“Der Bundestag macht damit einen Kniefall vor einem Religionsführer, der keinen Zweifel daran lässt, dass er wesentliche Grundlagen unserer Verfassungsordnung wie Gleichberechtigung und Diskriminierungsverbot ablehnt.”
Damit würde im deutschen Parlament eine “Bühne für Homophobie” geboten sagte LSVD-Sprecher Manfred Bruns.
Sorry, geht’s auch eine Nummer kleiner? Als erstes ist es ein Staatsbesuch eines Staatsoberhauptes. Zwar könnte man Vatikanstadt durchaus als operettenhaft (die haben da alle so schöne Kostüme!) beschreiben, seis drum. Zufälligerweise ist er auch noch Oberhaupt einer Religionsgemeinschaft, wie z.B auch die gute Lisbeth bei den Anglikanern in England, ist also auch nichts besonderes. Ab und zu sprechen solche Menschen vor dem Bundestag – soweit die Fakten.
Das der Vatikan, nicht die kath. Kirche (das sind zwei Paar Schuhe) seit Menschengedenken fehlbar ist – hinlänglich bekannt. Vielen der Nachfolger Petri sind die Schuhe in die sie schlüpfen einfach viel zu groß.
Das durch die Lehren der kath. Kirche Menschenleben gefährdet werden, ich meine damit u.a.. den AIDS-Wahnsinn in den Afrikanischen Staaten – weltfremd und realitätsverachtend!
Das erst letzten Monat ein Buch veröffentlicht wurde, in dem der Papst erklärte, dass der christliche Gott Homosexualität ablehne (Na er muss es ja wissen, als sein Stellvertreter. Übrigens etliche kath. Priester lehnen die Homosexualität aber sowas von nicht ab) oder das Benedikt XVI. die Einführung von eingetragenen Lebenspartnerschaften als “Legalisierung des Bösen” verschmäht. Nicht hinnehmbar!
Die Realitäten sehen anders aus. Das aus den Ministrantenwitzen in solch katastrophalen Umfang brutale, bittere Realität für die Opfer wurde UND WIRD habe nicht einmal ich vermutet. Fast genauso widerwärtig ist die Vertuschung der Taten und der momentane Umgang mit den Opfern die den Mut hatten sich zu offenbaren.
Es gibt eine ganz einfache Lösung:
Mann (Sorry liebe Lesben ich schreibe hier als Mann) muss sein Leben leben, jeden Tag im Alltag gegen Diskriminierung, Verachtung und Gewalt gerade stehen. Für seine Rechte kämpfen (politisch oder ganz im kleinen) oder sie genießen. Schwul zu sein bedeutet eben NICHT einmal im Jahr auf möglichst viele CSD’s zu gehen. Gesellschaftliche Veränderungen finden statt, wenn möglichst viele Menschen (fast hätte ich Betroffene geschrieben) kontinuierlich, gerade Ihren Weg gehen und sich nicht wegducken.
Es steht jedem frei an den Tagen des Besuchs, auch vor der Rede im Bundestag, gegen den Papst und alles was er verkörpert zu protestieren bzw. demonstrieren. Das hat selbst in Köln beim letzten Papstbesuch recht gut funktioniert (wobei ich glaube er dachte die Regenbogenflaggen seien PACE-Fahnen)
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Das Internetangebot ist in der römisch-katholischen Kirche und darüber hinaus starkumstritten. Radio Vatikan sowie die deutsche und die österreichische Bischofskonferenz haben sich von kreuz.net distanziert. Die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung bezeichnet die Seite als Angebot von rechtsextremen Katholiken im Internet. ]Die im Aufbau einem Blog ähnelnde Internetplattform ist seit Oktober 2004 in Betrieb und erlaubt anonym eingereichte Beiträge.
