Sizzla: Bleib zuhause, kiff dir einen…
Menschenrechte gehen vor Kommerz
Das Berliner Kesselhaus in der Kulturbrauerei geht in seiner heutigen Erklärung zum geplanten Auftritt des jamaikanischen Interpreten Sizzla am 26.11.2009 nicht auf die wahren Zustände für Lesben und Schwule auf Jamaika ein.
Mit keinem Wort wird erwähnt, dass Sizzla mit Songtexten und Auftritten immer wieder für eine regelrechte Schwulenhatz auf der Karibikinsel sorgt und für die Pogromstimmung mit verantwortlich ist. Offensichtlich schert sich das Kesselhaus nicht darum, sondern bietet dem Interpreten eine Bühne. Hauptsache die Kasse stimmt!
Das Kesselhaus will offensichtlich Zeit gewinnen und hält mit aller Gewalt am Sizzla-Auftritt fest. Zwar ist vom "Strafgesetz gegen Homosexualität in Jamaika" die Rede und dass "die europäische Wertegemeinschaft auf politischem Wege dafür sorgen" müsse, dass dieses "endgültig abgeschafft wird". Man selbst habe vorgesorgt, dass es im Kesselhaus "zu keiner strafrechtlich relevanten Handlung kommt".
Wir meinen, Menschenrechte gehen vor Kommerz. Das Kesselhaus wäre gut beraten, das Konzert abzusagen und sich künftig gar nicht erst auf Hassinterpreten einzulassen. Es kann nicht angehen, dass ein mit Mitteln des Berliner Senats unterstützter Verantalter die "homophobe Haltung des Künstlers" lapidar mit "gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhängen" erklärt und relativiert. Die Erklärung des Kesselhaus ist ein staatsbürgerliches Armutszeugnis: Man selbst habe seine Hausaufgaben gemacht, jetzt seien andere gefragt. Und dazu bemüht man eine nebulöse "europäische Wertegemeinschaft".
Ein wichtiges Signal für den Menschenrechtsschutz auf Jamaika und für die Unteilbarkeit und Universalität der Menschenrechte wäre es, solchen Interpreten kein Forum zu bieten. Auch öffentlich geförderte Konzertveranstalter stehen in der Pflicht: Solange Hassinterpreten Mord und Totschlag nicht wirklich abschwören, sollten sie auf deren Auftritte verzichten. Das ist die Sprache, die sie verstehen.
Pressemitteilung des LSVD
Auch schön zu wissen das die Kulturbrauerei üppig Geld vom Senat Berlin erhält! Einfach mal in diesem PDF mit der Suchfunktion nach "Kulturbrauerei" (deren Teil das "Kesselhaus" ist) fahnden: Haushaltsplan von Berlin - Band 3 - Einzelplan 03
Man stelle sich vor, ein Konzerthausbetreiber aus dem Osten würde mit einer solchen Begründung einer rechtsradikalen Band Einlass gewähren. Lichterketten von hier bis Stralsund. Schweigemärsche rund um die Lausitz. Hungerstreiks in der Gegend um Dresden. Das wäre die Folge. Aber so ein armer Jamaikaner. Der weiß es nicht besser. Also soll er doch singen was er will. Solange ers dort unten tut. Wir wollen unsere flotten Hintern ungestört wackeln lassen. Da würde Moral doch nur stören.
Mein Vorschlag an Sizzla: Bleib zuhause, kiff dir einen (oder hundert so wie Du aussiehst), und vögle die unterbeschlafenen Mittvierzigerinnen die dort Urlaub machen...Vorurteil kann ich auch!
Okay, wie krank ist das bitte ? Gayromeo for Dummies
Und nochmal, weil's so schön war...
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So lautet das Willkommen auf einem Blog das sich ausschließlich mit der optimalen Präsentation auf GayRomeo beschäftigt.

Anleitungen zum perfekten Foto: "Von zu "schrägen" Aufnahmen ist abzuraten (das heißt, wenn das Motiv zu schief abgebildet wird). Dreh Fotos somit nicht um 45° oder ähnliches. Das wirkt stark irritierend.
