Beiträge mit tag "Homophobie
It gets better? Is It Actually Getting Better? NO!
0Das It Gets Better Project ist eine Aktion, die von dem Kolumnisten Dan Savage ins Leben gerufen wurde, nachdem sich mehrere Jugendliche in den Vereinigten Staaten aufgrund ihrer Homosexualität oder einer ihnen bloß äußerlich zugeschriebenen sexuellen Orientierung das Leben genommen hatten.
Die Kampagne wird von einigen Prominenten sowie von hunderten von Personen unterschiedlicher sexueller Orientierungen unterstützt. In kurzen Videos erzählen die Leute ihre Geschichte. Jeffree Star hat sogar einen Song für das Projekt aufgenommen: “Kiss It Better” und bietet diesen als kostenlosen Download an. Ein weiterer Song mit dem Titel “It gets better” wurde von einem Ensemble verschiedener Broadway-Stars aufgezeichnet.
Welch eine unglaubliche Persönlichkeit muss man gehabt haben, wenn man bereits mit 14 Jahren so sehr für seine Rechte kämpft und anderen Mut machen will. Tragisch wie es ausgegangen ist. – R.I.P. Jamey Rodemeyer.
Hier der Videobericht bei abc zu Seinem Selbstmord
Danke an Marcel für die Information
Eine kleine Polemik: Der Papst spricht im Bundestag, na und?
0Der Papst soll im Bundestag sprechen. Und was macht der den Lesben- und Schwulenverband? Holt die ganz große Keule raus:
“Der Bundestag macht damit einen Kniefall vor einem Religionsführer, der keinen Zweifel daran lässt, dass er wesentliche Grundlagen unserer Verfassungsordnung wie Gleichberechtigung und Diskriminierungsverbot ablehnt.”
Damit würde im deutschen Parlament eine “Bühne für Homophobie” geboten sagte LSVD-Sprecher Manfred Bruns.
Sorry, geht’s auch eine Nummer kleiner? Als erstes ist es ein Staatsbesuch eines Staatsoberhauptes. Zwar könnte man Vatikanstadt durchaus als operettenhaft (die haben da alle so schöne Kostüme!) beschreiben, seis drum. Zufälligerweise ist er auch noch Oberhaupt einer Religionsgemeinschaft, wie z.B auch die gute Lisbeth bei den Anglikanern in England, ist also auch nichts besonderes. Ab und zu sprechen solche Menschen vor dem Bundestag – soweit die Fakten.
Das der Vatikan, nicht die kath. Kirche (das sind zwei Paar Schuhe) seit Menschengedenken fehlbar ist – hinlänglich bekannt. Vielen der Nachfolger Petri sind die Schuhe in die sie schlüpfen einfach viel zu groß.
Das durch die Lehren der kath. Kirche Menschenleben gefährdet werden, ich meine damit u.a.. den AIDS-Wahnsinn in den Afrikanischen Staaten – weltfremd und realitätsverachtend!
Das erst letzten Monat ein Buch veröffentlicht wurde, in dem der Papst erklärte, dass der christliche Gott Homosexualität ablehne (Na er muss es ja wissen, als sein Stellvertreter. Übrigens etliche kath. Priester lehnen die Homosexualität aber sowas von nicht ab) oder das Benedikt XVI. die Einführung von eingetragenen Lebenspartnerschaften als “Legalisierung des Bösen” verschmäht. Nicht hinnehmbar!
Die Realitäten sehen anders aus. Das aus den Ministrantenwitzen in solch katastrophalen Umfang brutale, bittere Realität für die Opfer wurde UND WIRD habe nicht einmal ich vermutet. Fast genauso widerwärtig ist die Vertuschung der Taten und der momentane Umgang mit den Opfern die den Mut hatten sich zu offenbaren.
Es gibt eine ganz einfache Lösung:
Mann (Sorry liebe Lesben ich schreibe hier als Mann) muss sein Leben leben, jeden Tag im Alltag gegen Diskriminierung, Verachtung und Gewalt gerade stehen. Für seine Rechte kämpfen (politisch oder ganz im kleinen) oder sie genießen. Schwul zu sein bedeutet eben NICHT einmal im Jahr auf möglichst viele CSD’s zu gehen. Gesellschaftliche Veränderungen finden statt, wenn möglichst viele Menschen (fast hätte ich Betroffene geschrieben) kontinuierlich, gerade Ihren Weg gehen und sich nicht wegducken.
Es steht jedem frei an den Tagen des Besuchs, auch vor der Rede im Bundestag, gegen den Papst und alles was er verkörpert zu protestieren bzw. demonstrieren. Das hat selbst in Köln beim letzten Papstbesuch recht gut funktioniert (wobei ich glaube er dachte die Regenbogenflaggen seien PACE-Fahnen)
So, die Tagesschau heute schon mal um 19:30
2Die unsägliche Eva Herman zitiert queer.de mit dem Bericht über die BIG-Partei (bei uns “Liebe BIG Partei in Berlin, Polemik kann ich auch…“) in den KOPP Nachrichten (wir haben darüber berichtet) und die ebenso unsägliche Partei “Die Freiheit” verbreitet das. Leider kann die Dame “queer” nicht einmal aussprechen.
