Guido Westerwelle, Bundesminister des Auswärtigen
Steven Milverton schreibt in seinem Blog TheGayDissenter:
Man muss Guido Westerwelle nicht mögen, man muss die FDP nicht mögen. Die FDP ist in meinen Augen nach wie vor eine opportunistische Umfallerpartei, in der sich Straftäter wie Graf Lamsdorff und Möllemann nur allzu wohl fühl(t)en. Die Flick-Affäre ist viel zu schnell in Vergessenheit geraten. Dass die FDP neuerdings auf schwulenfreundlich macht, ändert nichts daran, dass sie mit Thomas Dehler einen der größten Schwulenhasser der Nachkriegszeit, dessen bürokratischer Schwulenverfolgungsperfektionismus dem der Nazis nicht nachstand und der sogar eine Verschärfung der Antischwulengesetze aus der Nazi-Zeit betrieb, in ihren Mitgliederlisten verzeichnet hatte und ihm als Bundesminster der Justiz die Möglichkeit bot, unzählige schwule Männer vor Gericht und ins Gefängnis zu bringen.
Guido Westerwelle ist nicht nur nicht ‘mein Typ’, ich mag sein hysterisch-schrilles Lautes nicht, ich teile auch seine politischen Ansichten zu einem erheblichen Teil nicht. Ob er ein guter Außenminister sein wird, weiß ich nicht. Ein Blick in die Liste der bisherigen Minister des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland zeigt allerdings, dass er sich schon mächtig anstrengen muss, um es schlechter zu machen als Steinmeier, Kinkel, Adenauer oder Fischer.
Es gibt aber auch einen anderen Gesichtspunkt, der bei aller Vorschusskritik nicht unbedacht bleiben sollte:
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