Ferner gilt dies auch für Schrift im Bild. Ich unterhielt mich vor ein paar Monaten mit einem Grafikdesigner, der mir erzählte, dass er für seine Plakate die Schrift maximal um einen Winkel von 5° dreht." (ich dreh mir auch gleich was um 5°)
"Der Mensch ist das einzige Lebewesen auf der Erde, das die Zähne bei Freude zeigt. Ohne das näher zu bedenken, möchte ich erwähnen, dass man nicht immer die Zähne zeigen sollte auf Fotos.
Dem ist so, wenn Du starker Raucher bist."
Und:
"GayRomeo kenne ich seit ca. zweieinhalb Jahren. In dieser Zeit habe ich für mich Strategien entwickelt, um dieses Medium effizient zu nutzen. Autodidaktisch las ich ziemlich alle Ratgeber hier im Netz (wärste mal besser vor die Tür gegangen), die man finden konnte und studierte erfolgreiche Profile und ausgefallene Chat-"Techniken" (besser wäre es gewesen, Du hättest andere ausgefallene Techniken studiert, dann würdest Dich nicht so einen Stuss schreiben)anderer."
Ultimativer Tip meinerseits: sei nicht effizient, studier nicht die Chat-Techniken anderer, sondern sei Du selbst!
"Da ich mich nun von GayRomeo zurückgezogen habe, kam es mir so vor, als wenn dieses Wissen (wird häufig unscharf als wahre, gerechtfertigte Meinung bestimmt) brach liegt. Und da mir Ideen keine Ruhe lassen, wenn ich sie nicht festhalte, habe ich das Wissen stichpunktartig notiert." (Dazu erspare ich mir jetzt jeglichen Kommentar!)
Dieses und noch viel mehr unsagbare Weisheiten (z.B. das einer der Gründer von GayRomeo Skinhead ist, HUCH! - GayRomeo mit den Escort Seiten Geld verdient, SOWAS! und das Cam-Wix-Portal X-Visit unterhält, PFUI!) hier:
Fossil Norbert Geis lästert bei Maischberger
Dennis Klein schreibt bei queer.de
Der CSU-Politiker Norbert Geis wollte in der ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger" den Vormarsch von Homo-Rechten stoppen – dabei wirkte er wie Kapitän Ahab auf der Jagd nach Moby Dick.

- Norbert Geis
Der Aschaffenburger Politiker Norbert Geis ist in Deutschland der lautstärkste Bundestagsabgeordnete im Kampf gegen Homo-Rechte. Homosexualität bezeichnet er als "Fehlentwicklung", die nicht staatlicherseits sanktioniert werden darf. So war er lautstärkster Gegner des Lebenspartnerschaftsgesetzes. Volker Beck warf Geis sogar "totalitäre Anwandlungen" vor, weil der grüne Fraktionsgeschäftsführer einen Kongress in Marburg kritisiert hatte, der die "Heilung" von Schwulen propagiert (queer.de berichtete). Dieser Mann war nun am Dienstagabend zu Gast in Sandra Maischbergers Talkshow, die unter dem Titel stand: "Schwule und Lesben an die Macht".
Geis hatte hier die Rolle des kränkelnden Mahners, der die anderen Teilnehmer von seinem Lebensmodell – es lautet: Heirate eine Frau und kriege Kinder – überzeugen wollte. Dass er damit bei Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit und der Kabarettistin Maren Kroymann auf taube Ohren stößt, stört ihn nicht. Auch die Erfahrungen von zwei Homo-Paaren, die ebenfalls in der Sendung zu Gast waren, weist er zurück – und spricht den Gästen sogar das Recht ab, eine Familie zu sein...weiterlesen bei queer.de
«Ich hasse Schwule, das tue ich wirklich»
die netzzeitung schreibt:
Fußball-Torwart wegen Schwulenhetze entlassen:
Am Montag stellte Arkadiusz Onyszko seine Biografie «Fucking Polak» vor. Wenige Stunden später setzte ihn ein dänische Erstligist vor die Tür. Die letzten Schlagzeilen machte der polnische Torwart, nachdem er seine Frau schwer misshandelt ahtte.
