Hallo Herr Blockwart: Webseite will Priester outen
via queer.de
Unter churchouting.org sollen homosexuelle Priester anonym gemeldet werden. Die Webseite will damit gegen Heuchelei ankämpfen, die Leben kostet.
Mit dem Slogan "wir bringen das Licht der Wahrheit in die Dunkelheit der Heuchelei" wirbt eine neue Internet-Seite für sich, die für Debatten in der amerikanischen Gesellschaft und in der schwulen Szene führen wird. Denn "ChurchOuting.org" will katholische Priester aus der Erzdiözese der US-Bundeshauptstadt Washington outen.
Die Seite setzt auf anonyme Hinweisgeber, die über die Homosexualität eines Priesters berichten, auch Hinweise auf Affären mit einer Frau sind erwünscht. Ein Outing sei der letzte Schritt, verspricht die Webseite. Wenn eine Geschichte über einen Priester verifiziert sei, werde man sich mit diesem in Verbindung setzen, um ihm zu helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Doch wie diese aussehen, wird im Unklaren gelassen. Allerdings werden allgemein Priester gelobt, die sich gegen die schwulenfeindliche Haltung des Vatikans stellen.
Ich finde das Anliegen zwar begrüßenswert, die Methode jedoch sehr gefährlich! Wie generell jede Form von Denunziation oder Blockwart-Mentalität.
Man sollte der bekannten Heuchelei und Verlogenheit der "größten transnationalen Schwulenorganisation der Welt" nicht mit Mitteln begegnen die genauso widerwärtig sind...
Katholische Kirche erpresst Stadtrat von Washington
WASHINGTON, D.C., USA. Die katholische Kirche setzt D.C. ein Ultimatum und nennt die Gesetzesvorlage für gleichgeschlechtliche Ehe eine Bedrohung für Verträge über soziale Dienste.

Donald W. Wuerl Erzbischof von Washington.
Die katholische Erzdiözese in Washington sagte am Mittwoch, sie sei nicht in der Lage, die sozialen Dienstleistungsprogramme fortzuführen, die sie für den Distrikt betreibt, wenn die Stadt nicht ein geplantes Gesetz zur gleichgeschlechtlichen Ehe ändere – eine Drohung, die Zehntausende Menschen betreffen könnte, denen die Kirche mit Adoption, Obdachlosigkeit und Gesundheitsversorgung hilft.
Nach der Gesetzesvorlage, über die im kommenden Monat im Stadtrat von D.C. abgestimmt werden soll, würde von religiösen Organisationen nicht verlangt, dass sie gleichgeschlechtliche Ehen durchführen oder dafür Raum zur Verfügung stellen. Aber sie müssten die kommunalen Gesetze befolgen, die die Diskriminierung gegenüber schwulen Männern und lesbischen Frauen verbieten. (...)
„Wenn die Stadt das verlangt, können wir das nicht tun“, sagte Susan Gibbs, Sprecherin der Erzdiözese am Mittwoch. „Die Stadt sagt, um soziale Dienste anzubieten, müsst ihr säkular sein. Für uns ist das wirklich ein Problem.“
Mehrere Stadtratsmitglieder von D.C. meinten, die katholische Kirche versuche, die schon lange bestehenden kommunalen Gesetze auszuhöhlen, die homosexuelle Männer und Frauen vor Diskriminierung schützen. (...)
Der Einfluss der Kirche scheint begrenzt. In getrennten Interviews gaben verschiedene Stadtratsmitglieder an, die Kirche verhalte sich „ein wenig kindisch“ oder ein anderer sagte, er würde eher die Beziehung zwischen der Stadt und der Kirche beenden als deren Forderungen nachzugeben. (...)
via hpd
Tom Ford – “A single man”
Hier ist der erste offizielle Trailer zum Regiedebut des Modedesigners Tom Ford nach Christopher Isherwood Novelle "A single man".
Die Story spielt Anfang der 60er Jahre und dreht sich um einen homosexuellen Universitätsprofessor, der mit dem Tod seines Partners nach 16 Jahren zurechtkommen muss.
Islamisten lauern auf schwule Chatter im Irak
Der "Observer" berichtet von islamistischen Gangs, die in Flirt-Chatrooms Jagd auf irakische Schwule (ACHTUNG! der Bericht enthält drastische Bilder) machen, sie kidnappen, foltern und ermorden. Die Online-Chatrooms "seien die einfachste Möglichkeit, Leute zu finden, die den Islam zerstören und die das über Jahrhunderte aufgebaute Ansehen beschmutzen wollen", sagt einer der Täter dem "Guardian"-Autor. Er sei Mitglied einer von vielen Gruppen, die seit Anfang des Jahres über 130 schwule Iraker umgebracht haben sollen.
"It is the easiest way to find those people who are destroying Islam and who want to dirty the reputation we took centuries to build up," he said. When he finds them, Hamizi arranges for them to be attacked and sometimes killed.
Ein zu den Fällen befragter Polizeibeamter dementiert einen homophoben Hintergrund der Morde.
Sitting on the floor, wearing traditional Islamic clothes and holding an old notebook, Abu Hamizi, 22, spends at least six hours a day searching internet chatrooms linked to gay websites. He is not looking for new friends, but for victims.
- Jagd auf irakische Schwule (ACHTUNG! der Bericht enthält drastische Bilder)
- Auch im Iran ist es nicht besser: Schwul im Gottesstaat
Dazu dann noch folgende Information: New study claims 16% of Iranian men have had gay relationships
Zielgruppenorientierte Werbung