Thematik
kreuz.net behandelt verschiedene Themenkomplexe und vertritt in Bezug auf diese meist eindeutige Positionen. So unter anderem: Ablehnung der Abtreibung und der Euthanasie, Ablehnung der Homosexualität, Ablehnung des Zweiten Vatikanischen Konzils, Befürwortung des katholischen Traditionalismus, teilweise kritische Berichte über Privatoffenbarungen und neue geistliche Gemeinschaften, Verbreitung von Antisemitismus und Holocaustleugnung (insbesondere unter Berufung auf Richard Williamson) sowie des Kreationismus. Die dabei verwendete Ausdrucksweise wird von Polemik beherrscht.
Anonymität
Ein großer Kritikpunkt ist die faktische Anonymität des Portals. Das Impressum verweist auf eine Adresse in den USA: „Sodalicium for ‘Religion and Information’, 1018 E. Mariposa Ave, El Segundo, CA 90245-3114 U.S.A.“ Die Betreiber von kreuz.net sind anonym und verstehen sich selber als „Initiative einer internationalen privaten Gruppe von Katholiken in Europa und Übersee, die hauptberuflich im kirchlichen Dienst tätig sind. ‘kreuz.net’ akzeptiert ohne Namen eingereichte Informationen und betrachtet es als Ehrensache, die strikte Anonymität seiner Informanten zu wahren. “Diese Anonymität wird von Befürwortern als Schutz vor einer ihrer Ansicht nach in Deutschland bestehenden Einschränkung der Meinungsfreiheit begrüßt; Kritiker sehen darin den Versuch, sich juristischen Konsequenzen zu entziehen (siehe unter Rechtliche Aspekte).
Bis Dezember 2004 wurde im Impressum noch „Prof. P. G. Ferocior“ als Verantwortlicher genannt; ob es sich dabei um ein Pseudonym handelte, ist unbekannt. In jüngeren Aufzeichnungen der Seite (seit Februar 2005) war dieser Name nicht mehr enthalten.
Wegen Verwendung des Hitlergrußes in einem kreuz.net-Artikel von Martin Humer zum Film Popetown hat Google Deutschland diesen Einzelartikel am 10. Januar 2007 aus den Suchergebnissen entfernt.
Im Januar 2008 musste ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung gegen kreuz.net eingestellt werden. Wegen des Hostings in Arizona und des damit verbundenen abschlägig beschiedenen Rechtshilfeersuchens äußerte die Staatsanwaltschaft Berlin: „Im Zuge der Ermittlungen ist es nicht gelungen, einen Tatverdächtigen namhaft zu machen“.
Teile der Website wurden wegen Holocaustleugnung durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert und dürfen damit in Deutschland weder offen beworben noch Kindern oder Jugendlichen zugänglich gemacht werden, sind aber weiter frei abrufbar.
[Quelle: wikipedia.de]
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]]>via Steven Milverton
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Erzbistum befürchtet Flop beim Papstbesuch – Die Kirche hat Bedenken, ob Benedikt XVI. beim Besuch in der Hauptstadt genügend Zuschauer anlockt. [Na er kann ja mal mit dem Papamobil durch Neukölln fahren]

JMStV in NRW vor dem Aus – Nachdem die CDU dagegen stimmen will, sind jetzt auch SPD und GRÜNE dagegen. Na das nenn ich doch mal Haltung!
JMStV – NRW Halb zog sie ihn, halb sank er hin Die Zustimmung von SPD und GRÜNE ist nach den Erklärungen von CDU und FDP bei bekannter Position der LINKEN in der Sache völlig nutzlos geworden… Naiv ist, wer glaubt, SPD und GRÜNE würden das jetzt tun, weil sie die Sache anders sehen, als noch vor ein paar Tagen. [der Freitag]

Focus” sucht den beliebtesten Menschen 2010 – Liebe gelangweilte Netzgemeinde, es gibt mal wieder etwas gutes zu tun: der . Die hätten gerne Thilo Sarrazin auf Platz eins, aber durch ein bisschen Netzmobilmachung ist Julian Assange schon von Platz 7 auf Platz 2 gerutscht. Ich finde: da geht noch was. [via fefe]


via QUEER.de
]]>Carrie Prejean hat bei einer Rede vor 1.700 Konservativen erklärt, dass Gott sie persönlich auserwählt habe, um gegen Homo-Rechte zu kämpfen.