Schwulenfeindliche Sprüche in einem Buch haben den polnischen Profi-Torhüter Arkadiusz Onyszko (35) seinen Job in Dänemark gekostet. Wie der Erstliga-Klub FC Midtjylland am Montag in Herning mitteilte, wurde dem Keeper fristlos gekündigt.
Onyszko hatte in dem am selben Tag über sein Leben erschienenen Buch «Fucking Polak» geschrieben: «Ich hasse Schwule, das tue ich wirklich.» Er nannte Homosexuelle auch «zum Kotzen». Das sei mit den Grundwerten des Vereins unvereinbar, hieß es in der Mitteilung von Midtjylland.
Sehr schön, das nenne ich mal konsequent reagiert!
Die Katalogfrau jetzt auch als Mann!
Das nenne ich doch mal ausgleichende Gerechtigkeit…Wenn Frau nach einem Ehemann oder zwei sucht, MailOrderHusbands.net hat eine ganze Auswahl von echten "Bringern"…


via Trend Hunter
Provokation reloaded
Folgenden lesenswerten Artikel zur Diskussion um Thilo Sarrazin habe ich bei spiegelfechter gefunden:
Ein exponierter Vertreter des Großbürgertums pöbelt gegen die Unterschicht und die Mehrheit des Volkes – darunter sicher auch viele Angehörige der angesprochenen Unterschicht – gibt ihm recht. Die öffentliche Diskussion um die neuesten polemischen Spitzen des Bundesbankers, SPD-Politikers und ehemaligen Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin nimmt von Tag zu Tag abstrusere Formen an. Hatte Sarrazin früher mit Vorliebe gegen die gesamte Berliner Unterschicht gepöbelt, zerrte er in seiner neuesten Philippika türkische und arabische Migranten in den Mittelpunkt seiner Angriffe – und siehe da, das Volk ist endlich auf einer Linie mit Pöbel-Thilo. Das alte Herrschaftsprinzip „divide et impera“ (teile und herrsche) hat anscheinend bis heute nichts von seiner Wirkmächtigkeit verloren.
weiterlesen bei spiegelfechter.de
Rammstein – German Pussy [UPDATE]
Was für ein Skandal! Oder wie gutes Marketing aussieht!
Rammsrein Rammstein haben die Premiere ihres Musikvideos zu der Neuen Single “German Pussy” auf einer einschlägig bekannte Porno-Website laufen lassen.
SKANADAL! Nein weit gefehlt. Natürlich ist das was man da gegen Ende des Videos zu sehen bekommt Hardcore-Porno, so geschickt und schnell geschnitten das es wirklich so aussieht als wären das die Schwänze der Musiker.
Das ganze dient wohl eher dazu den mittelmäßigen Song („Blitzkrieg mit dem Fleischgewehr steck Bratwurst in dein Sauerkraut“) entsprechend in den Charts zu platzieren…gelungenes Marketing auf Stammhirn-Niveau.
UPDATE 07.11.09 via der Freitag:
Gestern wurde bekannt, dass unter der Federführung unserer Familienministerin die aktuell meistverkaufte CD in Deutschland indiziert wurde.
Mit Begründungen, die man sich auf der Zunge zergehen lassen sollte. Das kommt dabei heraus, wenn man religiöse Fundamentalisten in Ministerien lässt.
Am Artwork der CD wurde bemängelt, dass der Gittarist Richard Kruspe auf einem Foto ein Frau über den Knien liegen hätte. Das würde im Zusammenhang mit dem Text des Titels "Ich tu Dir weh" eine jugendgefährdende Darstellung sadomasochistischer Sexualpraktiken darstellen.