Liebe BIG Partei in Berlin, Polemik kann ich auch…
6In unserem Spezial – Der Wahlk(r)ampf Berlin heute:
Die neu gegründete Partei BIG (Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit) erliegt der Verführung des billigen Populismus und setzt auf Homophobie als Zugpferd im Kampf um Wählerstimmen und verteilt im Berliner Wahlkampf homophobe Flugblätter.
Finde die Fehler auf dem Bild!
Das mit der Integration üben wir dann im nächsten Grundkurs “Deutsch” noch mal, gell! Setzen 6!
Offener-Grünen-Brief an Oliver Bierhoff
0Irritiert über die Aussagen des Managers der Deutschen Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff, im Nachklapp der Ausstrahlung des ARD-Tatorts “Mord in der ersten Liga”, der Homosexualität im Profifußball zum Thema gemacht hat.
Bierhoff drückte in der BILD seine Verärgerung aus und verwehrte sich dagegen, dass die Prominenz der Nationalelf “missbraucht wird, um ein Thema zu entwickeln.” Zudem kündigte er “Grundsätzliches” an, um die Nationalmannschaft zukünftig vor derartigen Gerüchten zu schützen.
In einem Offenen Brief an Oliver Bierhoff hat Katja Dörner gemeinsam mit sieben weiteren grünen Bundestags- und Landtagsabgeordneten sowie dem Landesvorsitzenden der Grünen NRW darauf hingewiesen, dass ein offener Umgang mit Homosexualität im Fußball auf allen Ebenen überfällig ist und der DFB gefragt ist, seinen Beitrag hierzu zu leisten. [Quelle: Homepage von Katja Dörner]
Da der Brief auf der Homepage von Katja Dörner nur als PDF zu haben ist hier also die Textversion. Das Original PDF gibt es hier
Homosexualität im Profifußball und in der Nationalmannschaft – (K)ein Problem?
Offener Brief an Oliver Bierhoff
Sehr geehrter Herr Bierhoff,
am 20. März 2011 wurde der Tatort „Mord in der ersten Liga“ in der ARD ausgestrahlt. Diese Tatortfolge behandelte unter anderem das Thema „Homosexualität im Profifußball“. Auch das deutsche Nationalteam wurde in diesem Zusammenhang erwähnt. Nun werden Sie als Manager der deutschen Nationalmannschaft in den Medien zurzeit mit folgender Aussage zitiert:
Kevin Aviance – Join In The Chant
0Das ein schwuler Protestsong nicht klingen muss als sei er im Reichsbetroffenheitsministerium komponiert worden kann mann hier bei Kevin Aviance – Join In The Chant bewundern:
Warum Heterosexualität einfach besser ist
2Folgenden interessante Blogeintrag habe ich eben bei GayWest gefunden:
Okay, ich hab mich breitschlagen lassen. Die Ex-Gay-Bewegung hat doch recht. Der schwule Lebensstil ist nichts, was den Menschen glücklich machen kann. Gott will nicht, dass wir schwul leben. Jeder “Schwule” und jede “Lesbe” kann ein glückliches, erfülltes heterosexuelles Leben führen. Jeder.
Derrick und Jenny, beides ehemalige “Homosexuelle”, beweisen es:
Vater schnitt Freund der Tochter…
0- … die Hoden ab
- Er schaute zu, als sein Sohn (12) gequält wurde
- Vater soll Tochter vergewaltigt haben
- Dreijähriges Mädchen nach Misshandlung gestorben
- Tochter jahrelang missbraucht?
- Wenn Vater die Mutter schlägt
- Tödliche Schläge gegen ein Baby
- Familiendrama von Himmelstadt: 39-Jähriger erschoss Frau, beide Kinder und sich selbst
- Geldstrafe für betrunkenen Pöbler
- Die Kehle durchschnitten
- Tochter 160 Mal missbraucht: Neun Jahre Gefängnis
- Vater fiel über 13-jährige Tochter her / Dreieinhalb Jahre Gefängnis
das müssen sie sein, die stramm-heterosexuellen Partnerschaften, in denen jedes Kind aufzuwachsen wünscht, nicht wahr, Herr Kauder?
via [Steven Milverton]
Tschechien misst Erektion schwuler Asylwerber
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Harte Kritik gibt es an der tschechischen Regierung: Sie wendet bei Asylwerbern, die wegen ihrer Homosexualität verfolgt werden, einen “phallometrischen Test” an, um ihre sexuelle Orientierung zu testen. Das geht aus dem aktuellen Bericht der Europäischen Grundrechtsagentur (FRA) in Wien hervor.
Dabei wird die Schwellung des Penis bei verschiedenen sexuellen Reizen gemessen – in diesem Fall beim Betrachten heterosexueller Pornos. Reagiert der Asylwerber auf diese Reize, gilt er als hetero. Dass der Test zum Beispiel bei bisexuellen Asylwerbern ein falsches Ergebnis liefert, nimmt die Regierung offenbar in Kauf. Nach Angaben von Innenminister Radek John wird dieser Test nur verwendet, “wenn es bei der Befragung Unsicherheiten gegeben hat”.
Dieser Test verletzt die Menschenrechte, so die FRA, die diese auch inhumane oder entwürdigende Behandlungen verbiete. Außerdem könnte der Test auch das Recht auf Privatsphäre verletzen. (weiterlesen …)



