General Günter Kießling ist tot
Günter Kießling ist im Alter von 83 Jahren gestorben – der Ex-General war vor 25 Jahren Opfer einer homophoben Kampagne.
Wie der Deutschlandfunk berichtet, starb Kießling am Freitagmorgen in seinem Heimatort Rendsburg (Schleswig-Holstein).
Der Vier-Sterne-General wurde 1983 vom damaligen Verteidigungsminister Manfred Wörner gefeuert, weil er nach Erkenntnissen des Militärischen Abschirmdienstes schwul gewesen sein soll.
Der MAD wollte erfahren haben, dass ein "Günter von der Bundeswehr" im Kölner Schwulenetablissement "Tom-Tom" verkehrt habe – was in der gerade ins Amt gekommenen Kohl-Regierung als Sicherheitsrisiko eingestuft wurde. Kießling war ohnehin verdächtig, da er nicht verheiratet war…weiter bei [queer.de]
- FAZ: Günter Kießling gestorben

