Zuerst aber eine Definition des Begriffs Kasse: Die Kasse (in Österreich auch Kassa) ist die Zahlungsstelle und dient der Abwicklung von Zahlungsvorgängen mit Bargeld, Schecks, Geldkarten und Kreditkarten.
Im Einzelnen wird Bargeld entgegengenommen, geprüft, das Rückgeld oder gegebenenfalls auch Pfand herausgegeben und bis zur Abrechnung sicher aufbewahrt. [Quelle: wikipedia.de]
So! Nun zu der Spezies. Zwanghaft veranlagte Mitmenschen glauben nun also, sie müssten “passend” zahlen! Das Problem dabei, sie können es nicht!
Entweder, weil Sie als Neu-Neuköllner-Stylomaten vollkommen überrascht davon sind das Dinge (“Things”) etwas kosten und man bei der/dem Frau/Mann hinter dem lustigen Tischen am Ende des Ladens (“Shop”) seine Geldbörse auspacken muss. Oder weil sie einfach zu alt, zu unwissend oder zu fremd sind, die richtigen Münzen zu erkennen.
Nun genügt es uns natürlich nicht auf diesen Missstand hinzuweisen…Wir wollen helfen!
Also, Der oder Die Kassierer hat soviel Kleingeld damit Sie oder Er herausgeben kann. Es hat sich uns nie erschlossen welchen Sinn es macht “möglichst passend” Geld auszugeben?
Ich hoffe Sie beherzigen unseren heutigen Tip, im Sinne eines weiteren ruhigen Zusammenlebens.
Lesen Sie in unserer nächsten Kolumne: Die 5-Euro-EC-Karten-Idioten
Ihre Vicki
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Nach dem Willen von Union und FDP, diesmal geäußert vom rechtspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag, Danny Eichelbaum (16 Jahre DDR-Sozialisation und später noch Referendariat bei Peter-Michael Diestel, was erwartest Du da?), sollen ALG II-Empfänger für Klagen an Sozialgerichten eine generelle Gebühr von 75 Euro zahlen.
Dies begründet er damit, dass 10% bis 20% der Klagen unberechtigt wären, diese sollten so deutlich reduziert werden, um den Sozialgerichten die Arbeit zu erleichtern.
Schon beim überfliegen dieser Aussagen erweist sich die von Herrn Eichelbaum geäußerte Begründung als äußerst unlogisch, denn die Sozialgerichte werden nicht durch die 10% bis 20% der unberechtigten Klagen belastet, sondern durch die 80% bis 90% der erfolgreichen Klagen. Also steckt doch, wie so oft, ein ganz anderer Grund dahinter.
Warum sind eigentlich so viele Klagen erfolgreich?
Da es seit 2005 bei den Leistungsträgern des SGB II (Jobcenter) üblich geworden ist, nach Gutdünken Rechtsbeugung und -missbrauch zu betreiben, indem ALG II-Empfängern die ihnen, lt. Gesetz und höchstrichterlicher Rechtsprechung des Bundessozialgerichtes, zustehenden Leistungen trotz Anspruch vorenthalten bzw. verweigert werden, ist eine Klage für den ALG II-Empfänger oftmals die einzige Möglichkeit, die ihm gesetzlich garantierte und somit zustehende Leistung zu erhalten und somit für ihn überlebensnotwendig.
Was würde nun passieren, würde man diese, von Union und FDP schon lange, sogar in dieser Höhe, geforderte Gebühr einführen?
Die Zahl der unberechtigten Klagen würde sich tatsächlich deutlich verringern, aber ebenso die der berechtigten Klagen, was klar erkennbar das eigentliche Ziel ist. Ginge es tatsächlich darum, die Last der Sozialgerichte zu verringern, wäre dazu eine klare Gesetzgebung erforderlich, wie sie der Sozialgerichtstag schon lange fordert. Tatsächlich geht es jedoch allein darum, die Kosten für die Sozialleistungen, welche die Jobcentern durch die große Zahl der erfolgreichen Klagen an ALG II-Empfänger zahlen müssen, zu verringern. Sozialleistungen, welche den Betroffenen zustehen und oftmals überlebensnotwendig sind.
