als "Schmannewitzer Heidelerchen" ihre Karriere. Kurz vorm Mauerbau verließen sie aber die DDR. 1963 feierten sie im "Blauen Bock" ihren ersten TV-Auftritt.

Von 1964 bis 1967 traten sie sogar in Las Vegas auf. Bis zu seinem Tod vor einigen Jahren managte Vater Erich Jacob seine erfolgreichen Töchter. Mit Hits wie: "Schenk mir einen Gartenzwerg" besitzen die Jacob-Sisters heute Kultstatus

http://www.jacob-sisters.de/

Blauer Bock

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4Nov/090

Sexueller Missbrauch: Täter geköpft und gekreuzigt

Levy Rubinstein schreibt auf netplosiv.org:

Ein Mann (22) hat in Saudi Arabien vier kleine Jungen sexuell missbraucht. Jetzt wurde er für seine Tat geköpft und dann gekreuzigt. Eines seiner Opfer, einen dreijährigen Jungen, hatte der Täter anschließend in der Wüste ausgesetzt, wo das Kind qualvoll verdurstete.

Ein Berufungsgericht in Saudi-Arabien entschied nun, dass die kopflose Leiche des Mannes nach der Hinrichtung „zur Abschreckung“ ans Kreuz genagelt und zur Schau gestellt werden soll.

Wie die saudische Zeitung „Okaz“ am Dienstag berichtete, hatte die Polizei den Täter im vergangenen Winter geschnappt, nachdem dieser in der Provinz Hail erfolglos versucht hatte, einen siebenjährigen Jungen zu verschleppen. Der Junge konnte den Kinderschänder identifizieren.

In Saudi-Arabien urteilen Richter auf der Grundlage einer besonders konservativen Auslegung des islamischen Rechts, die auf den Religionsgelehrten Mohammed Ibn Abdulwahab zurück geht.

Da sollte man sich inErinnerung rufen wenn man mal wieder einen tollen Bericht über das "fortschrittliche" Emirat sieht!

4Nov/090

Fossil Norbert Geis lästert bei Maischberger

Dennis Klein schreibt bei queer.de

Der CSU-Politiker Norbert Geis wollte in der ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger" den Vormarsch von Homo-Rechten stoppen – dabei wirkte er wie Kapitän Ahab auf der Jagd nach Moby Dick.

Norbert Geis
Norbert Geis

Der Aschaffenburger Politiker Norbert Geis ist in Deutschland der lautstärkste Bundestagsabgeordnete im Kampf gegen Homo-Rechte. Homosexualität bezeichnet er als "Fehlentwicklung", die nicht staatlicherseits sanktioniert werden darf. So war er lautstärkster Gegner des Lebenspartnerschaftsgesetzes. Volker Beck warf Geis sogar "totalitäre Anwandlungen" vor, weil der grüne Fraktionsgeschäftsführer einen Kongress in Marburg kritisiert hatte, der die "Heilung" von Schwulen propagiert (queer.de berichtete). Dieser Mann war nun am Dienstagabend zu Gast in Sandra Maischbergers Talkshow, die unter dem Titel stand: "Schwule und Lesben an die Macht".

Geis hatte hier die Rolle des kränkelnden Mahners, der die anderen Teilnehmer von seinem Lebensmodell – es lautet: Heirate eine Frau und kriege Kinder – überzeugen wollte. Dass er damit bei Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit und der Kabarettistin Maren Kroymann auf taube Ohren stößt, stört ihn nicht. Auch die Erfahrungen von zwei Homo-Paaren, die ebenfalls in der Sendung zu Gast waren, weist er zurück – und spricht den Gästen sogar das Recht ab, eine Familie zu sein...weiterlesen bei queer.de

Die ganze Sendung in der ARD-Mediathek anschauen

30Oct/090

Zensursula: Münchhausen ist eine Frau

soziolot.de schreibt:

Zensurursula-231x300Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik hat eine Petition so viele Anhänger gehabt wie die gegen Internetsperren: 134.014 Bundesbürger schlossen sich gegen den Gesetzentwurf von Bundesfamilienministerin Zensursula von der Leyen unter dem Fadenschein der Bekämpfung von Kinderpornographie zusammen.

Trotz des breiten Protests verabschiedete der Deutsche Bundestag mit den Stimmen der Großen Koalition Zensursula. Zensursula hat nicht nur viele Schwächen, sondern ist darüber hinaus grundrechtlich fragwürdig und wurde in extrem populistischer Weise argumentiert.