Desweiteren wurde bemängelt, dass das Lied Pussy (das mit dem Pornovideo) zu ungeschütztem Sexualverkehr auffordern würde. Was in Zeiten von AIDS ja wohl ein Unding ist. Dass unser Kuttenträger aus Rom, aber seit 2000 Jahren in wechselnder Besetzung das gleiche predigt, spielt hierbei keine Rolle...weiterlesen bei der Freitag
UPDATE 09.11.09:
In der Bild am Sonntag griff Flake, der Keyborder von Rammstein die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien und das Familienministerium von Ursula von Leyen scharf an:
"Mit der Kunstfreiheit sei es nicht viel besser bestellt als in der DDR, erklärte der Musiker sinngemäß. Wenn Nazis unbehelligt 'Ausländer raus' brüllen dürfen, aber unsere Platte hingegen aus dem Verkehr gezogen wird, dann sind wir nicht viel weitergekommen", sagte Flake.

Hier die unzensierte Version von German Pussy bei x-visit
Folsom 2009
Folgenden Artikel habe ich bei Der Stich des Skorpion gefunden:
Auch in diesem Jahr geht die lächerliche Hetze gegen die schwule Fetisch-Szene weiter.
Dr. Peter Kratz, Leiter und wahrscheinlich einziges Mitglied des sogenannten „Berliner Instituts für Faschismus-Forschung“, kämpft weiter seinen einsamen Kampf gegen seine Lieblingshassfigur Klaus Wowereit und jeden, der mit ihm mal gesprochen hat.
Sein Hass entlädt sich wieder einmal auf das immer beliebter werdende Straßenfest des Folsom Europe e.V., welches durch das hohe Spendenaufkommen ein wichtiger sozialer Faktor für die schwule Community geworden ist und nebenbei als Touristenmagnet ein wirtschaftlicher Faktor für Berlin wurde.
Der Grund: Klaus Wowereit schreibt in jedem Jahr ein Grußwort an die Gäste des Straßenfestes. Ein Affront für Kratz, denn er sieht hinter jedem Fetischschwulen einen Nazi und über einen Rattenschwanz von mehr oder weniger wichtigen oder richtigen Annahmen konstruiert er eine abenteuerliche Beweisführung, mit der er so ziemlich alles beweisen kann, was er will.
Am Ende kommt oft raus: Wowereit = Terrorist und alle Freunde Wowereits sind Nazis.
SCHWUL SPIELEN? KEIN PROBLEM!
Nachdem in den RTL-Soaps anscheinend “die schwule Zielgruppe” entdeckt wurde, lavieren sich die Protagonisten bei GZSZ derzeit (zumindest optisch) durch einen feuchten Pupertätstraum in der Bildsprache von Cadinot
Inhaltlich “spielt” es am Rande des erträglichen! Die Lösung für homosexuelle Avancen werden am besten durch Gewalt gelöst.
Die “Message” bewegt sich am Rande eines Niveaus im Sinne der 50ger Jahre.
Meine Güte…es kotzt mich an das im Jahr 2009 so ein Bild transportiert wird!
Ich möchte kotzen!!!

Markus Danuser
Bitte lest doch erst mal den wunderschönen Artikel von Steven Milverton zur “CSD-Charta” in Köln…und dann überlegt mal…Was das, hoffentlich, für einen CSD in Köln geben wird.
So was nennt man, glaube ich, direkt ins Knie geschossen…

Ich weiß nicht mit welcher Geschichte Herr Danuser aufgewachsen ist, für mich ist Toleranz (ich empfehle jedem die "wörtliche" Bedeutung nachzulesen) unabdingbar mit dem CSD verbunden. Auch wenn das die kleingeistige Blockwart-Mentalität der KLuST-Vostände übersteigt. Viel Spaß in Köln!!!
Der Hitlerjunge hat gesprochen – Papst: Schwule vernichten Gottes Werk
Papst Benedikt XVI hat die Ausbreitung von Homosexualität mit der Abholzung des Regenwaldes verglichen. Um der Homo-Gefahr entgegenzutreten, sei eine "Ökologie des Menschen" erforderlich.