Für dieses Ziel ist die Gebühr wie geschaffen, denn 75 Euro bedeuten für einen Hartz-IV-Empfänger 19 Tage essen und trinken, und da ein gesunder Mensch bekanntermaßen max. 14 Tage ohne Essen überleben kann, ohne ernsthafte gesundheitliche Schäden oder gar seinen Tod zu riskieren, wäre eine Klage vorm Sozialgericht für jeden ALG II-Empfänger, die aufgrund dessen, für eine gesunde Ernährung bewiesenermaßen unzureichenden Regelsatzes ohnehin mangelernährt sind, zweifelsohne tödlich. Sie/Er wäre lange verhungert, bevor die Klage überhaupt verhandelt würde. Dass diese Gebühr im Fall einer erfolgreichen Klage erstattet würde, ändert daran nichts, denn so lange fehlt das Geld erst mal zur Sicherung der Existenz. ALG II-Empfänger könnten es sich dann einfach finanziell nicht mehr leisten, zu klagen, und die Jobcenter könnten das Geld, was eigentlich den ALG II-Empfänger zusteht, behalten. Genau das ist das Ziel von Union und FDP…..
Ist das eine der Methoden der CDU, die Zahl der Hartz-IV-Empfänger im Jahr 2011 wie geplant zu verringern?
Diese Idee, Hartz-IV-Empfängern so den Zugang zu den Sozialgerichten zu verschließen und damit die meist einzige Möglichkeit, die ihnen zustehenden existenzsichernden Leistungen zu erhalten, besteht seit der Einführung von Hartz IV (was die wahren Gründe für Hartz IV beweist) und wird von Union und FDP immer mal wieder ins Licht der Öffentlichkeit geholt, um durch gezielte Pressemeldungen die Akzeptanz in der breiten Öffentlichkeit zu überprüfen. Sobald diese das widerstandslos hinnimmt, wird zweifelsohne das zugehörige, und sicher der schon fertig formulierte, Gesetzesbeschluss präsentiert und im Parlament durchgewunken.
Es ist äußerst traurig und beschämend für Deutschland, dass Bedürftige, die am untersten Ende der sozialen Scala angekommen sind, massenhaft gegen den Staat wegen laufenden, meist willkürlichen und unverschämten, Betruges um ihnen zustehende Sozialleistungen vorgehen müssen. Denn um nichts Anderes handelt es sich hierbei.
Wenn man sich die Zahl dieser Klagen ansieht, ist das zudem nur der Gipfel des Eisberges, denn die Dunkelziffer derjenigen, die sich nicht wehren, weil sie ihre Rechte nicht kennen, sich nicht trauen, oder einfach mental zu erschöpft sind, ist enorm hoch.
Wer bei all diesen Fakten immer noch von einem Klagephänomen spricht, hat nicht begriffen, dass Hartz IV selbst die Ursache ist, denn nichts anderes hat Hartz IV zum Zweck: Einsparungen an Sozialleistungen auf Teufel komm raus unter bewusster Missachtung aller Rechte Betroffener. Das hätte sich vor 2005 keine Behörde getraut, aber mit Hartz IV haben sie dafür einen Freifahrtschein erhalten [Quelle: HARTZ IV NEWS]
]]>Nur wer bekennt, findet den, der mit ihm bekennt. Nur wer Bürgermut lebt, macht andere Bürger lebendig.
Gustav Heinemann, Weihnachtsansprache 1971
]]>Hier die Produktbeschreibung im Original:
You just fill it with water, snap on the lid and stow it in your purse or bag until nature calls. After you’ve finished up, the TOTO portable rear end washer snaps open in two clicks and from there it’s just a push of a button to release the jets of water for instant cleanliness.
Na das gibt einem doch gleich ganz neue Möglichkeiten für einen sauberen, entspannten Abend …über weitere Einsatzgebiete möchte ich gar nicht nachdenken…wobei der einzuführende Teil doch relativ “scharfkantig” aussieht?
]]>„…im richtigen Augenblick verbürgerlichen“
Krankheit der Jugend
Noch einmal wollen sie das Leben auskosten, bevor sie wie die Erwachsenen sind. Sieben Bewohner einer Studenten-WG fordern einander in riskanten Spielen um Macht, Drogen und sexuelle Abhängigkeiten heraus.
Kommentar des Regisseurs
Das Besondere an diesem Film liegt in der Authentizität der jungen Darsteller.
Sie wurde durch eine spezielle Arbeitsweise erreicht: Sieben Studenten der Abschlussklasse Schauspiel an der HFF „Konrad Wolf“ improvisierten im Rahmen eines Workshops zum Theaterstück „Krankheit der Jugend“, das der österreichische Autor Ferdinand Bruckner in den 20er Jahren geschrieben hat. Sie erfanden szenische Vorgänge und Figuren von heute, die ihren Erfahrungen und ihren Ausdrucksmitteln entsprechen. So entstand die szenische Vorlage zum Film. Die intensive Arbeit dieser Klasse wurde schon einmal mit dem Ensemblepreis beim Treffen der Schauspielschulen in Zürich 2009 ausgezeichnet.