Markus Beckedahl geht bei netzpolitik.org sogar so weit zu behaupten, das Gesetz basiere auf einer Lüge. Die Unzulänglichkeiten von Zensursula haben nicht nur in Form der Petition eine öffentliche Reaktion erfahren. Neben zahlreichen Blog-Einträgen - unter anderem hier, hier, hier und hier - dem flotten Song “Zensursula” gab es auch außerhalb des Internets öffentliche Proteste, was übrigens wieder im Internet dokumentiert wurde (auch hier). In der SPD gibt es weiterhin eine rege Diskussion über Sinn und Unsinn des Gesetzes, das sogar den Austritt einiger Mitglieder zur Folge hat, unter anderem vom Bundestagsabgeordneten Jörg Tauss, der sich der Piratenpartei anschließen will. Thomas Knüwer spricht in seinem Blog gar von einer Politisierung des Internets.

..weiterlesen bei soziolot.de

30Oct/090

Guido Westerwelle, Bundesminister des Auswärtigen

Steven Milverton schreibt in seinem Blog TheGayDissenter:

Man muss Guido Westerwelle nicht mögen, man muss die FDP nicht mögen. Die FDP ist in meinen Augen nach wie vor eine opportunistische Umfallerpartei, in der sich Straftäter wie Graf Lamsdorff und Möllemann nur allzu wohl fühl(t)en. Die Flick-Affäre ist viel zu schnell in Vergessenheit geraten. Dass die FDP neuerdings auf schwulenfreundlich macht, ändert nichts daran, dass sie mit Thomas Dehler einen der größten Schwulenhasser der Nachkriegszeit, dessen bürokratischer Schwulenverfolgungsperfektionismus dem der Nazis nicht nachstand und der sogar eine Verschärfung der Antischwulengesetze aus der Nazi-Zeit betrieb, in ihren Mitgliederlisten verzeichnet hatte und ihm als Bundesminster der Justiz die Möglichkeit bot, unzählige schwule Männer vor Gericht und ins Gefängnis zu bringen.

Guido Westerwelle ist nicht nur nicht ‘mein Typ’, ich mag sein hysterisch-schrilles Lautes nicht, ich teile auch seine politischen Ansichten zu einem erheblichen Teil nicht. Ob er ein guter Außenminister sein wird, weiß ich nicht. Ein Blick in die Liste der bisherigen Minister des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland zeigt allerdings, dass er sich schon mächtig anstrengen muss, um es schlechter zu machen als Steinmeier, Kinkel, Adenauer oder Fischer.

Es gibt aber auch einen anderen Gesichtspunkt, der bei aller Vorschusskritik nicht unbedacht bleiben sollte:

...weiterlesen bei TheGayDissenter

Ebenfalls lesenswert

Sandwich: Westerwelles Stellung zwischen Merkel und Guttenberg via soziolot.de

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26Oct/090

Was ist pervers ?

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Einen schönen Artikel zu dem ewigen Thema "Was ist pervers"  habe ich im Blog Bekloppt oder was gefunden, hier ein Auszug:

Ich habe mich ein wenig im Internet umgesehen und musste feststellen, es gibt sehr sehr viele “merkwürdige” Dinge. Manche würde ich als pervers abstempeln, andere widerrum nur als “seltsam”. Doch wie sollte man am besten “pervers” definieren? Ab wann ist etwas pervers? Ich bin der Meinung, solange alle  beteiligten Personen bei der Ausübung ihres Fetischs, mit ihrer Lage einverstanden sind und niemand zu irgendwelchen Aktivitäten gezwungen wird, es ok und nicht pervers ist. Solange sie nicht außenstehende damit “belästigen” oder gar auf irgendeine Weise mit einbeziehen.

Auch Menschen, die zum Beispiel Kinder, Kranke, Tiere oder Gegenstände begehren, gelten als pervers

Wobei ich denke dass das mit den Gegenständen so eine Sache ist.

Ich habe im Internet ein “interessantes” Archiv gefunden bei dem es um spezielle Vorlieben geht. Einige Sachen möchte ich euch gerne zeigen. Die ein oder andere “Vorliebe” würde ich schon als pervers, wenn nicht sogar als sehr krank bezeichnen. Aber das ist wie gesagt ja eine Ansichtssache.

  • Ich möchte gerne das meine Frau mich stillt- geht das ohne Baby?!
  • Seit meiner Kindheit erregt meine Mutter mich sexuell - jetzt bin ich 40, sie 66, und es wird immer schlimmer
  • Woher kommt die Vorliebe für Urin-Spiele
  • Ich bin süchtig nach der Spucke von Schulmädchen - das droht meine Beziehung zu sprengen
  • Es erregt mich, Windeln zu tragen und reinzumachen. Soll ich´s meiner Freundin sagen?
  • Rollkragen-Fetisch
  • Mein Freund trägt zum Sex immer eine Strumpfhose - neuerdings juckt und brennt es bei mir!
  • Ich soll meinem Freund sehr fest in den Penis beißen - wann wird es gefährlich?
  • Ich fand es erregend, gewürgt zu werden - bin ich unnormal?
  • Ist es pervers, wenn ich mit anderen Männern zusammen onanieren will?
  • Mein 50jähriger Freund findet junge Mädchen erregend - das fühlt sich an wie Betrug!
  • Er klaut Strings von seiner Freundin und trägt sie - das erregt ihn
  • Die Vorstellung, wie andere auf das Gesicht meiner Kollegin ejakulieren, erregt mich
  • Ich lecke an ihrer Periodenbinde und will, dass sie ihr Menses-Blut auf meinem Gesicht verteilt
  • Ich onaniere so oft - mit getragenen Socken und Slips!
  • Ich soll ihm hart in die Eier treten
  • Erregung, wenn andere mir beim Stuhlgang zusehen
  • Sex mit Tieren