"Die Kirche soll die Menschen auch vor der Selbstzerstörung schützen", erklärte der gebürtige Bayer bei seinem traditionellen Jahresrückblick am Montag. ufügen
Der 81-Jährige sagte nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters, dass es daher genau so wichtig sei, die Menschheit vor homo- und transsexuellen Verhalten zu schützen wie den Regenwald vor der Vernichtung zu bewahren. "Die Regenwälder haben ein Recht auf unseren Schutz. Aber der Mensch als Kreatur hat nicht weniger verdient."
Demnach bedrohe Homosexualität die Menschheit ebenso wie die Abholzung. Jedes Verhalten, das über die traditionelle heterosexuelle Beziehung hinausginge, "vernichtet Gottes Werk", so der Papst. [weiter bei Queer.de]
Die Antwort von Theologin Uta Ranke-Heinemann, die weltweit als erste Frau eine Professur für katholische Theologie erhielt, ließ nicht lange auf sich warten:
"Die Papstdrohbotschaft zu Weihnachten gegen die Homosexuellen darf nicht unwidersprochen bleiben. Die Geschichte der Homosexuellen im Christentum ist eine zu bittere Geschichte. Das Christentum hat, sobald es zur Macht kam, versucht, die Homosexuellen auszurotten.
Ein Gesetz des christlichen römischen Kaisers Theodosius 390 bestimmte, dass alle Homosexuellen verbrannt werden sollten. Dies Gesetz führte sofort zu dem größten Massaker der Antike: dem Blutbad von Thessalonike im Jahr 390. Der Militärchef Butherich war ermordet worden, als er einen berühmten Wagenlenker, der ein Verhältnis mit seinem Mundschenk hatte, verhaftete. Daraufhin ließ der christliche Kaiser Theodosius 7000 Männer, Frauen, Kinder unter einem Vorwand in den Zirkus locken und dort abschlachten.
Eineinhalb Jahrtausende haben die Christen auf päpstlichen Befehl die Homosexuellen verbrannt. Und im Neuen Weltkatechismus von 1992, Nr. 2357 lehrt uns der Papst, es sei besser, die eigenen Töchter zur Vergewaltigung preiszugeben als homosexuelle Akte zuzulassen. Er "stützt" sich dabei auf die Geschichte 1. Mose 19, 1-29, wo Lot, der Neffe Abrahams, zu den Homosexuellen, die sein Haus belagern, sagt: "Seht, ich habe zwei Töchter, die noch nichts vom Manne wissen, die will ich euch herausgeben: macht mit ihnen, was euch gefällt. Nur diesen Männern (Lots Gästen) tut nichts."
Die Mädchen waren zwölf bis 13 Jahre alt. Es wäre besser, der Papst würde sich bei allen Zwölf- bis 13-jährigen Mädchen entschuldigen, statt seine Drohungen gegen die Homosexuellen auch zu Weihnachten noch zu verkünden."
Mit keinem Wort wird erwähnt, dass Sizzla mit Songtexten und Auftritten immer wieder für eine regelrechte Schwulenhatz auf der Karibikinsel sorgt und für die Pogromstimmung mit verantwortlich ist. Offensichtlich schert sich das Kesselhaus nicht darum, sondern bietet dem Interpreten eine Bühne. Hauptsache die Kasse stimmt!
Am Montag stellte
Ein exponierter Vertreter des Großbürgertums pöbelt gegen die Unterschicht und die Mehrheit des Volkes – darunter sicher auch viele Angehörige der angesprochenen Unterschicht – gibt ihm recht. Die öffentliche Diskussion um die neuesten polemischen Spitzen des Bundesbankers, SPD-Politikers und ehemaligen Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin nimmt von Tag zu Tag abstrusere Formen an. Hatte Sarrazin früher mit Vorliebe gegen die gesamte Berliner Unterschicht gepöbelt, zerrte er in seiner neuesten Philippika türkische und arabische Migranten in den Mittelpunkt seiner Angriffe – und siehe da, das Volk ist endlich auf einer Linie mit Pöbel-Thilo. Das alte Herrschaftsprinzip „divide et impera“ (teile und herrsche) hat anscheinend bis heute nichts von seiner Wirkmächtigkeit verloren.
