Ich durfte bei dem Film nicht unerheblich mitwirken
2.) Wenn sie ein Motorradfahrer mit Helm nach dem Weg fragt, wollen Sie zuerst von ihm wissen, ob er auch ein Facepic hat.
3.) Sie rasen wie ein Irrer durch die Stadt, weil Sie glauben, nur weil sie Plus-User sind, können sie im Modus “Unsichtbar” nicht mehr geblitzt werden.
4.) Sie schmeißen Ihren besten Freund aus der Wohnung, weil er einen Satz unter 50 Zeichen von sich gegeben hat.
5.) Als der GayRomeo Server für eine Stunde nicht erreichbar ist, hatten Sie schon fast den Entschluss gefasst, Ihrem Leben ein Ende zu setzen.
6.) Weil Sie ohne Profil gar nicht mehr leben können, verteilen Sie Ausdrucke davon natürlich auch auf der Party Ihrer Hetero-Freunde am Samstag Abend an die geschockten Gäste.
7.) Sie stoppen den Wagen mit dem amtlichen Kennzeichen MA-FF 456 und fragen den irritierten Fahrer, ob er aktiv oder passiv beim Fisten ist.
8.) Als Sie abends “Titanic” auf DVD anschauen wollen, wühlen Sie sich stundenlang durch das Menü, weil Sie den verdammten Pornotext als Untertitel nicht finden können.
9.) Sie haben Ihren Lebenspartner natürlich verlinkt, aber seit sie bei GayRomeo sind, sehen Sie eh nicht mehr von ihm als das kleine Vorschaubild in Ihrem Profil.
10.) In der Szene-Disse kommen Sie gar nicht mehr klar und verlangen den Geschäftsführer, der Ihnen erklären soll wie man hier ne Detail-Suchabfrage starten kann: Ihr Wunschdate ist aktiv, 28-36 Jahre alt, hat schwarze Haare und blaue Augen, xxl Schwanz, kommt aus ihrem Heimatdorf und mags auch gern versaut in derben Leder . Anschließend verlangen Sie Ihr Geld zurück.
(aus einem Userprofil bei GayRomeo)
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Vorneweg, ich habe nichts gegen Rollstuhlfahrer! Ich habe aber was gegen bittere Männer in höchsten Staatsämtern die auf den Rollstuhl angewiesen sind.
Unser Finanzminister auf Rädern hat sich heute als echte Prinzessin auf der Erbse erwiesen. Weil sein Pressesprecher die erforderlichen Unterlagen nicht rechtzeitig verteilt hat, verließ er die Pressekonferenz für 20 Minuten mit den Worten “Reden Sie nicht, sondern sorgen Sie dafür, dass die Zahlen verteilt werden.”
Hat er seinen Laden nicht im Griff? Kann er nicht mehr so lange sitzen? In was für einer Bananenrepublik leben wir denn hier inzwischen ?
Vielleicht sollten alte, bittere Männer, die gesundheitlich angeschlagen sind keine tragenden Ämter mehr ausführen. Oder die Würde eine Familie Schmidt leben.
Das zumindest, ist ein Umgang den man nicht mal in der letzten Werbeagenturklitsche mit Mitarbeitern erlebt.
UPDATE: Der so behandelte hat seinen Rücktritt als Pressesprecher erklärt. gut gemacht. Und nun, Herr Schäuble, gehen sie bitte auch.
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Es wurde aber auch Zeit!
Achtung Vegetarier! Weiterlesen auf eigene Gefahr!
Die Amerikaner erfreut gerade das Proteingetränk “meatwater™”, quasi “Fleischwasser”.
Geschmacksrichtungen:
z.B. “Currywurst” oder “Königsberger Klopse”
Nach diesen ganzen fürchterlichen Wellness-Drinks bei denen sich Studenten der Lebensmittelchemie an so banalen Sachen wie Pflaume, in Wasser ohne Kohlensäure, austoben durften ist das doch mal eine echte Alternative.
Schön auch der “Serviervorschlag”:
“Best enjoyed just below your personal body temperature and well shaken.”
Das ganze ist ein Kunstprojekt des New Yorkers Till Krautkrämer. Dessen Name ist allerdings wirklich echt.
]]>Südafrika droht in vielerlei Hinsicht der unmittelbar bevorstehende Kollaps. Dabei sind Kriminalität, Korruption und die rassistische Quotenregelung Affirmative Action keineswegs die einzigen Gründe für den Zusammenbruch.
Mittlerweile erweist sich Aids als gewaltige Bedrohung für das gesamte südafrikanische Gesundheits-, Sozial- und Wirtschaftssystem. Vor allem der dilettantische Umgang mit der Seuche läßt Böses erahnen.
Das südliche Afrika wird stärker als jede andere Region der Erde von HIV und Aids heimgesucht. Den jüngsten Angaben von UNAIDS zufolge – das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit Millionenbeträgen unterstützte »Gemeinsame Programm der Vereinten Nationen zur Reduzierung von HIV/AIDS« -, leben zwei Drittel aller mit dem Aids-Virus infizierten Menschen in den Ländern südlich der Sahara.
Die Infektionsraten sind dort im Vergleich zu anderen Gebieten auf der Erde seit Jahrzehnten überdurchschnittlich hoch. Frauen sind auf dem ganzen afrikanischen Kontinent überproportional stark von der Seuche betroffen. In Afrika sind nach jüngsten Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über 26 Millionen Menschen HIV infiziert – und jedes Jahr wächst die Zahl der Infizierten um weitere zwei Millionen. Andere Quellen gehen von deutlich höheren Zahlen aus.[weiterlesen bei Dr. Klaus Nordbuch]
]]>Marie liebt Bubi. – Irene erobert Bubi. – Bubi verlässt Marie. – Daisy und Freder haben eine Affäre. – Daisy wirbt um Marie. – Freder verführt Lucy. – Marie liebt Daisy. – Daisy verlässt Marie und bringt sich um. – Freder verbürgerlicht mit Marie. – Sieben junge Menschen sind auf der Suche nach sich selbst. Im Leben und in der Erotik wurden einige Erfahrungen gesammelt; dabei ist manche Illusion zerronnen. Was die jungen Leute kennzeichnet sind Altklugheit und Ahnungslosigkeit, Draufgängertum und Resignation, Treiben und Getriebenwerden…
"Krankheit der Jugend" basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück des Österreichers Ferdinand Bruckner aus den 20er Jahren. Während eines mehrwöchigen Workshops, der unter der Leitung von Dieter Berner im vergangenen Sommer stattfand, entwickelten die Schauspielstudenten auf Improvisationsbasis adäquate Gegenwartsfiguren und Szenen. Die Ergebnisse wurden von Berner und der Drehbuchautorin Hilde Berger zu einem Drehbuch verfasst. Auch andere Studenten der HFF „Konrad Wolf“ werden mit dem Film ihren Abschluss machen.
Ich kann nur sagen, es macht wirklich sehr viel Spaß und es wir ein wunderbarer Film.
Mehr dazu später.
]]>foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode und Moderator Tobias Schlegl sind dem Etikettenschwindel der Lebensmittelindustrie auf der Spur.
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Abgesehen davon, das die Übersetzung von “gay” eben NICHT “schwul” bedeutet, würde ich gerne mal wissen welche “Redakteure” sich bei “blu.fm” (der geneigte Leser kennt das erfolglose Berliner Monatsmagazin, ehemals “Sergej”, Online-Radio, den Mobilfunkanbieter – die schwule, eierlegende Wollmilchsau) diese Headlines auf dem gesellschaftlichen Niveau der Wirtschaftswunderzeit ausdenken und publizieren dürfen?
Das „Mister Gay“-Team ist auch 2009 auf der Suche nach Deutschlands Vorzeige-Homo. Ab sofort ist eine Bewerbung für den Titel des deutschen „Mister Gay 2009“ über die Internetseite www.mistergay.de möglich, der Bewerbungsschluss ist schon am 15. April!
“Vorzeige-Homo” (alleine für diese Wortwahl gehört ein Berufsverbot verhängt!) Aber es wird noch besser:
Auf den strahlenden Sieger warten nicht nur tolle Preise, viel Anerkennung und die Chance, ganz groß im Rampenlicht der Öffentlichkeit zu stehen. Denn der hier gewählte „Mister Gay“ nimmt als deutscher Repräsentant automatisch und ohne weitere Zwischenschritte an der Wahl zum „Mister Gay International“ in San Francisco teil.
