Die Rekonstruktion der letzten Stunden des Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider sorgt für Ungereimtheiten. So wollen ihn Augenzeugen in einer Klagenfurter Schwulenbar gesehen haben, was deren Besitzer aber dementiert.

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Danach soll er mit Stefan Petzner (der Haider seinen “Lebensmenschen“, was immer das ausdrücken soll, nennt) in den Veldener Klub “Le Cabaret” gefahren sein, um bei der Präsentation eines neuen Society-Magazins mitzufeiern. Zu hören ist, dass er die Party zwischen 22.45 und 23 Uhr verließ und zurück nach Klagenfurt fuhr. Dort verliert sich für einige Zeit seine Spur.

Haider tauchte um etwa 0.15 Uhr wieder auf.

Gerüchte um Szene-Lokal

Die Gerüchteküche will wissen, dass es sich beim genannten Lokal um den „Stadtkrämer“ handelt, er soll dem “Stadtkrämer”, wo er dem Vernehmen nach öfters verkehrte, bis 0.45 Uhr einen Besuch abgestattet haben.

Hans-Peter Gasser, Betreiber des “Stadtkrämers” und des “Bem Vindo” sagt: “Ja, Haider war bei unserer Eröffnung. Laut meinen Kellnern hat er aber nichts bestellt und höchstens ein Mineralwasser getrunken.” Von einem späteren Besuch des “Stadtkrämers” will Gasser aber nichts wissen: “Ich kann auch nicht bestätigen, dass er öfter bei uns zu Gast war.”

Andererseits hat die Staatsanwaltschaft Klagenfurt die Mail eines Unbekannten erhalten, der berichtet, dem Landeshauptmann nach Mitternacht in einem Innenstadtlokal begegnet zu sein. Angesichts des Alkoholisierungsgrades habe er ihm angeboten, ihn nach Hause zu bringen. Doch als der Hilfsbereite mit seinem Wagen zum Lokal zurückkam, war Haider schon abgefahren.

Leitender Staatsanwalt Gottfried Kranz sagt: “Ich dementiere die Alkoholisierung nicht, Folgen hat das allerdings keine: Denn der schuldtragende Lenker ist tot.” Dem Leichnam Haiders wurde aber auch Urin abgenommen – um einen Drogentest durchzuführen

Welche Ergebnisse gab es da? Kranz: “Alle anderen chemischen Untersuchungen waren negativ. Nur Alkohol wurde gefunden.”

Die Frage, wo Haider in so kurzer Zeit so viel Alkohol zu sich genommen hat, dass die Gerichtsmedizin in seinem Blut einen Anteil von 1,8 Promille festgestellt hat, bleibt also offen.

Zumindest dürften damit aber die hirnrissigen Attentatstheorien geistig verwirrter Haider-Fanatiker endgültig ausgeräumt sein. Außer natürlich, man nimmt an, dass es der Plan war, Haider zuerst abzufüllen und dann in sein Auto (Phaethon) zu setzen. In diesem Fall sollte Petzner aber schnell das Weite suchen. Immerhin war er es doch, der sich als letzter von seinem lallenden Lebensmenschen verabschiedet hat – und jetzt als Haiders Vertreter auf Erden von dem UnVorfall profitiert

Bereits gestern hat Stefan Petzner, Haiders Pressesprecher und Nachfolger als  BZÖ-Obmann, die Medien gebeten, “jetzt und hier die Stopptaste zu drücken und die Berichterstattung betreffend des Unfalles abzuschließen”. Haider habe gerne Feste gefeiert, sagte er. Für die Staatsanwaltschaft ist der Fall nun so gut wie abgeschlossen. Es gibt laut Kranz kein Fremdverschulden und keinen Drittbeteiligten.

Anzeige gegen Staatsanwalt

Haiders Familie erstattet nun Anzeige gegen den Staatsanwalt wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses in Bezug auf Haiders Alkoholisierung und den Lokalbesuch. „Es ist beispiellos, dass Ergebnisse eines Obduktionsberichtes zuerst an die Medien und erst dann an die Familie gelangen“, so Anwältin Huberta Gheneff.

(Quellen: Kärntner Stadtanzeiger, Die Presse, DER ROTE SALON)

Folgendes hab ich via http://www.helge.at/ entdeckt.

Phaethon (v. griech.: phaino, Φαέθων, scheinen, der Strahlende) ist in der griechischen Mythologie (..) der Sohn des Helios und der Klymene.

Phaethon erbittet sich, für einen Tag den „Sonnenwagen“ lenken zu dürfen. Helios versucht, seinen Sohn von diesem Plan abzubringen. Jedoch vergeblich. Phaethon besteigt, als die Nacht zu Ende geht, den kostbaren und reich verzierten Sonnenwagen des Vaters.

Das Viergespann rast los und gerät bald außer Kontrolle. Phaethon verlässt die tägliche Fahrstrecke zwischen Himmel und Erde und löst eine Katastrophe universalen Ausmaßes aus.

Ein Phaethon war der Dienstwagen Haiders mit dem er 184 km/h schnell verunglückt ist. Jörg Haider hatte den Kärntner Slowenen Rudi Vouk, der, unalkoholisiert, bewusst 64 km/h in einer 50 km/h Zone fuhr und sich dann selbst zur Anzeige brachte, als “Raser” bezeichnet.

Bolg/Pressestimmen: