“Die Erhöhung von Hartz IV war ein Anschub für die Tabak- und Spirituosenindustrie.”

Erschießen wir die "lahmen Gäule”? Tabak Presse Philipp Mißfelder Partei Neukölln Nachrichten Hartz IV CDU Berlin Zu diesem geistlosen “Ausfall” des Philipp Mißfelder, CDU-Präsidiumsmitglied und Chef der Jungen Union (JU), kam es während eines Frühschoppens (er sollte mal nachlesen wie der Brauch des Frühschoppens entstanden ist. Da gingen die Männer aus der kath. Messe, um sich einen zu kippen, weil sie keine Lust auf die gehaltene Predigt hatten! Um dann bei der, ach so wichtigen Kommunion, wieder besoffen, anwesend zu sein) im westfälischen Haltern, Hotel Himmelmann.

Mißfelder bestätigte inzwischen den Bericht der “Ruhr Nachrichten” – und relativierte seine umstrittenen Äußerungen. “Es geht nicht um eine Herabsetzung von Hartz-IV-Empfängern, die häufig unverschuldet in ihre Lebenssituation geraten sind”, sagte er. Ihm gehe es darum, “dass das Geld bei den Kindern ankommt. Und da habe ich große Zweifel, ob die Unterstützung zielgenau ist”.

Ja, genau, die Kinder. Netter Versuch!

Die Hartz-IV-Äußerung ist bereits Mißfelders zweiter verbaler Fehlgriff. Im Sommer 2003 hatte er kritisiert, dass 85-Jährige noch neue Hüftgelenke auf Kosten der Solidargemeinschaft bekommen. Er wollte damit darauf hinweisen, dass die junge Generation die demografischen Lasten zu tragen hat. Wenige Tage später entschuldigte er sich: “Es tut mir leid, dass ich Gefühle verletzt habe.”

Was ist die Alternative? Erschießen wir die “lahmen Gäule”? Hat er den Begriff “Solidargemeinschaft” verstanden?
Kennt er den “Generationenvertrag”?

Ich kann Herrn Mißfelder gerne hier in Neukölln die Rentner zeigen die neben den Pfandautomaten in den Mülltonnen nach Leergut wühlen um die 25 Cent dafür zu ergattern.

Wieso diese Partei noch das “C” in ihrem Namen führt wird mir immer unerklärlicher.

Willkommen im “Christlichen”-Stammtisch-Wahljahr 2009…

Quelle: www.spiegel.de