SUPER!!!…wodurch strahlt denn der Sieger im Jahr 2009 – ein Sixpack? Nicht, das ich etwas gegen attraktive Männer hätte – aber muss sich so ein (überflüssiger?) Wettbewerb auf dem sprachlichen Niveau von heterosexuellen Spießern bewegen ?
Ein, um bei der unsäglichen Wortwahl zu bleiben, “Vorzeige-Homo” im Jahr 2009 ist für mich ein Mensch der im Leben steht, eine Meinung hat, sich für Belange engagiert die für Schwule (ich bin kein “Homo”) relevant sind. Schönheit vergeht…Meinung und Charakter bleiben…
Ich empfehle auch den Menu punkt “Zielgruppe” auf der blu.fm Homepage aufmerksam zu lesen! Hier ein Auszug:
Laut „MediaLogics" interessiert sich die Zielgruppe mit 54,1 % ( heterosexuelle Männer 34,9 %) sehr für Parfüm, Kosmetik und Pflegeprodukte.
Laut einer Untersuchung der BBDO geben 53% bzw.. 49% der Befragten an, dass sie sich „sehr für die neusten Modetrends interessieren" und dafür „viel Geld ausgeben".
90% der Zielgruppe gibt laut BBDO an, dass sie viel Wert auf eine gepflegte Wohnung legt. Laut AWA besteht eine dreimal so hohe Kaufplanneigung für Designermöbel in den nächsten 1-2 Jahren.
Dann lebe ich anscheinend in einem Paralleluniversum?!
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Bleibt die Frage, wo und wann Jörg Haider zu seiner schweren Alkoholisierung gekommen ist. Fest steht, dass er gegen 19.30 Uhr an der Eröffnung der neuen Bar “Bem Vindo” am Klagenfurter Kardinalplatz teilgenommen hat.
Danach soll er mit Stefan Petzner (der Haider seinen “Lebensmenschen“, was immer das ausdrücken soll, nennt) in den Veldener Klub “Le Cabaret” gefahren sein, um bei der Präsentation eines neuen Society-Magazins mitzufeiern. Zu hören ist, dass er die Party zwischen 22.45 und 23 Uhr verließ und zurück nach Klagenfurt fuhr. Dort verliert sich für einige Zeit seine Spur.
Haider tauchte um etwa 0.15 Uhr wieder auf.
Gerüchte um Szene-Lokal
Die Gerüchteküche will wissen, dass es sich beim genannten Lokal um den „Stadtkrämer“ handelt, er soll dem “Stadtkrämer”, wo er dem Vernehmen nach öfters verkehrte, bis 0.45 Uhr einen Besuch abgestattet haben.
Hans-Peter Gasser, Betreiber des “Stadtkrämers” und des “Bem Vindo” sagt: “Ja, Haider war bei unserer Eröffnung. Laut meinen Kellnern hat er aber nichts bestellt und höchstens ein Mineralwasser getrunken.” Von einem späteren Besuch des “Stadtkrämers” will Gasser aber nichts wissen: “Ich kann auch nicht bestätigen, dass er öfter bei uns zu Gast war.”
Andererseits hat die Staatsanwaltschaft Klagenfurt die Mail eines Unbekannten erhalten, der berichtet, dem Landeshauptmann nach Mitternacht in einem Innenstadtlokal begegnet zu sein. Angesichts des Alkoholisierungsgrades habe er ihm angeboten, ihn nach Hause zu bringen. Doch als der Hilfsbereite mit seinem Wagen zum Lokal zurückkam, war Haider schon abgefahren.
Leitender Staatsanwalt Gottfried Kranz sagt: “Ich dementiere die Alkoholisierung nicht, Folgen hat das allerdings keine: Denn der schuldtragende Lenker ist tot.” Dem Leichnam Haiders wurde aber auch Urin abgenommen – um einen Drogentest durchzuführen
Welche Ergebnisse gab es da? Kranz: “Alle anderen chemischen Untersuchungen waren negativ. Nur Alkohol wurde gefunden.”
Die Frage, wo Haider in so kurzer Zeit so viel Alkohol zu sich genommen hat, dass die Gerichtsmedizin in seinem Blut einen Anteil von 1,8 Promille festgestellt hat, bleibt also offen.