Den ganzen Artikel und die Kommentare dazu gibt es bei  Bekloppt oder was

15Aug/080

Trink weiter, Schnuckelchen!

Mit Alkohol: Heten finden Männer attraktiver

Britische Wissenschaftler haben heraus- gefunden, dass sich heterosexuelle Männer auch Geschlechtsgenossen
"schönsaufen" können.

Nach Angaben der Forscher von der Universität Bristol finden Männer andere Menschen um zehn Prozent attraktiver [weiter bei QUEER.de]

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15Aug/080

BERLIN: ÜBERFÄLLE AUF CRUISER

In der Nacht von Sonntag, 10.08.08, auf Montag, 11.08.08 wurden im Cruising-Gebiet im Tiergarten unweit der Holzbrücke am Bremer Weg mehrere Personen von unbekannten Tätern angegriffen. Die Taten, die sich offensichtlich gezielt gegen schwule Cruiser richteten, ereigneten sich in der Zeit zwischen 23:00 und 01:00 Uhr.

Zeugen hatten die Polizei informiert, nach dem sie einem verletzten Cruiser zu Hilfe gekommen waren. Polizeibeamte, die kurz darauf den Tatort absuchten, fanden anschließend einen schwer verletzten Mann im Gebüsch liegend. Dieser wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und liegt dort auf der Intensivstation. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen konnte der Mann bislang noch nicht zum Tathergang vernommen werden.

Offensichtlich ging auch ein weiterer Angriff auf einen schlafenden Obdachlosen auf das Konto der Angreifer, den diese möglicherweise ebenfalls für einen schwulen Cruiser gehalten haben.

Die Polizei ruft Zeugen auf, die zwischen 23:00 und 01:00 Uhr Beobachtungen im Cruising-Gebiet zwischen Löwenbrücke und Holzbrücke, ggf. auch in den umliegenden Parkbereichen und Straßen gemacht haben, sich zu melden: Tel. (030) 4664 - 373 114.

Personen, die anonym bleiben wollen, können sich auch vertraulich an das Schwule Überfalltelefon von MANEO wenden: Tel (030) 216 33 36.

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31Jul/080

Katholischer Geistlicher kann sich angeblich an nichts erinnern

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Ein Domkapitular aus dem Erzbistum Bamberg steht unter Verdacht, sich über einen Zeitraum von 15 Jahren an Jungen aus einem Internat ver-gangen zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt - doch der Geistliche kann sich "wegen der Stresssituation" angeblich an nichts erinnern.

Bamberg - Ein unter Missbrauchs Verdacht stehender Domkapitular des Erzbistums Bamberg bestreitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs nicht, räumt sie aber auch nicht ein.

Das Bistumshaus Sankt Otto in Bamberg: Der Geistliche hat sich nach den gegen ihn erhobenen Vorwürfen in ein Kloster zurückgezogen

Der 63-Jährige, der sich vor Jahren an Internatsschülern sexuell vergangen haben soll, kann sich nach eigenem Bekunden derzeit nicht an die ihm zur Last gelegten Vorfälle erinnern....[weiter auf SPIEGEL ONLINE]

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24Jun/080

Transgenialer CSD 2008

 

Schnallt die Stöckel fest, rüscht das Brusthaar-Toupe auf, vergesst Eure BHs und liebsten Fetischmasken nicht! Schwingt Euch mit uns auf die Strasse! Aber bezahlt wird immer noch nicht!

Transgenialer CSD 2008
28.6.2008
14.00 Uhr
Treffpunkt Hermannplatz

Route: Hermannplatz, Sonnenallee, Holbrechtstrasse, Weserstrasse, Friedelstrasse, Ohlauer Strasse, Reichenberger Strasse, Kottbusser Tor, Adalbertstrasse. Oranienstrasse. Ende am Heinrichplatz.

Die großartige Demo mündet in einer glamourösen Abschlusskundgebung mit Perlen der queeren Subkultur wie Gloria Viagra, KaKoSonia, Edith Schröder, GlitterKlinik, Toni Transit, Tilly Kreuzfeld-Jakob und vielen weiteren Unterstützer_Innen.

http://www.transgenialercsd.de/seite1.htm

Technorati Profile

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14Jun/080

Zärtliche Fussballer: Komm kuscheln!

