AIDS Prophlaxe auf Afrikanisch: Rote Beete, Knoblauch, Duschen WHO USA Star Nation Mensch Leben Klaus Wowereit HIV Gewalt Gesundheit Frau Der Rest der Welt Berlin Arbeit Aids

Südafrika droht in vielerlei Hinsicht der unmittelbar bevorstehende Kollaps. Dabei sind Kriminalität, Korruption und die rassistische Quotenregelung Affirmative Action keineswegs die einzigen Gründe für den Zusammenbruch.

Mittlerweile erweist sich Aids als gewaltige Bedrohung für das gesamte südafrikanische Gesundheits-, Sozial- und Wirtschaftssystem. Vor allem der dilettantische Umgang mit der Seuche läßt Böses erahnen.

Das südliche Afrika wird stärker als jede andere Region der Erde von HIV und Aids heimgesucht. Den jüngsten Angaben von UNAIDS zufolge – das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit Millionenbeträgen unterstützte »Gemeinsame Programm der Vereinten Nationen zur Reduzierung von HIV/AIDS« -, leben zwei Drittel aller mit dem Aids-Virus infizierten Menschen in den Ländern südlich der Sahara.

Die Infektionsraten sind dort im Vergleich zu anderen Gebieten auf der Erde seit Jahrzehnten überdurchschnittlich hoch. Frauen sind auf dem ganzen afrikanischen Kontinent überproportional stark von der Seuche betroffen. In Afrika sind nach jüngsten Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über 26 Millionen Menschen HIV infiziert – und jedes Jahr wächst die Zahl der Infizierten um weitere zwei Millionen. Andere Quellen gehen von deutlich höheren Zahlen aus.[weiterlesen bei Dr. Klaus Nordbuch]