Zumindest dürften damit aber die hirnrissigen Attentatstheorien geistig verwirrter Haider-Fanatiker endgültig ausgeräumt sein. Außer natürlich, man nimmt an, dass es der Plan war, Haider zuerst abzufüllen und dann in sein Auto (Phaethon) zu setzen. In diesem Fall sollte Petzner aber schnell das Weite suchen. Immerhin war er es doch, der sich als letzter von seinem lallenden Lebensmenschen verabschiedet hat – und jetzt als Haiders Vertreter auf Erden von dem UnVorfall profitiert
Bereits gestern hat Stefan Petzner, Haiders Pressesprecher und Nachfolger als BZÖ-Obmann, die Medien gebeten, “jetzt und hier die Stopptaste zu drücken und die Berichterstattung betreffend des Unfalles abzuschließen”. Haider habe gerne Feste gefeiert, sagte er. Für die Staatsanwaltschaft ist der Fall nun so gut wie abgeschlossen. Es gibt laut Kranz kein Fremdverschulden und keinen Drittbeteiligten.
Anzeige gegen Staatsanwalt
Haiders Familie erstattet nun Anzeige gegen den Staatsanwalt wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses in Bezug auf Haiders Alkoholisierung und den Lokalbesuch. „Es ist beispiellos, dass Ergebnisse eines Obduktionsberichtes zuerst an die Medien und erst dann an die Familie gelangen“, so Anwältin Huberta Gheneff.
(Quellen: Kärntner Stadtanzeiger, Die Presse, DER ROTE SALON)
Folgendes hab ich via http://www.helge.at/ entdeckt.
Phaethon (v. griech.: phaino, Φαέθων, scheinen, der Strahlende) ist in der griechischen Mythologie (..) der Sohn des Helios und der Klymene.
Phaethon erbittet sich, für einen Tag den „Sonnenwagen“ lenken zu dürfen. Helios versucht, seinen Sohn von diesem Plan abzubringen. Jedoch vergeblich. Phaethon besteigt, als die Nacht zu Ende geht, den kostbaren und reich verzierten Sonnenwagen des Vaters.
Das Viergespann rast los und gerät bald außer Kontrolle. Phaethon verlässt die tägliche Fahrstrecke zwischen Himmel und Erde und löst eine Katastrophe universalen Ausmaßes aus.
Ein Phaethon war der Dienstwagen Haiders mit dem er 184 km/h schnell verunglückt ist. Jörg Haider hatte den Kärntner Slowenen Rudi Vouk, der, unalkoholisiert, bewusst 64 km/h in einer 50 km/h Zone fuhr und sich dann selbst zur Anzeige brachte, als “Raser” bezeichnet.
Bolg/Pressestimmen:
Viel geschrieben wurde in den letzten Tagen über die letzten Stunden des Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider. Viele Kommentare stoßen sich dabei daran, dass Haider vor seinem Unfall in einer Klagenfurter Schwulenbar gewesen sein soll und werfen ihm damit Doppelmoral vor. Dabei hat Haider nie gegen Lesben und Schwule gehandelt, wie das Rechtskomitee Lambda (RKL) in der aktuellen Ausgabe seiner Zeitschrift "Ius Amandi" belegt.
Das RKL betont auch, es war Haiders "offene Haltung, die die ÖVP in den 90er Jahren bspw. in der Frage der anti-homosexuellen Sonderstrafgesetze ganz gewaltig in die Enge trieb. 1996 schaffte seine FPÖ zusammen mit SPÖ, Grünen und LIF (gegen den Widerstand der ÖVP) das Vereinsverbot ab.
Und bei der Abstimmung über das Werbeverbot ermöglichte damals die (zufällige?) Abwesenheit zweier FPÖ-Abgeordneter ebenfalls die Aufhebung." Die Abwesenheit mehrerer FPÖ-Abgeordneter habe auch im Sommer 1998 das Ende des §209 StGB eingeleitet, der für schwule Männer eine höhere Altersgrenze vorsah als für Heteros und Lesben.
Das RKL erinnert auch daran, dass Haider Gerüchte über seine eigene Homo- oder Bisexualität "stets mit Gleichmut begegnet" ist. "Nie hat er sie (wie so manch andere) empört zurückgewiesen. Diese menschliche Größe haben wir ihm – bei aller Gegensätzlichkeit in anderen (menschenrechtlichen) Fragen – stets hoch angerechnet", erinnert sich das RKL an Haider.
Was indes die Partei betrifft, so haben zahlreiche FPÖ-Politiker offen gegen Lesben und Schwule gehetzt – die nachstehende Liste erhebt keineswegs Anspruch auf Vollständigkeit:
(Quelle: Rechtskomitee Lambda, www.hosiwien.at)
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