Wenn Männer sich herzen und küssen, müssen sie nicht unbedingt schwul sein. Die schönsten Bilder zur EM2008.

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14Jun/080

Wo, bitte, geht's zum Homo-Klo?

Eine Schule in Thailand will mit WCs für Schwule und Transsexuelle gegen Mobbing vorgehen.

Das staatliche Kamphaeng-Gymnasium im nordthailändischen Sisaket hat die neuen Toiletten nach einer Umfrage unter Schülern gebaut. Demnach seien zirka 100 schwule und transsexuelle Schüler Übergriffen ihrer Mitschüler ausgesetzt gewesen. Der Schuldirektor, der bereits Preise für die Sauberkeit in den Toiletten seiner Schule erhalten hat, ordnete daraufhin den Bau von Homo-WCs an. Einem Bericht des Bangkoker "Daily Xpress" zufolge sollen die betroffenen Schüler begeistert gewesen sein, endlich ihre eigenen Bedürfnisanstalten zu haben.

Thailand gilt als Hochburg der Mann-zu-Frau-Transsexuellen ("Ladyboys"), die sich in der Öffentlichkeit selbstbewusst geben. Das 65 Millionen Einwohner zählende Land schützt als erster Staat Asiens "Menschen mit anderen Geschlechtsidentitäten" vor Diskriminierung – die Verfassung, die diesen Passus enthält, wurde im vergangenen Jahr in einem Referendum angenommen (queer.de berichtete).

Quelle: www.queer.de

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13Jun/081

Die BZ zum "Homo"-Mahnmal

Heute in der BZ Berlin. Na da schau einer an:

Mein Ärger ...

Ich besuchte das Denkmal der küssenden Männer im Tiergarten und finde, es wird den naziverfolgten Homosexuellen nicht gerecht

B.Z.-Chefreporter Gunnar J. Schupelius

Ende Mai wurde im Tiergarten das Denkmal für die in der NS-Zeit ermordeten Homosexuellen der Öffentlichkeit übergeben. Vom Kulturstaatsminister des Bundes, Bernd Neumann. 14 Jahre lang war um das Denkmal gestritten worden, jetzt ist es da. Zu meiner Verwunderung nimmt es aber kaum jemand wirklich zur Kenntnis.

Kaum jemand geht hin. Dabei ist es eine gewaltige Leistung, wenn ein Land und ein Volk wie das unsere, beschließt, das Unrecht und die Grausamkeit der Vergangenheit nicht zu vergessen. Der Bundestag veranlasste den Bau des Denkmals. Ich habe es mir jetzt angesehen.

Ich stand, ganz allein, gegenüber dem Holocaust-Mahnmal, vor einem großen grauen schief stehenden Würfel. Ich blickte durch ein Guckloch und eine Glasscheibe in das Innere. Dort sah ich zwei Männer, die sich küssen, der eine hat kurzes helles Haar, der andere dunkles längeres. Sie stehen unter einem Baum in einem Park. Der Film ist in schwarz-weiß gehalten und fängt alle paar Minuten von vorne an. Ästhetisch ist er gelungen, die Männer sehen nett aus.

Ich verließ den Würfel und stieß erst dann auf eine Gedenktafel, die vorne am Weg aufgestellt ist. Dort steht: „Mit diesem Denkmal will die Bundesrepublik Deutschland die verfolgten und ermordeten Opfer ehren, die Erinnerung an das Unrecht wach halten…“ Erst hier erfuhr ich von dem Entsetzlichen: In der Hitler-Zeit wurden in Deutschland rund 54000 Homosexuelle zu Haftstrafen verurteilt, etwa 7000 wurden von den Nazis in Konzentrationslagern gefoltert und ermordet.

An dieses Grauen hatten mich die küssenden Männer in Schwarz-Weiß aber in keiner Weise erinnert. Der Film zeigte mir einen Ausschnitt aus dem Alltag eines schwulen Paares. Er stellt meiner Meinung nach keinen Zusammenhang mit dem tausendfachen Leid der Homosexuellen in den Konzentrationslagern der Hitler-Zeit her. Und der graue Würfel mit dem Guckloch tut es auch nicht.

Ähnlich unverständlich wirkte anfangs auch das Holocaust-Mahnmal auf mich: Die vielen grauen Stelen sagten mir wenig. Erst das unterirdische Dokumentationszentrum führte mir vor Augen, woran hier eigentlich erinnert werden soll.

Das Homosexuellen-Denkmal braucht dringend eine Ergänzung, eine Erklärung. Sonst wird es in meinen Augen dem Ernst der Sache nicht gerecht.

zum BZ-Artikel

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