Bei der Veranstaltung der Lobbygruppe Family Research Council in Washington erklärte die ehemalige Schönheitskönigin, dass sie die Miss-USA-Wahl verloren habe, weil sie sich öffentlich gegen die Homo-Rechte ausgesprochen hat – ihrer Meinung nach im Auftrag des christlichen Schöpfers persönlich: “Gott hat mich auserwählt für diesen Moment, weil er wusste, dass ich mich nicht nur für ihn und für die Wahrheit einsetzen würde.
Er wusste auch, dass ich stark genug bin, um die ganzen Angriffe zu überstehen.”
Im Gedenken an die beiden Getöteten und die 15 zum Teil Schwerverletzten, wird für 17 Uhr zu einer Gedenkkundgebung auf dem Breitscheidtplatz aufgerufen.
Freiwilliger Rückzug nach massiven Protesten und vielen Kirchenaustritten: Priester Gerhard Maria Wagner hat den Vatikan gebeten, seine Ernennung zum Weihbischof zurückzunehmen. Der Österreicher hatte Homosexualität als Krankheit und Naturkatastrophen als Strafe Gottes bezeichnet.
Entscheidung aus freien Stücken
Der Rückzieher erfolgte einen Tag vor einer Krisensitzung der Bischofskonferenz. "Angesichts der heftigen Kritik bin ich im Gebet und nach Rücksprache mit dem Diözesanbischof zu dem Entschluss gekommen, den Heiligen Vater in Rom um Rücknahme meiner Ernennung zum Weihbischof von Linz zu bitten", hieß es in einer von der Diözese Linz veröffentlichten Erklärung.
Laut Wagner sei diese Entscheidung aus freien Stücken gefallen. Wie er im ORF-Interview erklärte, habe er von Anfang an den – oft unbarmherzigen und lieblosen – Widerstand gespürt. Er habe sich dann gefragt, was gut für die Kirche ist und habe sich dann gegen das Amt entschieden.
Ja, für lieblose und unbarmherzige Aussagen gibt es den entsprechenden Wiederstand.
]]>von Bündnis Freiheit für Vielfalt, Bremen via oliverritter.wordpress.com
„Papst rehabilitiert Holocaust-Leugner“ so titelten in dieser Woche die deutschen Medien und dieses Thema, das eigentlich eher einen trockenen theologischen Grundsatzdiskurs behandelt, lässt sich sogar so schön „aufsexen“, dass der SPIEGEL es in seiner, am Montag erscheinenden Ausgabe, zum Titelthema auserkoren hat – „Der Entrückte – ein deutscher Papst blamiert die katholische Kirche“.
Auch die Regentin konnte sich der Steilvorlage aus dem Vatikan nicht entziehen und forderte den Papst durch die Blume auf, seine innerkirchlichen Entscheidungen vor ihr zu rechtfertigen – freilich nicht, ohne vorher klarzustellen, dass sie sich in innerkirchliche Entscheidungen nicht einmischen wolle.
Der Papst barfuß im Büßerhemd vorm Kanzleramt? Der SPIEGEL als Gradmesser für theologische Fragen? Das ist natürlich absurd – betrachtet man Ratzingers vermeintlichen Kardinalfehler unvoreingenommen, steht der bayerische Papst nämlich als dialogbereiter Kirchenfürst da und die kritischen Stimmen als Verfechter des Dogmatismus.
Zum Thema Richard Williamson empfehle ich den Artikel bei Der Spiegelfechter aus dem dieser Auszug stammt.
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Der katholische Bischof Heinz Josef Algermissen hat bei einer Fragestunde vor rund 40 Jugendlichen in Künzell-Dietershausen bei Fulda erklärt, dass Homosexualität keine “normale Haltung des Menschen” sei.
Wie eine Vor-Ort-Reportage des Online-Portals “Osthessen News” berichtet, bezeichnete der Bischof Hochzeiten unter Schwulen und Lesben und die Homo-Adoption sogar als “abartig”.