Na da haben sich die Autobauer aus München ja mal was nettes einfallen lassen.
Okay, wie krank ist das bitte ? Gayromeo for Dummies
Und nochmal, weil's so schön war...
"Willkommen lieber Internetter, hier findest Du nach und nach alles rund über das Online Daten anhand der größten, deutschen, schwulen Kontaktbörse - GayRomeo. Tipp's zur Userverwaltung, Profilaufbau, zum Chatten und vieles mehr."
So lautet das Willkommen auf einem Blog das sich ausschließlich mit der optimalen Präsentation auf GayRomeo beschäftigt.

Anleitungen zum perfekten Foto: "Von zu "schrägen" Aufnahmen ist abzuraten (das heißt, wenn das Motiv zu schief abgebildet wird). Dreh Fotos somit nicht um 45° oder ähnliches. Das wirkt stark irritierend.
Ferner gilt dies auch für Schrift im Bild. Ich unterhielt mich vor ein paar Monaten mit einem Grafikdesigner, der mir erzählte, dass er für seine Plakate die Schrift maximal um einen Winkel von 5° dreht." (ich dreh mir auch gleich was um 5°)
"Der Mensch ist das einzige Lebewesen auf der Erde, das die Zähne bei Freude zeigt. Ohne das näher zu bedenken, möchte ich erwähnen, dass man nicht immer die Zähne zeigen sollte auf Fotos.
Dem ist so, wenn Du starker Raucher bist."
Und:
"GayRomeo kenne ich seit ca. zweieinhalb Jahren. In dieser Zeit habe ich für mich Strategien entwickelt, um dieses Medium effizient zu nutzen. Autodidaktisch las ich ziemlich alle Ratgeber hier im Netz (wärste mal besser vor die Tür gegangen), die man finden konnte und studierte erfolgreiche Profile und ausgefallene Chat-"Techniken" (besser wäre es gewesen, Du hättest andere ausgefallene Techniken studiert, dann würdest Dich nicht so einen Stuss schreiben)anderer."
Ultimativer Tip meinerseits: sei nicht effizient, studier nicht die Chat-Techniken anderer, sondern sei Du selbst!
"Da ich mich nun von GayRomeo zurückgezogen habe, kam es mir so vor, als wenn dieses Wissen (wird häufig unscharf als wahre, gerechtfertigte Meinung bestimmt) brach liegt. Und da mir Ideen keine Ruhe lassen, wenn ich sie nicht festhalte, habe ich das Wissen stichpunktartig notiert." (Dazu erspare ich mir jetzt jeglichen Kommentar!)
Dieses und noch viel mehr unsagbare Weisheiten (z.B. das einer der Gründer von GayRomeo Skinhead ist, HUCH! - GayRomeo mit den Escort Seiten Geld verdient, SOWAS! und das Cam-Wix-Portal X-Visit unterhält, PFUI!) hier:
Warum Heterosexualität einfach besser ist
Folgenden interessante Blogeintrag habe ich bei GayWest gefunden:
Okay, ich hab mich breitschlagen lassen. Die Ex-Gay-Bewegung hat doch recht. Der schwule Lebensstil ist nichts, was den Menschen glücklich machen kann. Gott will nicht, dass wir schwul leben. Jeder “Schwule” und jede “Lesbe” kann ein glückliches, erfülltes heterosexuelles Leben führen. Jeder.
Derrick und Jenny, beides ehemalige “Homosexuelle”, beweisen es:
Spanien: Zoff wegen Kalender mit homosexuellen Jungfrauen-Ikonographien
Natürlich muss sich die katholische Kirche über das maßlos aufregen, was eine Vereinigung von Schwulen und Transsexuellen in der spanischen Hauptstadt Madrid nun auf den Markt bringen – einen Kalender mit stilisierten homosexuellen Jungfrauen-Ikonographien. Zu sehen sind z.B. eine schwarze, lesbische Madonna mit Diskokugel, nackte Transsexuelle mit Heiligenschein und vieles mehr.
In höchstem Maße säkular soll der neue Kalender der Schwulenszene daherkommen. Die katholische Kirche findet ihn in höchstem Maße beleidigend und spricht gar von einer "pinken Inquisition". Nicht unbedingt zu verwundern sind solche Reaktionen von einer in höchstem Maße konservativen Organisation wie der katholischen Kirche natürlich.
Wenn muskulöse Hirten mit Tätowierungen halbnackt und in homosexueller Pose dargestellt werden, barbusige Marien und mit Kreuzen behangene Heilige von entblößten Männern angebetet werden, dann kann das einem strengen Katholiken schon einmal mächtig aufstoßen... Dabei verfolgen die Macher des Kalenders auch eine klare politische Botschaft mit dem anstößigen Bildmaterial.
«Ich hasse Schwule, das tue ich wirklich»
die netzzeitung schreibt:
Fußball-Torwart wegen Schwulenhetze entlassen:
Am Montag stellte Arkadiusz Onyszko seine Biografie «Fucking Polak» vor. Wenige Stunden später setzte ihn ein dänische Erstligist vor die Tür. Die letzten Schlagzeilen machte der polnische Torwart, nachdem er seine Frau schwer misshandelt ahtte.
Schwulenfeindliche Sprüche in einem Buch haben den polnischen Profi-Torhüter Arkadiusz Onyszko (35) seinen Job in Dänemark gekostet. Wie der Erstliga-Klub FC Midtjylland am Montag in Herning mitteilte, wurde dem Keeper fristlos gekündigt.
Onyszko hatte in dem am selben Tag über sein Leben erschienenen Buch «Fucking Polak» geschrieben: «Ich hasse Schwule, das tue ich wirklich.» Er nannte Homosexuelle auch «zum Kotzen». Das sei mit den Grundwerten des Vereins unvereinbar, hieß es in der Mitteilung von Midtjylland.
Sehr schön, das nenne ich mal konsequent reagiert!
Als Muslim habe ich das Recht, nicht gegen Homosexuelle zu spielen…
In Frankreich sorgt die Weigerung eines muslimischen Amateurteams, gegen eine schwule Mannschaft zu spielen, für Aufregung.
Das hauptsächlich aus Einwanderern bestehende Team Créteil Bébel hat ein für letzten Sonntag angesetztes Spiel gegen Paris Foot Gay aus religiösen Gründen abgesagt: "Bitte entschuldigt, aber wegen eures Team-Namens können wir aufgrund der Prinzipien unserer Mannschaft, die aus gläubigen Muslimen besteht, nicht gegen euch spielen", teilte Créteil Bébel dem schwulen Team in einer eMail mit. "Unsere Überzeugungen sind uns wichtiger als ein simples Fußballspiel. Tut mir Leid, dass wir euch so spät darüber informiert haben." Das Spiel sollte im Rahmen eines Amateur-Turnieres stattfinden.
weiterlesen bei queer.de
TIMM. bei palisadesberlin