Algermissen kritisierte, dass Homosexualität derzeit ein “großes Thema” in
der Gesellschaft sei. In der Vergangenheit sei das anders gewesen. “Jetzt outen sie sich nach Strich und Faden”, erklärte der 65-Jährige. Zwar billigte er Menschen zu, so veranlagt zu sein; dies verstoße aber dennoch gegen die “Schöpfungsordnung”.
Obwohl er die Homo-Ehe und Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare als “abartig” ansehe, spreche er sich gegen “Verfolgung und Sanktionen” aus.
Na da bin ich aber Froh!
Dafür war er auch aus der Politik scharf kritisiert worden. So erklärte Volker Beck, grüner Fraktionsgeschäftsführer im Bundestag, dass die Bezeichnung “abartig” eine “üble biologistische Entgleisung und Diffamierung” sei. “Sie ist für Demokraten nicht akzeptabel.” Diffamierende Reden von Bischöfen müssten Konsequenzen haben, fordert Beck: “Die antisemitischen Ausfälle von Bischof Williamson und die antihomosexuellen Diffamierungen von Bischof Algermissen darf man nicht durchgehen lassen.”
Liebe katholische Kirche, bitte sorgt doch erst mal in Euern eigenen Reihen für die Einhaltung der von Euch aufgestellten Regeln und Moralvorstellungen…Wenn es keine sexuellen Übergriffe von Priestern auf Kinder, keine homosexuellen Sex in Priesterseminaren usw. usw. gibt, dann könnte man Euch eventuell als moralische Instanz wieder ernst nehmen…
Der gerade von Papst Benedikt zum Linzer Weihbischof ernannte Priester Gerhard Maria Wagner hat im österreichischen Nachrichtenmagazin "profil" die Umpolung von Homosexuellen propagiert.
Wagner erklärte auf die Frage, ob Homosexuelle behandelt werden sollen: "Dafür gibt es genügend Beispiele, nur davon spricht man nicht."
Zudem bezeichnete er die österreichische Abtreibungsgesetzgebung als "mörderisch". Diese Aussagen führten zu heftigen Reaktionen von liberalen katholischen Gruppen, die nun eine erhebliche Zunahme der Kirchenaustritte befürchten.
Auch die grüne Nationalratsabgeordnete Ulrike Lunacek erklärte:
"Weihbischof Gerhard Maria Wagner schlägt einem Teil der Gläubigen und bekanntermaßen auch des Klerus direkt ins Gesicht, wenn er die wissenschaftlich und gesellschaftlich völlig unhaltbare Forderung aufstellt, Homosexuelle müssten geheilt werden. Der ‘Läuterung’ und Behandlung bedürfen nicht Lesben und Schwule, sondern jene, die unheilbar von solchen Vorurteilen infiziert sind"
…weiter bei [queer.de]
Mein Tipp für Hochwürden: Heilen Sie sich selbst!
Der ehemalige transsexuelle DSDS-Kandidat Lorenzo Woodard hat einen Namensstreit vor Gericht verloren.
Er Sie darf nichtmehr unter dem Künstlernamen Lory Glory auftreten, den er für seine transsexuelle weibliche Identität als zukünftigen Namen gewählt hatte.
Woodard verlor einen Gerichtsprozess gegen die 48-jährige Gospelsängerin Lori Hölzel, die seit 20 Jahren unter dem Namen Lori Glori auftritt.
Hölzel gab an, schon Schüler für ihren Gesangsunterricht verloren zu haben, da diese sie mit den Auftritten von Lorenzo in Verbindung brachten.
Hölzel arbeitet sowohl künstlerisch als auch ausbildend im christlichen Bereich.
UPDATE:
Lori heisst ja jetzt Lorielle London und hat laut BZ-Berlin mit “Sex im Dschungelkamp gedroht”. Na da bin ich mal gespannt wer aus der Altherrenriege Ihr Auserwählter wird? Aber klar natürlich, da ist ja auch noch der Kandidat Nico Schwanz, na hoffen wir mal das der Name Programm ist

Irgendwie macht das Bild mir Angst…diese Mischung aus Lollo Ferrari und Mariah Carey auf Speed…
weiter bei [Oliver Ritter]
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