Ich sitze gerade im schönen Cafe Rix (die die Dreharbeiten sehr freundlich "genehmigt" haben) und werde für TIMM.-Today zum Thema schwule Blogs/Blogger interviewed.
Die TIMM's haben sich exemplarisch ondamaris.de und mein Blog ausgesucht - das eine hochspezialisiert, das meine deckt wohl den boulevardesken Part ab.
Hier die ersten Fotos:


Dieser Artikel ist während des Interviews gebloggt worden. Mehr dazu später...
Das 3. Reich und die Homoehe
Wenige Tage vor der Abstimmung über den Fortbestand der Homoehe in Kalifornien, drehen die Unterstützer von "Proposition 8" durch.
Auf den Treppenstufen des State Capitol in Sacramento verglich der Sprecher einer konservativen christlichen Vereinigung mit dem Namen "Pacific Justice Institute" die Befürworter der Homoehe mit den Rattenfängern Nazideutschlands.
So, wie Adolf Hitler für die Seele des Deutschen Volkes Sorge tragen wollte, so sollen angeblich Homosexuelle und deren Unterstützer versuchen, Kalifornien ins Verderben zu führen.
Der Vergleich traf selbst bei anderen Unterstützern von Propsition 8 auf schärfste Ablehnung und dürfte eher den Gegnern der Gesetzesinitiative einen Dienst erwiesen haben: Nach neuesten Umfragen lehnen inzwischen 49% der kalifornischen Wähler die Initiative ab, die in der kalifornischen Verfassung das Verbot der Homoehe ermöglichen würde.
Trio wegen absichtlicher HIV-Infizierung vor Gericht
Sie suchten sich ihre Opfer im Internet. Ganz gezielt haben drei Aids-Kranke mindestens zwölf Homosexuelle mit der tödlichen Krankheit angesteckt. Sie setzten sie unter Drogen, vergewaltigen sie und spritzten ihnen dann HIV-verseuchtes Blut. Jetzt steht das Trio aus den Niederlanden vor Gericht.
…Den Ermittlungen zufolge hatten sich die Angeklagten ihre Opfer auf Internet-Partnervermittlungsseiten gesucht. In ihren Wohnungen hätten sie die Opfer dann mit einer Kombination aus Ecstasy und der Droge GHB außer Gefecht gesetzt und missbraucht….
Der ganze Artikel bei WELT Online
Mit dem Slogan "wir bringen das Licht der Wahrheit in die Dunkelheit der Heuchelei" wirbt eine neue Internet-Seite für sich, die für Debatten in der amerikanischen Gesellschaft und in der schwulen Szene führen wird. Denn "
Am Montag stellte
Die im April verstorbene Schauspielerin Bea Arthur ("Golden Girls") hat einem Zentrum für junge homosexuelle Obdachlose in New York 300.000 Dollar (200.000 Euro) vererbt.























